Im Rahmen der Debatte um die sogenannten „Bundestrojaner“ wird aktuell viel diskutiert und geschrieben. Zuletzt erzeugte ein opensource-Hacker Aufmerksamkeit, indem er auf seinem Blog von zwei Jobangeboten sprach, die er vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erhalten hat. In diesen sollte er, wie er selbst schreibt, den BSI-Beamten behilflich sein etwaige Trojaner zu programmieren. Ein Ausbildungslager für Daten-Späher aufbauen, sozusagen.
Interessant ist nun, dass das BSI in seiner aktuellen Pressemitteilung auf die Gefahren von steigenden Online-Bedrohungen hinweisen möchte und auch im Rahmen des Internationalen Safer Internet Days die Bürger Deutschlands aufklären will. Die Internetnutzer sollen sich „vor immer raffinierteren Tricks der Cyberkriminellen […] schützen“. Und auch im Informationsportal www.bsi-fuer-buerger.de wird in einem Artikel auf die Bedrohungen, die von „Viren und anderen Tieren“ ausgehen, hingewiesen. Das BSI erklärt so den letzten Technik-Laien die Risiken der Digitalen Welt. Und das stimmt. Das BSI warnt uns Internetuser, Technik-Laien, ja gar alle Bürger vor dem BSI selbst. Es ruft sogar öffentlich dazu auf, sich vor Datendiebstahl, der von Trojaner ausgeht, zu schützen, sich zur Wehr zu setzen. In letzter Instanz müssen wir uns als vor Herrn Schäuble und seinen Mannen aus dem BSI zur Wehr setzen. Los… schwenkt die Fahnen.
Hab heute meine 8 Stunden in der Uni rumgebracht. Der Tag begann mit Latein und endete mit einer Lateinprobeklausur. Dazwischen wurden die letzten Sitzungen dieses Semesters diverser Seminare abgehalten. Besondere Erkenntnisse haben sie alle nicht eingebracht, bis auf eine, die mir verdeutlicht, dass ich keinerlei Ahnung habe, was mein Hausarbeitsthema sein bzw. werden soll. Und dieses Problem gleich in dreifacher Ausfertigung ist schon übel.
Nun gut, ansonsten kann ich nur noch mitteilen, dass der gestrige 3. Jenaer Web Montag erfolgreich durchgeführt wurde. Alles weitere lest und seht ihr in der TBZ.
Ani ist heute zum „Dropkick Murphys„-Konzert nach Leipzig gefahren. Mir gefiel die Kapelle nicht wirklich, also bin ich hier geblieben und knalle mich derzeit mit „Parkway Drive“ voll. Aua.
Ansonsten gab es außerhalb meines Jobs – der Uni – die Erkenntnis, dass gewisse Menschen einen immer wieder oder generell überraschen können. Sie haben Dinge getan und tun sie noch, von den man niemals dachte, dass sie zu so etwas fähig sind.
Na dann.
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