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Analogiker Foren

Da die digitale Fotografie im Massenmark immer mehr auf dem Vormarsch ist und die analoge Fotografie immer mehr ein Nischendasein fristet, ist es selbst verständlich, dass die großen Fotografieinternetforen sich größtenteils mit digitaler Fotografie (siehe DSLR-Forum oder DFORUM) beschäftigen. Trotzdem haben sich Foren, die Fragen von Filmen, Laborarbeiten, Chemikalen für die verschiedenen Filme usw. erhalten und die Communities leben fröhlich weiter. Hier möchte ich einige von ihnen präsentieren:

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Neues Mixtape

Ani bemerkte gestern, dass sie früher immer im Pro-/Media-/Makromarkt stand und an einer Theke CDs gehört und eventuell auch mal eine mitgenommen hat. Macht das eigentlich noch einer? Oder laden alle ihre Musik bei Musicload oder im Appleshop? Mein Gott, was waren das für Zeiten… hier noch ein Bild aus ganz alter Zeit. Magnetbänder klingt für einen Ipod-User vermutlich nach Mittelalter.

cassetten_maker

Selber eine Cassette erstellen: Der Cassette Generator.

last.fm-Subscriber – Erfahrungsbericht

Ich bin ja bekanntermaßen eine großer Freund der Internet-Community-Social-Web-2.0-Applikation last.fm.

Vor einigen Tagen habe ich per Paypal ein echtes last.fm-Abonnement geordert und ein wenig herumgetestet. Was erhält man nun für 2,50 € im Monat (30 Euro im Jahr, kann aber auch monatsweise bezahlt werden)?

Naja, zunächst wird das graue kleine Mitgliedsicon blau und vielmehr ist es dann auch nicht. Sicherlich man wird innerhalb der Community bevorzugt behandelt, was bedeutet, dass sich die Seiten ein klein bisschen schneller aufbauen, aber fast unmerklich. Auch kann man sehen, welche anderen Nutzer das eigene Profil bestaunt haben. Dies interessiert aber nur, wenn man viel in den englisch- und anderssprachigen Foren von last.fm unterwegs ist und viele Kontakte hat und knüpfen möchte. Bie mir blieb die Spalte bis auf einige Besuche von Robat leer. Zusätzlich wird die Werbung ausgeblendet, so dass die Aufmerksamkeit allein auf die Musiktitel und deren Metainformationen gerichtet ist. Insgesamt nichts, was wirklich ein Abo lohnen würde. Als weiteres Feature gibt es die Möglichkeit Beta-Projekte, als Dienste die last.fm erst erprobt, vor allen anderen zu testen. Interessant, mehr nicht.

Reizvoller ist da schon die Funktion des Personal-Radio(s), dass last.fm anhand meiner Tags, meiner Hörgewohnheiten und meiner geliebten Tracks (also aller Tracks, die gescrobbelt wurden) erstellt. Ich kann als Subscriber die persönlichen Radiosender aller last.fm-User hören, während nicht-Subscriber nur die Radiosender von Subscribern hören können.

Es ist manchmal ganz interessant, die Mixe anderer durchzuhören, man entdeckt manche Perle (auch wenn sie einem vorher schon empfohlen wurden).

Als Fazit lässt sich sagen, dass ein Abonnement von last.fm trotz des recht günstigen Angebotes keinen wirklichen Mehrwert hat (im Vergleich zum Flickr-Pro-Account) und nur kleine zusätzliche Features enthält. Schön ist das natürlich für die übrigen Nutzer, die kostenlos bzw. werbefinanziert, den kompletten Service von last.fm nutzen können. Vielmehr ist der Subscriber, im Sinne von last.fm, ein Unterstützer der Community und des Projektes, damit die Seite weiter wachsen kann. Das ist etwas, was ich gern unterstütze.

Cinestar – Redesign

Die Internetpräsenz der Greater Union Filmpalast GmbH, besser bekannt als Cinestar-Gruppe, hat einen Relaunch erhalten und tritt mit neuem Design in die Kanäle des Webs. Da es sich bei der Cinestar-Gruppe um Deutschlands größte Kinokette mit knapp 90 Lichtspielhäusern handelt, hat sich der urbandesire mal die Zeit genommen, die neue Webpräsenz zu betrachten. Subjektiv.

Wo vorher ein recht undurchsichtiges Menü mit Werbung und Buttons gespickt war (dabei alles noch in einer recht kleinen Schriftgrößen), hat jetzt eine seltsam interpretierte Web2.0igkeit Einzug erhalten. Die Grundfarbe wechselte vom vorherherrschenden Blau – was für mich immer Symbol der Nacht im Kontext des Kinos gewesen war und absolut zum Cinestar passte – in ein schnödes Beige. Die Grundstimmung wurde somit enorm aufgehellt. Passt mir nicht. Insgesamt ist das neue Layout, entwickelt von der Schweriner Werbeagentur „mandarin medien“, etwas übersichtlicher, die Informationen der einzelnen Filme samt Anzeige klar zugänglich ohne langes Suchen aufzufinden. Die Usability wurde imho deutlich erhöht.

cinestar_screenshot

Nur beim Design wurde ins Leere gegriffen. Ich empfinde diese Farbverläufe als schrecklich, um nicht zu sagen grauenhaft. Mit Schatten hat man versucht eine Schreibtisch-Zettel-Optik (es erinnerte mich an Donvanone oder dem nilzenburger) zu generieren, die im Zusammenhang mit dem roten und gelblichen Farbverläufen einfach nicht funktioniert. Bei mir jedenfalls nicht. Auch das schon recht betagte Cinestarlogo wurde aufgefrischt, passt aber so farblich angepasst nicht wirklich in die Seite, da es sich einfach nicht genug absetzen kann. Der 3D-Effekt des neuen Logos wirkt auf mich wie der Teil einer Figur von meez.com.

Schön finde ich, obgleich ich nicht weiß, ob diese Funktion bereits auf der alten Seite integriert war, die Unterteilung in die Kategorien: CineLady, CineMen, CineKidz und vorallem CineScream. Damit umgeht man die leidliche Verteilung der Filme in Genre und trotzdem finden die jeweiligen Liebhaber ganz schnell zu den passenden Filmen.

Insgesamt Usability erhöht, Design misslungen. Wenn ihr mich fragt.

Die Dove Ävolution

Ich will ja jetzt nicht sagen, dass ich nicht darauf gewartet habe. Aber es war mir klar. Auf das Internet ist verlass.

Die Parodie

Medium: www.youtube.com

Andere Parodie, aber nicht ganz so witzig.

Hier nochmal das Original.

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