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Monat: Juni 2006 (Seite 8 von 8)

Mal ein bisschen Politik – Praktikumspetition.

Alle, die ein richtiges Fach studieren (Abschluß: Diplom), können jetzt getrost weghören bzw. wegsehen oder trotzdem aus Solidarität mitmachen.

Folgendes: Viele Studenten müssen nach oder während des Studiums in verschiedenen Unternehmen und Firmen ein Praktikum absolvieren, um heutzutage die Möglichkeit eines Jobangebotes zu bekommen. Ich will nicht darüber schwadronieren, dass dies an sich schon Schwachsinn und eine absolute Frechheit ist.

Nur leider hat sich leider in den letzten Jahren ein ungünstige Entwicklung ereignet. Die junge jobwilligen und jobsuchenden Menschen sind zur Generation Praktikum verkommen. Eine Generation, die als kostenlose Arbeitskräfte ausgebeutet werden (entschuldigt bitte diesen marxistischen Unterton).

Deswegen soll eine Petition in den Deutschen Bundestag eingebracht werden, die genau versucht, diesen Missstand zu beseitigen oder wenigstens zu verringern. Hier ein Satz aus der Begründung dieser Petition:

 Unzählige hochqualifizierte Menschen arbeiten ohne Entlohnung oder gegen einen Lohn, der unter dem Existenzminimum liegt. Solche so genannten Praktika dienen nicht der Aus- oder Weiterbildung.
Deswegen wäre ein Mitzeichnen im Interesse aller der Generation Zugehörigen.

Hier der Link zur Petition: KLICK

Achso, das Ende der Mitzeichnungsmöglichkeit der Petition ist der 14. Juli 2006.

Feststellung des Tages

Es muss wenig Nahrung für Singvögel geben, sie fressen sogar schon den Putz von den Hauswänden. Wo bleiben da die Tierschützer… Nabu?

Der konr@d

Jeden Tag flattert eine Email in meinen Posteingang, woher ich immer diese nutzlosen Informationen bekomme. Zum einen aus der unglaublichen Vielfalt des Webs und zum anderen aus einer tollen Zeitung.

Der konr@d. (Computer.Lifestyle.Zukunft). Dabei handelt es sich um einen konrad (golem) Ableger des Sterns, der sich speziell mit der Entwicklung des digitalen Lebens am Ende der 90er Jahre und zu Beginn des 21. Jahrhunderts beschäftigt. Die Macher benannten das Blatt nach Konrad Zuse, der 1938 der Welt den ersten programmierbaren Computer (genannt Z1) präsentierte. Gleichzeitig wurde das Magazin auch Zuse gewidment.

Grundlage für die Zeitschrift bot damals Ende der 90er Jahre noch die Informatik, sodass Themen wie der ChaosComputerClub, BTX oder auch Hacker Themenschwerpunkt von Artikeln wurden. Ein heutiges Magazin von diesem Format würde sich wahrscheinlich über Blogs und Social Web auslassen, ab und zu mal die neusten Gadgets bewerben, aber Tiefgang vermissen lassen.
konr@d war aber anders. Hier spürte der Leser den journalistischen Sachverstand. Das Konzept schlicht und doch beeindruckend. Der gewohnte Reportagestil mit Fotostrecken und Interviews wurde vom Stern adaptiert und reflektierend über die neuen Themen einer digitalen Welt gehalten. Dabei würde zwar Technik erwähnt oder erklärt, jedoch beherrschte diese nicht das Thema, wie beispielsweise heute bei Chip oder ct‘ (obwohl ich dem Heiseverlag für seine doch recht guten Produkte dankbar bin und an dieser Stelle dem SpringerVerlag [Computerbild] die wütende Faust entgegenstrecke].
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