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Monat: März 2006 (Seite 4 von 5)

Neulich im Buchladen

A: Der Barre hat wieder ein Buch rausgebracht.

B. Wie heißt es denn?

A: Ach keine Ahnung wieder so ein bedeutender Titel.

B. Mhh.

A: Ich glaube sowas wie „Was ist wissen.“

B: Und? Gelesen?

A: Ja hab mal reingeschaut. Übelster Mist, aus den Fingern gesogen und total schwachsinnig.

B: Tja, die Zeiten sind vorbei, an denen wir zu Oasis Textstellen von Soloalbum zitiert haben.

A: Naja jeder Stern hört einmal auf zu glühen, der eine früher, der andere später.

B: Gut. Kaufst du es dir?

A: Nö.

B: Gut.

barre

Simpsons in echt

Jetzt gibt es den Simpson-Trailer auch in echt. Toll. KLICK

Das Krankenhaus

Heute hatte er geträumt, dass seine Familie mit ihm im Auto einen Ausflug gemacht hat. Sie fuhren auf einen Berg und auf dem Gipfel war ein Unfall, der Verletzte lag da und blutete stark. Sein Vater befühlte ihn kurz und packte den Mann an, der mit geschlossenen Augen auf der Straße lag. Sein Vater war stark mit sehnigen Armen, er rannte los. Keiner begriff warum, er rannte mit dem Verletzten einfach los. Leland versuchte hinterher zu kommen und er fragte im Laufen seinen Vater was sei. Der Vater schrie: „Da vorne ist ein Krankenhaus!“ Woher sein Vater das wusste und warum er nicht mit dem Auto hingefahren ist, davon konnte er nichts wissen.

Das nächste was er von seinem Traum übrig geblieben war, war eine große Allee mit Buchen, welche in der Mitte eine Straße zum Krankenhaus hinführen ließ. Er rannte seinem Vater voraus, er traf als erster im Krankenhaus ein und schrie mit einer brüllenden und fast überschlagenden Stimme das Krankenhauspersonal zusammen, dass sein Vater mit einem Verletzten gleich hier ankommen würde. Die Schwester und vielleicht auch Ärzte, wenn die nicht gerade wieder im Pausenraum über ihr Gehalt sprachen, würden wie Hühner aufgeschreckt und bereiteten die Ankunft des Verletzen vor, eine Trage würde hergebracht und diverse Ständer mit Infusionen, als wüssten sie, was dem Verletzten zu gestoßen wäre.

Dann kam endlich sein Vater, sein Hemd war blutverschmiert und er schwitzte am ganzen Körper. Sie packten den Verletzten auf die bereitgestellte Trage und als er sich nach seinem Vater umsah, lag dieser selbst auf der Trage.

Wieso?

Eine Entscheidung

1. Duplo oder Kinderriegel?
2. Oasis oder Blur?
3. Freund oder Feind?
4. Tomte oder Tocotronic?
5. Apple oder Windows?
6. Das A-Team oder Knight Rider?
7. Rick oder A.J. Simon?
8. Sein oder nicht sein?
9. Senf oder Ketchup?
10. Bier oder Wein?
11. Canon oder Nikon?
12. Spiderman oder Batman?
13. Kanada oder USA?
14. Vinyl oder MP3?
15. Tageszeitung oder Online Magazin?
16. Copy kills Music oder Kopierschutz kills Music?
17. The Beatles oder The Rolling Stones?
18. Höxter oder Wanne Eickel?
19. erste oder zweite Klasse?
20. Rock am Ring oder Haldern Open Air?
21. Arsch auf Grundeis oder Arsch rocken?
22. Donald oder Mickey?
23. Starbucks oder Kaffeemaschine?
24. Vorwärts oder Rückwärts?
25. 38,5 Std. oder 40 Std. Woche?
26. Terminator oder Rambo?
27. FCB oder 1.FC?
28. FAZ oder Süddeutsche?

Von hier geklaut.

Das Kreuzfahrtschiff

Ich bin erwacht und stieg in meine Klamotten. Danach lief ich aus der Chemnitzer Wohnung meiner Eltern. Die Straßen waren weiss. Es war aber kein Schnee, denn es war heiß wie im Hochsommer, wie an den Tagen, wo nur das Stehen in der Sonne, das Wasser in deinem Körper verdampfen lässt. Ich ging die Straßen entlang und kam am Schloßteich an. Dies ist eine kleiner See inmitten von Chemnitz. Im Sommer wird auf diesem gerudert, im Winter Schlittschuh gefahren. Inmitten dieses kleinen Teiches, der an der tiefsten Stelle nur rund 2 Meter tief ist und am Rand komplett von Betonplatten umgeben ist, lag ein riesiger Kreuzfahrtdampfer. Ein riesiges, weißes Schiff, mehrere Stockwerke hoch. Riesengroß und weiß lag es da.

Meine Familie war bereits an Board gegangen und hatte sich auf die weiß gestrichenen Liegestühle, die auf der Hauptpromenade standen, gesetzt. Was sie genau Taten, ich weiß es nicht.

Aus irgendeinem Grund bekam das Schiff Schlagseite, fing Feuer und begann zu sinken. Ich schickte alle runter vom Schiff und rannte die gepflasterten Straßen durch ein mir unbekanntes Wohngebiet entlang. Als ich nach kurzem Suchen die Feuerwache fand, war diese ein riesiges, graues Haus ohne Zugang, ohne Fenster. Es klebte nur ein Zettel an der Wand, der aussagte, dass die Feuerannahme auf der gegenüberliegenden Seite in der Mitte sei.

Ich drehte mich um und erblickte ein riesiges Hochhaus mit Balkons, die sich in Dreierreihen vom Boden bis zum Dach des Hausen erstreckten. In der mittleren Reihe sah ich einen Balkon, der eine überdimensionales Plakat enthielt, auf dem „Feuerwehr“ stand. Ich rief hoch und ein alter Mann antwortete mir. Ich sagte, dass mein Kreuzfahrtschiff im Schloßteich brannte und versank. Der Alte sah mich an und meinte, während er ein Würstchen vom Grill auf dem Balkon nahm, dass es sinnlos wäre, da noch jemanden hinzuschicken. Ich protestierte. Plötzlich stand ein alter Bekannter neben mir, wer es war, ich weiß es nicht mehr. Nachdem ich ihm die Lage erklärt hatte, sagte der Alte vom Balkon, dass er nun doch 4 Feuerwehrmänner zum Schloßteich schicken werde.

Ich dankte ihm und rannte mit meinem Freund, der auf einem Fahrrad unterwegs war zurück. Ich, mitten auf einer leeren Straße. Links und rechts parkende Autos. Mein Freund hielt plötzlich an und sprach mit einem Mädchen. Ich rannte weiter.

Als ich am Schloßteich wieder ankam, war die Feuerwehr bereits vor Ort. Ich sprang noch einmal kurz auf das Schiff. Rannte in meine Kabine und holte mein persönliches Zeug.

Als ich wieder festen Boden und den Füßen hatte, wachte ich auf.

Interpretationen?

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