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Kategorie: Allgemein (Seite 48 von 77)

Der Urbandesire und die Schufa (Teil IV)

Man glaubt es kaum. Also ich bin echt überrascht. Nachdem wir letztens festgestellt haben, dass in meinem Schufa-Profil zwei Handyverträge geführt werden, die ich eigentlich gar nicht besitze, habe ich nun online veranlasst, dass die Schufa bei ihren Vertragspartnern und auch „meinen angeblichen“ Vertragspartner O² und eplus nachfragt, was es denn mit diesen Telekommunikationsdienstleistungsverträgen auf sich hat. Heute erreicht mit eine schufainterne Email, die mir eine freudige Mitteilung macht:

„nach Prüfung haben wir das zu Ihrer Person vermerkte Servicekonto der Firma E-Plus Service GmbH & Co. KG / O2 (Germany) GmbH & Co. oHG im SCHUFA-Datenbestand gelöscht. “

Die Nachfrage hat also ergeben, dass ich gar keine Handyverträge mit diesen Unternehmen unterhalte. So So. Jetzt müsste man natürlich nur noch austesten, ob es dank der Löschung dieser falschen Angaben endlich wieder möglich ist, eigene Mobilfunkverträge abzuschließen. Denn dies war bisher nicht möglich.

Ich werde einfach mal weitere Nachforschungen bei den betroffenen Unternehmen selbst durchführen. Vielleicht kommt ja mal was (Brief, Email) zurück. Telefonate zu führen, scheint mir der Inkompetenz und Rechtsetzungsbefugnisse der Mitarbeiter wegen als absolut sinnlos. Aber obwohl, die Brief bei O² und eplus werden vermutlich von ähnlichen Scherznasen geöffnet. Wäre ich jetzt ein Alpha, dann würde direkt jemand in den Kommentaren mein Problem lösen oder meine Sorgen den Wind schreiben.

Jetzt gilt es nur noch herauszufinden, warum in einigen Unternehmen (thalia, Kaufland) meine EC-Karte nicht akzeptiert wird. Ich vermute wieder einer schwarze Liste. (Verschwörungstheoretiker sind in den Kommentaren gerne willkommen. 😉

Winter im Kühlschrank

Es ist zwar noch nicht ganz Winter (aber fast)… naja ich hatte mir bereits vor Tagen Wochen ähh Monaten vorgenommen, den Kuhlschrank abzutauen. Nach der Ansicht diverser Eltern und auch einiger Freunde sollte ein Kühlschrank mindestens 2-3 mal im Jahr abgetaut und gereinigt werden. Dies hat einerseits den Vorteil, dass die Bakterien- und Virendichte abnimmt und zweitens das Eis, welches sich im Eisfach bildet und den Kühlvorgang behindert, abgebaut wird. Mit dem Eis, was jetzt an den Innenwänden unseres Kühlschranks „klebt“, kann man den ganze Ski-Langlauf-WM abhalten. 🙁
Unser Kühlschrank ist dabei auch noch echt bunt. Innen sieht er aus wie der Fußboden einer schmierigen Dönerbude. Neben dem Öl von ausgelaufenen Pesto findet sich eine Lache ebenso ausgelaufener Marmelade. Zwischendrin gibt es immer wieder eingetrocknetes Obst und Gemüsestückchen. Aber auch atomisierte Gegenstände gehören zum Repertoire, die auf dem unschuldigen Weiß der Kühlschankwand zu finden sind.

Ich geb mir jetzt die Silverstein und mach das jetzt sauber.

UPDATE:

So; es war genau ein Spülbecken Eis im Eisfach. Es hat ne knappe halbe Stunde gedauert, aber jetzt blitzt und blinkt es wieder.

kühlschrank

Ich mach jetzt Pause.

Der Urbandesire und die Schufa (Teil III)

Nachdem ich mich so ein bisschen über die Schufa informiert habe und mit Norbert über deren Marketingmethoden in den Kommentaren zum letzten Beitrag hergezogen bin, habe ich mich schließlich registriert und das PostIdent-Verfahren durchlaufen. Es funktionierte alles eigentlich sehr reibungslos. Nur der mitleidige Blick der Postbeamtinfilialmitarbeiterin hinterließ einen faden Beigeschmack.

In der Zeit, in der ich auf den Abschluß der Registierung in Form einer Freischaltemail wartete, machte ich mir eine Reihe von Gedanken, was mich da so an Informationen  erwarten wird: Hab ich vielleicht Konten, von den ich nichts weiß? Gibt es ausstehende Rechnungen oder vielleicht noch mehr Handyverträge.
Noch bevor man zu ersten Login schreitet, erhält man von der Schufa Post. Die Anmeldung erfolgt nämlich nicht nur durch einen Benutzernamen und ein Passwort, sondern um eine sicher Versifizierung vorzunehmen, wird ein Code abgefragt, den man durch verschiedene Zahlen- und Buchstabenkombinationen auf einer mit im Umschlag befindlichen Plastikkarte bildet. Naja nette Spielerei.

So. Die Anmeldung ist durchlaufen und was sehe ich da jetzt in der Datenbank der Schufa. Meine zwei Adressen, mein Konto, aber ich sehe zwei Handyverträge. Einer mit O² und einer mit Eplus. Obwohl ich derzeit gar keine Verträge mit diesen Unternehmen unterhalte, da ich sie ja gar nicht abschließen kann. Sie stammen also noch vom Betrüger und bilden wahrscheinlich die Ursache, dass ich keinen eigenen Vertrag abschließen kann.

Seltsam ist halt, dass damals O² das einzige der „betrogenen“ Unternehmen war, das eine Anzeige stellte – und zwar nicht gegen mich, sondern gegen unbekannt. Ich wurde nur als Zeuge aufs Polizeipräsidium geladen. Und trotzdem führen sie mich als Vertragspartner bei der Schufa auf. Irgendwie schizophren.

Warum und wieso ein Telekommunikationsvertrag nach über 3 Jahren, trotz Kündigung usw. noch besteht, wird nicht erklärt. Und geht aus den Eintragen auch nicht hervor. Was für eine tolle Auskunft! Einzig besteht im Schufa-System die Möglichkeit, die Schufa zu beauftragen, bei entsprechenden Unternehmen nachzufragen, warum der Vertrag besteht. Zwar wurde seitens der Schufa angekündigt, dass die Nachfrage innerhalb von 24 Stunden erfolgt und mir dann vorgelegt wird, bisher – 36 Stunden danach – ist immer noch nichts passiert. Ich schätze auch, dass es sich um eine nichts nützende elektronische Auskunft handelt.

Es bleibt als abzuwarten, was die Nachfrage ergeben wird. Dann muss ich sicherlich per Hotline (12 Cent pro Minute) weiterstreiten. Die 7,60 Euro haben sich anscheinend nicht wirklich gelohnt. Viel mehr als vorher, weiß ich nun auch nicht. Ich gehe aber einfach mal davon aus, dass dich Schufa mehr weiß. Nur weil ich zwei Telefonverträge besitze, ist dies ja noch lange kein Grund, mir einen weiteren zu verbieten. Also müssen nach meiner Logik, diese beiden Verträge als „negativ“ markiert worden sein, nur leider wird diese Information nicht preisgegeben. Wie transparent.

Der Weg zum Alpha: Trittbrettbloggen

Alle Welt“ ist im Begriff die ultimative Blogberatung anzubieten… so à la mein Weg zum Alphablogger. Dabei habe ich heute beim Durchsehen meiner Statistiken einen viel einfacheren Weg gefunden – naja vielleicht nicht „alpha“ zu werden – aber immerhin mehr Aufmerksamkeit (Klicks, Links und Kommentare) zu ergattern. Hier eine zusammenfassende Darstellung zum Erkennen Errechnen des möglichen Bloggerruhms.

Die Technik, die ich vorstellen möchte, nennt sich: Das Trittbrettbloggen. Es ist auch ganz einfach ein Trittbrettblogger zu werden. Dabei unterscheide ich grundlegend zwei Methoden.

1. Die thematische Variante des Trittbrettbloggens

2. Die soziale Variante des Trittbrettbloggens

Thematisches Trittbrettbloggen

Die thematischen Variante ist nichts anderes als das auch aus den klassischen Medien bekannte Aufgreifen diverser Themen, die die „Konkurrenz“ gerade verhandelt. So macht man übrigens Meinungen und bestimmt die Agenda mit.

In der Blogosphäre sieht das im Prinzip ganz ähnlich aus. Irgendeiner beginnt mit irgendeinem Thema, Andere lesen dies und schreiben, malen, podcasten auch was dadrüber. Dann gibt es einen Trackback (oder wenn es dem ursprünglichen Autor des Themas auffällt in einem Folgepost oder einem Update einen direkten Link) und schon hagelt es Klicks. Je „berühmter“ der Ursprungsposter und je besser die Bearbeitung des Themas ist, desto wahrscheinlicher ist die mögliche Aufmerksamkeit. Es genügt jedoch definitiv nicht, nur auf die Aktion/Thema zu verweisen: „Seht mal hier, hab ich grad gefunden.“, sondern das Thema muss möglichst kreativ bearbeitet oder kritisiert werden. Außer man ist schon ein Alpha, dann reicht ein einfacher Verweis und trotzdem steigert dies das Ansehen.
Beispiel eines (mehr oder weniger unfreiwilligen thematischen Trittbrettbloggens) ist dies: Sapere Aude und die Bildplakate oder auch Beetlebum und der Morgen mit MC Winkel.

Soziales Trittbrettbloggen

Soziales Trittbrettbloggen gehört eigentlich nicht zu den klassischen Funktionen der Blogosphäre, sondern bildet vielmehr eine „ungerechte“ Möglichkeit des Aufstiegs zum Alphablogger.

Wie funktioniert nun soziales Trittbrettbloggen? Ganz einfach, indem ein berühmterer Blogger in einem seiner Beiträge ohne ersichtlichen thematischen Bezug auf einen wengier berühmten Blogger verlinkt. Die Beweggründe sind dabei vielfältig. Zum Einen kann der Alpha/Beta-Blogger den kleinen Blog mögen und möchte einfach seinen Leser dieses Kleinod präsentieren (Ursache dafür ist vielleicht, dass dem Alpha für tägliches Bloggen die Themen ausgehen und er seinen Content strecken muss), andererseits wäre aber auch die direkte soziale Bindung der beiden Blogger ein Grund für soziales Trittbrettbloggen.

Ich bin schon mehrmals Opfer Nutznießer dieser direktem Technik geworden. Hier, hier und hier. Plötzlich explodierten nämlich meine Counter-Statistiken und das familäre Verhältnis und Surfverhalten in meinem Blog war vorbei.
counter

Auch das in der Blogosphäre so beliebte Stöckchenwerfen stellt nichts anderes als einen Mechanismus des sozialen Trittbrettbloggens dar, aber eben nur wenn der Stock aus Richtung eines „berühmten“ Bloggers kommt. Jetzt bleibt natürlich nur die Frage, wie kann man das Wissen um das soziale Trittbrettbloggen, was vom Aufwand her wesentlich einfacher ist als thematisches Trittbrettbloggen, nutzen?

Der einfachste Weg ist es, einen Alphablogger direkt und persönlich seinen Freund nennen zu können. Wenn nicht schon aus Solidarität soziale Trittbrettblogmechsnismen ausgelöst werden, so kann man ja fragen, ob man nicht mal einen Eintrag spendiert bekommt.

Schwieriger ist es dann schon, wenn man keinen Alphablogger persönlich kennt. Da sind die Möglichkeiten schon begrenzt. Man könnte zum Einen beständig bei einem Alphablogger kommentieren (viel Lob und „ohh bist du toll“) und auch schön trackbacken, um vielleicht dann auch mal ins Blickfeld des Alphabloggers zu geraten. Jedoch sind bei durchschnittlich 30-40 abgegeben Kommentaren zu Beiträgen des Alphas die Chancen eher gering.

Aber es besteht noch ein dritte Möglichkeit. Ihre Devise lautet „Geld gegen Aufmerksamkeit“. Man bezahlt also den Blogger, damit er in einem Beitrag „rein zufällig“ über einen schreibt. In Ansätzen ist das ja schon bei der praegnanz-Spendengala (obwohl hier auch Gerrits loudblog gewürdigt werden sollte) oder bei MC Winkels Wohnmobil passiert. Also jeder Paypal-Button oder jede Amazon-Wunschliste muss euch den Wunsch des Alphabloggers suggerieren, über euch eine Rezension zu schreiben. Das Geld, was ihr dafür investiert, kann ja, wenn ihr dann auch Alpha seid, durch eigene Rezensionen wieder eingespielt werden.

Also: Lernt zu kriechen, werdet ALPHA.

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