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Monat: Februar 2007 (Seite 2 von 4)

last.fm-Subscriber – Erfahrungsbericht

Ich bin ja bekanntermaßen eine großer Freund der Internet-Community-Social-Web-2.0-Applikation last.fm.

Vor einigen Tagen habe ich per Paypal ein echtes last.fm-Abonnement geordert und ein wenig herumgetestet. Was erhält man nun für 2,50 € im Monat (30 Euro im Jahr, kann aber auch monatsweise bezahlt werden)?

Naja, zunächst wird das graue kleine Mitgliedsicon blau und vielmehr ist es dann auch nicht. Sicherlich man wird innerhalb der Community bevorzugt behandelt, was bedeutet, dass sich die Seiten ein klein bisschen schneller aufbauen, aber fast unmerklich. Auch kann man sehen, welche anderen Nutzer das eigene Profil bestaunt haben. Dies interessiert aber nur, wenn man viel in den englisch- und anderssprachigen Foren von last.fm unterwegs ist und viele Kontakte hat und knüpfen möchte. Bie mir blieb die Spalte bis auf einige Besuche von Robat leer. Zusätzlich wird die Werbung ausgeblendet, so dass die Aufmerksamkeit allein auf die Musiktitel und deren Metainformationen gerichtet ist. Insgesamt nichts, was wirklich ein Abo lohnen würde. Als weiteres Feature gibt es die Möglichkeit Beta-Projekte, als Dienste die last.fm erst erprobt, vor allen anderen zu testen. Interessant, mehr nicht.

Reizvoller ist da schon die Funktion des Personal-Radio(s), dass last.fm anhand meiner Tags, meiner Hörgewohnheiten und meiner geliebten Tracks (also aller Tracks, die gescrobbelt wurden) erstellt. Ich kann als Subscriber die persönlichen Radiosender aller last.fm-User hören, während nicht-Subscriber nur die Radiosender von Subscribern hören können.

Es ist manchmal ganz interessant, die Mixe anderer durchzuhören, man entdeckt manche Perle (auch wenn sie einem vorher schon empfohlen wurden).

Als Fazit lässt sich sagen, dass ein Abonnement von last.fm trotz des recht günstigen Angebotes keinen wirklichen Mehrwert hat (im Vergleich zum Flickr-Pro-Account) und nur kleine zusätzliche Features enthält. Schön ist das natürlich für die übrigen Nutzer, die kostenlos bzw. werbefinanziert, den kompletten Service von last.fm nutzen können. Vielmehr ist der Subscriber, im Sinne von last.fm, ein Unterstützer der Community und des Projektes, damit die Seite weiter wachsen kann. Das ist etwas, was ich gern unterstütze.

Im Kreislauf gefangen

Ich hänge derzeit fest. Irgendwo habe mich verheddert. Weiß nicht mehr wo, bloß das.. halt. Heute früh kam eine Absage für einen kleinen Nebenjob rein, für den ich mich beworben hatte, um erstens ein bisschen Arbeitspraxis zu erhalten und zweitens wenigstens ein bisschen Geld zu verdienen. Anscheinend entsprach aber mein Profil als bloggender und sonst nichts könnender, germanistischer Literaturwissenschaftler (jaaa… das ist ein Unterschied zum „normalen“ Germanist [darüber solltest du mal bloggen, Herr Baytor]) nicht dem gesuchten Profil.
Es ist in diesem Zusammenhang schon wirklich interessant, wie man für primitive Recherchearbeit auf Aushilfsbasis noch Anforderungen an die Mitarbeiter stellen kann, die schließlich jeder erfüllt, aber dann doch ausgesiebt wird. Warum nicht gleich, wie sonst überall, brutale Anforderungen? Jeder Praktikant in der kleinsten Deppenschmiede in Buxtehude an der Knatter muss Anforderungen standhalten, die manche erst nach einem halben Berufsleben an den Tag legen, um sie schließlich im Kaffee kochen und irgendetwas abtippen versiegen zu lassen.
Mir ist diese Praktikumsgeschichte sowieso zu wider. Seit ich hier in Jena studiere, höre ich von Menschen, die „praktikummen“, dabei aber den falschen Plural bilden: „Ja… im Sommer mache ich noch ein paar Praktikas“ („Praktika“ ist jetzt schon der Plural, man braucht kein weiteres „Plural-s“, aber gut) Vermutlich würde, wenn die richtige Pluralbildung des Wortes „Praktikum“ als Auswahlkriterium maßgeblich für die Erlangung der Stelle wäre, kaum einer noch Praktika machen.
Auch in seltsamen Hochschulzeitungen lese ich Berichte darüber, wie wichtig diese Erfahrungen im Berufsleben schon während des Studiums sind. Doch leider höre ich viel zu oft auch, dass ein Praktikum oftmals nicht das hält, was es verspricht…

Aber ich sollte mich jetzt zurückhalten, da aus diesem Beitrag vermutlich nur Verbitterung über die ungenutzte Chance spricht. Angekratzter Stolz oder so etwas. Ich geh jetzt erstmal weiter auf Jobsuche, obwohl für ein Praktikum könnte ich mich ja jetzt auch bewerben, denn das mit der Pluralbildung hab ich ja schon drauf.

Rufus ist von uns gegangen

Trauer im Hause urbandesire… Rufus ist nach schwerer Krankheit (Krebsmetastasen auf dem Rücken) von uns gegangen.

rufus_kondulenz

Oh, Mann sind das viele: Jojomaus, Mücki, Hamsi, Ferdinand, Kuno und jetzt Rufus.

Yeah … Subscriber

Yeah, I am a last.fm-Subscriber…

subscriber

bald mehr an dieser Stelle.

Feststellung des Tages

Ich muss mich bei Ani entschuldigen. Ich habe sie gestern – nach siegreichem Schnick-Schnack-Schnuck – gezwungen den guten Hirten mit mir im Kino anzusehen. Ein unglaublich ermüdender Film, der jeglicher Spannung entbehrt. Schätzungsweise hätte man durch das Herausschneiden der Schweigeminuten, die Matt Damon (hier der Hauptdarsteller in der Rolle des Edward Wilson) vor und nach jedem Gespräch eingelegt hat, den Film um fast 40 Minuten kürzen können. Ich schätze mal allen Zuschauern war nach ca. einem Viertel des Films klar, dass Edward Wilson ein sehr schweigsamer Mensch war. Sei’s drum.

Nicht empfehlenswert der Film, außer für Freunde des Intellektuellenkinos. Aber, naja… vielleicht nicht mal für die.

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