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Die Nacht der Blogs

Ich muss bis morgen meine Hausarbeit ?ber „Weblogs und die Onlinepresse“ bei meinem Dozenten in Erfurt eingeschickt haben. Deswegen war ich die ganze Nacht wach und habe geschrieben und recherchiert.
Jetzt fehlen immer noch 2 Kapitel. ;-(

Ich hoffe auf eine Eingebung, wenig M?digkeit und flinke Finger.

600 Millionen sollen springen

Einige Wissenschaftler der ISA M?nchen haben festgestellt, dass, wenn 600 Millionen Menschen zur gleichen Zeit springen, die Erde aus ihrem derzeitigen Orbit bef?rdert wird. Diese gesamte Sprungkraft w?rde ausreichen, meinten die Forscher.
Ziel dieser Aktion w?re es, die klimatischen Ver?nderungen der letzten Jahrzehnte r?ckg?ngig zu machen.

Mehr zum Thema „World Jump Day“ – hier

Jetzt ist er defekt

Er hat die Waschmaschine doch nicht ganz schadlos ?berstanden. Mein kleines Ein-und-Alles ist nun kaputt. Verdammt.

Hier ein Foto:

mhh, traurigguck*

Frage zum Fortschritt

Bevor ich an meiner Hausarbeit weiter schreiben werde, m?chte ich mal eine Frage los werden.

Ist diese Welt eigentlich normal?

Ich sitze gerade auf meinem Sofa und schl?rfe Orangensaft. Dabei tippe ich mit meinen Fingern auf die Tastatur eines 30×30 cm gro?en und nur wenigen Zentimeter hohen Ger?tes herum. Dieses Ding kann (fast) alles, was die gro?en grauen Kisten auch k?nnen. Diese Dinger Laptops genannt, beherbergen in ihrem Inneren unglaublich viele Funktionen und sind mit Hilfe von Programmen erweiterbar bis ins nahezu Unendliche. Ein Papa kann sie zum Briefe schreiben genauso verwenden, wie ein Ingenieur, der Daten f?r Maschinen abruft. Vor wenigen Jahren noch haben Latops und PCs Unmengen gekostet und waren relativ selten und ein Luxus f?r Nerds.

Heutzutage geh?rt ein Computer nahezu zur Standardausstattung eines jeden Hauses.

Doch noch immer nicht genug. Es ist m?glich, dass ich ganz ohne Kabel und anderen Klimmbimms auf meinem Sofa sitze und in mein digitales und virtuelles Tagebuch (genannt Weblog) euch einen Eintrag dar?ber schreibe, wie ich auf meinem Sofa sitze und dar?ber nachdenke, was Fortschritt f?r mich ist. Ich brauche dazu keine Schreibtisch und kein gro?en K?sten … alles wird erledigt von einer 30×30 Zentimeter gro?en Kiste.

Ist das normal? Wird dies jetzt zur Normalit?t? Brauchen wird das?

Gewitter

Gewitter

Diese Gewitter hier in Jena machen mir Angst. Sie sind st?rker als die, die ich aus meiner Kindheit kenne. Es waren nur Minuten, die sie andauerten und man freute sich auf sie.
Hier aber sind sie anders. Nichts ahnend und auf einen sch?nen, gar hei?en, Tag folgend brechen sie nachts ?ber die Stadt herein. Die Blitze knallen wie hei?e Speere in die B?den und H?user. Der Himmel ist hellrosa erleuchtet und die H?user strahlen taghell. Der Donner grollt, laut unaufh?rlich, immer wieder und wieder, ?berschl?gt sich schlie?lich selber und bricht sich zwischen den H?userschluchten selbst. Der Wind verzerrt die Regentropfen ins Unendliche. Wie kleine Seile n?ssen sie alles: B?ume, Autos, H?user, Menschen ein. Die B?ume ?chzen in der aufgezwungenen Biegung des Windes.
Ich stehe hinter einer dicken Fensterscheibe. Alle T?ren sind verschlossen. Aus Angst habe ich alle Stecker den Steckdosen entw?hnt. Ich sp?re bei jedem Windsto?, bei jedem hernieder krachenden Donner, wie die Scheibe ersch?ttert wird. Sie mir f?rmlich entgegen kommt. Ich muss mich dagegenstemmen, um Sicherheit zu sp?ren. Der Wind l?sst nun die Regentropfen gegen die Fensterscheibe prasseln. Tropfen f?r Tropfen bedecken sie das Glas bis schlie?lich von der Au?enwelt nichts mehr zu erkennen ist. Pl?tzlich zucken Blitze ?ber die Wiesen. Mit einem gro?en Knall wird das Auftreffen auf dem Boden vom Donner gefeiert.
Langsam wird es schw?cher, weniger Blitze zucken, der Donner wird seltener. Nur noch seltener kracht er in gewohnter St?rke auf die Erde hinab. Der Wind gibt nach, l?sst die Baumkronen wieder frei. Die Regentropfen beruhigen sich. Sie h?ren auf gegen Fenster, T?ren, H?user und Autos zu prasseln. Tropfen wieder gem?chlich und senkrecht auf die ver?ngstigen Dinge. Ab und zu flackert der Himmel rosa auf. Ganz langsam wird es still. Die normalen Ger?usche der Stadt sind wieder zu h?ren. Pl?tzlich fahren wieder die Autos, die Menschen gehen aus ihren Deckungen laufen schnell nach Hause von einigen wenigen Blitzen und Donnergrollen begleitet.
Nun macht auch der junge Mann im gegen?berliegenden Haus den Fernseher aus und geht zu Bett.

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