Es ist jetzt Sonntagnacht Montagmorgen. 2:45 Uhr. Es ist der Tag nach der Bundestagswahl. Damn: “bürgerliche Koalition” Ich habe heute meinen Einführungsteil abgeschlossen. Ich schreibe die Einleitung stets zu Beginn der Arbeit. Das ist nicht üblich. Für mich ist es aber immer eine Roadmap, ein Zielrichtung, eine Bestimmung, an der ich mich im Verlauf der Arbeit abarbeiten kann. Natürlich wird diese Einleitung während und am Ende der Arbeit oftmals korrigiert. Es ist jetzt 16 Seiten geworden. Eigentlich schon 3-4 Seiten zu viel als ursprünglich geplant. Doch um eine Einführung, Problemstellung, den Forschungsstand, den Aufbau der Arbeit und die Methodik unterzubringen, könnte ich mir irgendwie nicht weniger Platz nehmen. Zwar habe ich stets Angst zu viel zu verraten, doch nun denke ich es ist ausreichend, es ist alles irgendwie erwähnt und wenn ich diese Seite im Laufe der Korrekturen quantitativ wie qualitativ noch etwas gestrafft bekomme, ist das vielleicht die schönste Einleitung, die ich jemals geschrieben habe… es ja definitiv auch die letzte.
Im Hintergrund jammern Sigur Rós mit Untitled 8 und versüßen mir den Schmerz, dass ich in 2 Tagen einen Schein abgeben muss, den mein Dozent mir zwar zugesagt, aber immer noch nicht ausgehändigt hat. Das Bier ist auch alle. Okay. Gut.
Da ein wesentlicher Aspekt meiner Magisterarbet die poetische Integration des griechischen Mythos und der Mythologie bei Goethe ist und ich an dieser Stelle noch ein recht unbelesenes Blatt bin, habe ich mir dazu offenbar eine WBG-Einführung bestellt. Gottseidank diese, die das Thema in der Neuzeit behandelt (nicht die
Das mythologische Lexikon des 17. und 18. Jahrhunderts. Nachweislich benutzte Goethe Zeit seines Leben das 1770 erschiene Werk des wichtigen Lexikon- und Lehrbuchautor, der zahlreiche Lexika für Sprachen und anderen Themen schrieb. Bei der bestellten Ausgabe handelt es sich um einen reprodugrafischen Nachdruck des 1770-Lexikons. Preis beim Verlag war 79 Euro, ich habe es für knapp 20 Euro erstanden.
Interessant wird es bei diesem Werk. Hier zeigt sich wieder wie oft und ausführlich das Thema meiner Magisterarbeit – zumindest Teilaspekte davon – beackert wurden. Wolf von Engelhardt zeigt, “