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Monat: Januar 2008 (Seite 1 von 3)

Seltsam…

Seit wann konvertiert Winamp beim Übertragen von Dateien auf den Ipod inkompatible Formate? Hier die Antwort:

New: [ml_pmp] Transcoding. Converts incompatible files on-the-fly for your portable device.

Seit Version 5.3. Nun gut, das ist ja schon ein Weilchen her. Gut so.

Abgearbeitet

ungelesen ist jetzt gelesen

Hab in den letzten Wochen ca. 60 Links in meinen „ungelesen“-Ordner geschoben. In diesen „ungelesen“-Ordner kommen Linkfunde zu Portfolios, interessanten und guten Artikel und alles, was mich in irgendeinem Rahmen interessiert. Gestern Vormittag nah ich mir endlich eine Stunde Zeit, alles zu lesen, wichtiges von unwichtigem zu trennen und zu delicious zu schicken. Deswegen gab es gestern Nacht einen riesigen automatisierten Eintrag mit 39 Links… wuah. Viel Spaß beim Lesen.

links for 2008-01-28

Kurz davor

Herr Arnalds… tun sie mir das nicht an. Ich bin noch rechtzeitig zur Besinnung gekommen und konnte mich selbst davon abhalten, hier einen Text zu posten, der mir und anderen nicht gut getan hätte.

Clean Up Your Mind

clean your mindDu senkst den Kopf und hörst das kristallene Glitzern der Brausetablette, die gleichmäßig im Wasserglas zergeht. Langsam färbt sie das Wasser ein; in diesem Moment sollte sie auch den Geschmack entfalten. Du lehnst am Fenster, den Kopf auf der Schulter abgestützt, betrachtest die Menschen auf der Straße, die den Berg hinunterlaufen… immer schneller. Nach etwas hast du Sehnsucht. Wenn du nur könntest, würdest du es tun. Doch du traust die nicht, siehst die Blicke, die dich streifen, irgendwie nach dir fassen und doch nach anderem sinnen. Die Lage scheint aussichtslos und schwere Regentropfen bestätigen dich. Du sitzt da, bist deprimiert und tippst seltsame Texte in dein Blog. Langsam findest du den Weg, scheinbar. Das wichtigste Ereignis dieser Woche war es, deinen Terminkalender aus dem Briefkasten zu fischen und dich genüsslich hinzusetzen und ihn zu bestücken. Jetzt steht da dein Name darin… nur deiner… sonst kennst du ja keinen. In die freien Spalten der Wochentage hast du Termine, Aufgaben, Zeiten und dann doch andere Namen gekritzelt. Aber diese Namen kennen dich nicht, wie du sie schließlich auch nicht kennst. Es sind nur Termine. Irgendwie soll dir dieser Kalender Mut zusprechen.  Mit jeder einzelnen Seite und Spalte soll er dich festhalten, damit du wenigstens an etwas glauben kannst. Kurzzeitig hast du auch überlegt – aus übereilten Perfektionismus – alte Termine nachzutragen.

Nach den persönlichen Angaben folgt ein weiterer, kleiner Kalender, der vermutlich für Geburts- und Jahrestage gedacht ist. Du trägst deinen Geburtstag ein. Den kennst du. Da bist du sicher. Die Feder setzt ab und zweifelt: „Wer sollte da jetzt noch rein?“ Ist es noch jemand wert? Oder ist dir, wie du anderen, jeder egal. Letztlich setzt du doch noch einmal an. Einige wenige Ausgewählte – der enge Tempelkreis sozusagen – wird eingetragen. Sei es auch nur aus dem Grund, dass du dich vor den peinlichen Blicken scheust, die dir entgegenragen, wenn jemand aus Versehen deinen einzelnen Namen in diesem Kalender entdeckt und sich fragt, wie eingebildet jemand sein kann, der nur seinen eigenen Geburtstag einträgt.

Du steckst den Kalender weg. Morgen wirst du mit großen, runden Kreisen hinter den Terminen versuchen, die Ordnung wiederherzustellen.

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