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Kategorie: Die alten Einträge (Seite 8 von 17)

Frühling

Schönen guten Abend. Es ist jetzt kurz vor 0 Uhr. Es ist neblig draussen:

frühlingsnebel

Titel: Frühlingsnebel

Ich sitze gerade bei einem Lateintext aus der Lexikon 24… es ist der letzte Text, welchen ich aus dem Lehrbuch mache… danach gibt es nur noch Spezialtexte oder Probeklausuren. Der Termin rückt immer näher… woha.. Nebenbei höre ich, weil ich die Stille ja nicht ertragen kann, wie Floh sagen würde, eine CD. Genauer gesagt eine Doppel-CD: „chillenundgrillen“.. sehr toll. Sie düdelt so nebenbei ein bisschen rum und ist einfach schön.

Dabei fällt mir ein, dass ja heute einer der ersten Tage war von dem man behaupten kann, dass Frühling ist. Als ich heute meine Schwester von ihrer Weisheitszahn-OP (oh mein Gott, die zweite innerhalb von 2 Wochen bei der ich anwesend war) nach Hause kutschierte, stellten wir beide fest, dass es um 4 Uhr war, aber am Himmel noch eine Sonne steht… was ja seit Anfang November nicht mehr so war… Deswegen ein Frühlingsgedicht….

Frühling läßt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen
Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist’s!
Dich hab ich vernommen!

Na, wer hat es verfasst? … Eduard Mörike (1804-1875)

Und damit die Stimmung richtig aufgeht… jetzt noch ein Foto:

abendsonne

Titel: Abendsonne über Lobeda-West

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Datenspeicherung

Abends ist es kalt und dunkel. Ja. Ich bin in Jena angekommen und allein hier. Floh kuriert sich noch aus (Zahnschmerzen von Zahn-OP). Ich versuche Latein zu lernen. Bin aber nicht richtig in Stimmung dazu. Noch 9 Tage bis zur Prüfung. Ich habe ziemlich Angst. Ich denke es geht vielen so. Wenn man sich mal überlegt wieviele Menschen seit der Antike gewählt worden Latein zu lernen. Ich bin ein Verfechter der Theorie, dass auch Cicero, Caesar oder auch Atticus nicht unbedingt erfreut waren über Latein. Auch im Mittelalter würden die Mönche in de Klöstern, z.B. St. Gallien, damit gewählt… es auswendig zu lernen. Man muss sich das mal vorstellen: Durch ständiges Memorieren (also sich leise vorsagend) lateinische Schriften, vor allem Bibelschriften (z.B. die Vulgata) zu verinnerlichen.

Naja, da hat man es heute schon einfacher es gibt ja den Stowasser (Lateinisch-Deutsches Wörterbuch) und so eon paar Regeln und Hinweise, wie man das bewerkstelligen kann einen insgesamt recht kleinen Text gut zu übersetzen. Ich meine aber trotzdem, dass es sehr schwer ist.

Ominum societatum humanarum nulla est gravior, nulla carior quam ea, quae nobis est cum re publica.

sprich: Von allen Gesellschaften der Menschen ist keine bedeutender, keine „teurer“ als diese, welche unsere durch den Staat ist. (frei übersetzt)

Das bringt mich auf ein anderes Thema … Gesellschaft und Staat:

Initiative von Schily und Zypries
Rot-Grün will Telefondaten ein Jahr lang speichern

Die Bundesregierung prüft, alle Telefon-, SMS-, Mail- und Internetdaten künftig zentral ein Jahr lang zu speichern. Bundesjustizministerin Brigitte Zypries bestätigte der ARD, dass sie und Bundesinnenminister Otto Schily bereits Gespräche mit der deutschen Telekom geführt haben. Weitere Verhandlungen mit anderen Telekommunikations-Unternehmen würden folgen. Bisher löschen die Firmen die Informationen nach spätestens 90 Tagen. Die Maßnahme sei als Vorbereitung für einen Rahmenbeschluss der Europäischen Union gedacht, sagte ein Sprecher des Justizministeriums im Gespräch mit tagesschau.de. Auf diesem Weg solle Kriminalität und Terrorismus besser bekämpft werden. Archiviert würden jedoch nur die Nummern und Internetadressen, nicht die Inhalte von Gesprächen oder E-Mails. Zugriff auf die Daten haben die Behörden bereits heute. …

Quelle: tagesschau.de

Nicht das das jetzt irgendetwas groß ändert, aber es ist schon beklemmend zu sehen, wie einfach einem persönliche Rechte (und ich empfinde das Weitergeben von Telefondaten (auch wenn die Inhalte nicht interessieren sollen) an öffentliche Behörden als einen Eingriff in meine Privatsphäre) abspenstig gemacht werden. Es ist nur einmal interessant wie leicht in Krisenzeiten, ich spiele jetzt auf den „War Against Terrorism“ an, Repressalien durchgeführt werden können. Zusätzlich möchte ich klar bewiesen sehen, dass dieses „Abhörgesetz“ auch einen klaren Nutzen für die Aufrechterhaltung meiner Sicherheit hat, wenn ich schon meine Rechte beim B +LKA, sowie BND abgeben muss.

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Allein.

Es ist Vormittag und bin allein. Floh schreibt gerade Zwischenprüfung    (Daumen drück*). Gestern habe ich von meiner Schwester und ihrer Freundin Fotos geschossen für eine Agentur, hab sie heute früh noch komprimiert und sitze jetzt grad ein bissel blöd rum. Muss eigentlich lernen, kann mich aber nicht durchringen. Latein und Politik. Heute Abend ist Party bei Manu. Wird bestimmt lustig.
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DJ

Ich habe ein neues Spielzeug. Es handelt sich dabei um eine spezielle DJ-Software mit der man richtig cool Musik mischen kann…. heiß heiß… also bei der nächsten Party gibt es DJ-Musik ohne Unterbrechung.

Kante – Die Zombie Tour

Oh, bin noch übelst müde, aber bevor ich anfange zu lernen, will ich noch schnell schreiben, wie es gestern war.

KANTE – ZOMBI-TOUR 2005 am 12.02.2005 im Kassablanca.

Als erstmal habe wir den Fehler (wiedereinmal) begangen, dass, wenn der Beginn der Veranstaltung 21:00 Uhr ist man ruhig 90 Minuten später kommen kann, denn erst da beginnt der Abend richtig.. klingt komisch… iss aber so.

Naja, das Konzert war richtig gut, denn ich hätte nie gedacht, dass Kante ihre Songs so detailgetreu von Platte auf der Bühne umsetzen können. Besonders gefallen, entgegen der Meinung meiner Begleiter Floh und Markus, haben mir die reinen Instrumentalstück. Soviele Instrumente: Keybord, Gitarre, Bass, Posaune, Percussion, Kontrabass und und und.. vorallem, neben dem Sänger Peter Thiessen hat mir der Gitarrist – Felix Müller – gefallen, der richtig krass die Instrumente geschunden hat.

Ein Bild vom Konzert:

kante

www.kantemusik.de

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