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Kategorie: Internet (Seite 2 von 20)

Der Internetnutzer der mittelfristigen Zukunft – Zur Telekom-Drosselung

Ist das Internet nun funktional kaputt?

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Dies ist das Intro der letzten Sendung von mobilemacs und es wurde zusammengestellt aus kleinen Hörschnipsel der vorherigen Sendung, zu der Clemens, Tim, hukl, Roddi und co. über die bevorstehende, damals noch nicht vollends bestätigte Drosselung der DSL, VDSL und FIBER-Anschlüsse seitens der Telekom diskutierten (ab 1h:43min:00sec). Seit gestern ist dieses neue Geschäftsgebahren des Oligopolisten nun bestätigt.

Alle Flatrate-Tarife der Telekom werden letztlich zu Volumentarifen umgewandelt, insofern jeden Vertragsform ein entsprechendes Highspeed-Volumen pro Monat zugeeignet wird. Nach Verbrauch dieser scheinbar stattlichen Zahl (man sollte bedenken, dass es sich dabei um die Summe aus Down- und Uploads handelt), wird der Internetanschluss auf eine einheitliche Internetbandbreite und somit eine Geschwindigkeit von 384 Kbit/s reduziert.1

Hier mal im Überblick die entsprechenden Volumina zu den einzelnen Verträgen:

Tarif Datenvolumen
Call & Surf mit DSL 75 GByte
Entertain mit 16 MBit/s 75 GByte
Call & Surf mit VDSL 200 GByte
Entertain mit VDSL 200 GByte
Call & Surf mit Fiber 100 300 GByte
Entertain mit Fiber 100 300 GByte
Call & Surf mit Fiber 200 400 GByte
Entertain mit Fiber 200 400 GByte

Wie bereits erwähnt, kommt es nach dem Verbrauch dieser Kontingent zu entsprechenden Standarddrosselung, die aber begrifflich der Sache nicht nahe kommt. Surfte man vorher mit technisch möglichen 100 Mbit/s, kann eine Geschwindigkeitsreduktion auf 384kbit/s eigentlich mit einer Abschaltung des Anschlusses verglichen werden. So auch die Argumentation von Clemens im obigen Hörschnipsel. Ich glaube, viele kennen dieses Phänomen, wenn am Ende des Monats das Datenvolumen des Mobilfunkvertrages aufgebraucht ist, und man für den restlich Monat auf max. 64 KBit/s (Download) und 16 KBit/s (Upload) beschränkt ist. Gut und erträglich ist das nicht, aber wir als Konsumenten haben es leider durchgehen lassen und es zudem dem Mobilfunkanbietern im Allgemeinen erlaubt, dies auch noch Flatrate nennen zu dürfen.

Was kann man mit 384 kbit/s nun noch anfangen? Rein rechnerisch wäre Skype noch möglich (einfacher Anruf bzw. Videoanrufe (ohne High-Q und HD).  Aber was macht man, wenn ein zweiter Rechner, der des Partners oder der des Mitbewohners gleichzeitig im Netz sind und dort nur mal fix die die Emails überprüft oder nach einem Rezept für einen Pflaumenkuchen. Stoppt man dann man eben den Skype-Call? Richtet man sich jeweils individuelle Zeiten für die Internetbenutzung ein… wie damals zu Zeiten von Modem (56 kbit/s) oder ISDN (64kbit/s bzw. 128 kbit/s)? Meiner lebensweltlichen Erfahrung nach werden die meisten Internetanschlüsse, trotz der steigenden Zahl von Singleaushalten, geteilt: in Familien, in WGs, Firmen und Zweckgemeinschaften. Diese Engpässe sind mit der einheitlichen Internetbandbreite der Telekom vorprogrammiert.

Und auch hinsichtlich des Volumens von 15 bis 20 Gigabyte, das die Telekom für den durchschnittlichen Internetnutzer  bzw. ihren Kunden ausgibt, habe ich so meine Zweifel. Ich selbst habe in einem Zwei-Personen-Haushalt mit 6000er-Leitung einen Verbrauch im letzten Monat von knapp 90 Gigabyte gehabt – wäre somit schon in die Abschaltung hineingefallen. Und auch hier: Wenn ich mich meiner lebensweltlichen Erfahrung so zuwende und meine Altersgenossen, Bekannten, Kollegen und Freunde betrachte, scheine ich zwar in Teilen netzaffiner zu sein, aber bin dadurch kein brutaler Bandbreitenverschleißer geworden. Das heißt, im Vergleich bewegt sich mein Internetkonsum im guten Durchschnitt, was das Nutzen von Streaming-Angebote (dies sind ja die Brocken, die das große Datenvolumen hervorrufen) und das allgemeine Surfverhalten anbelangt. Und es sei angemerkt, dass ich und meine Partnerin einen großen Teil des Tages im Büro verbringen und den Anschluss der Universität benutzen.

Wie kommt also die Telekom auf diese Zahl? Wie wir es bereits bei den Volkseinkommen- und Reichtumsdebatten erlebt hatten, ist ein Durchschnittswert eine kniffelige Sache. 1. Welche Kunden meint die Telekom mit allen Kunden? Sind darin gar die Kunden enthalten, die kein DSL/VDSL/FIBER nutzen, sondern womöglich noch mit Analogmodem oder ISDN surfen? Diese drücken natürlich den Durchschnitsswert erheblich, da es mit diesen Vertragsarten überhaupt schwer wird an nur einem 1 Gigabyte zu kratzen. 2. Gibt es letztlich auch eine vermutlich nicht zu vernachlässigende Zahl an Kunden, die breitbandtechnisch hochgradig überversorgt sind. Dies aber nur, weil die Telekom (wie auch fast alle anderen Anbieter)  für diese entsprechend keine sinnvollen Tarife bereitstellt. Wer heute eine Festnetzanschluss will, will zugleich einen Festnetzflaterate. Diese kostet aber bereits knapp 30 Euro (Call Comfort) und ist somit nur gut 5 Euro günstiger als der günstigste Call-And-Surf-Tarif, der sowohl eine Festnetzflaterate als auch eine Internetflaterate beinhaltet. Natürlich wird der Kunde dann eher zum Komplettpaket greifen, auch wenn er mit eine Flatrate nichts anfangen kann, da er tatsächlich einfach kaum im Internet surft bzw. noch weniger bandbreitenintensive Inhalte konsumiert. Dieser Art Kunde, so hart das klingt, wird aber mittel- und langfristig aussterben und sollte für die Telekom, die auch in Zukunft ein funktionierendes Geschäftsmodell haben will, nicht die Richtschnur bilden.

Denn beobachten wird die aktuellen Entwicklungen des Internets als Technologie, so erkennen wird, dass alle Ampeln auf grün stehen, dass das Internet mit alle unseren Lebensgewohnheiten immer enger verzahnt wird: Komunikation, Informationsaustausch und vor allem Datenaustausch sowie Medienkonsum. Beispiel Kosum von Musik: Sie ist, wie Sascha Lobo richtig anmerkt, längst nicht mehr eine Frage von Festplattengröße, sondern eine Frage der Bandbreite geworden; Beispiel Datenaustausch: Dropbox oder GoogleDrive sind nur der Anfang. Die Tendenz komplette Backups zur Datensicherung ins Netz zu verschieben wird in den nächsten Jahren im wichtiger. Die Lebenswelt der Menschen verwächst also mit dem Internet und seinen Möglichkeiten sowie der Möglichkeit des Zugangs zu diesem. Menschen, die Briefe senden, werden verschwinden. Menschen, die 19:55 Uhr auf den Beginn der Tagesschau warten, verschwinden. Menschen, die Fotos ausdrucken und an Oma schicken, verschwinden. An ihre Stelle rücken Menschen, die es gewohnt sind, Medien – Film, Dokumentation, Serien, Radiobeiträge etc. – zeitsouverän zu konsumieren, dafür brauchen sie das Netz. Kaum eine Kamera macht heute noch ein Fotos mit unter 6 Megapixel, nahezu jeden Filmaufnahme – auch aus mit der privaten Kamera – ist in HD gedreht, um diese zu teilen, zu zeigen, braucht man Netz, Bandbreite und Datenvolumen. Forschungs- und Rechercheergebnisse finden sich zur kollaborativen soziale Arbeit an einem zentralen Ort im Netz um unter Echtzeitbedingungen in neues Wissen und neue Erkenntnisse transformiert zu werden. Dafür wird ebenfalls schnelles, zuverlässiges Internet benötigt.

Die Diagnose der Telekom, dass das Datenvolumen im Netz rapide zunimmt und noch rapider zunehmen wird, stimmt also. Und ihre gegenwärtige Reaktion darauf verwundert nicht. Es ist die Reaktion, die einem privatwirtschaftlichen Denken entspringt. Indem sie die Internetanschlüsse quasi außer Funktion setzt, wird die Folge entscheidend. Was passiert, wenn das Volumen nicht ausreicht? Der Kunde wird entweder überlegen, in einen höheren Tarif zu wechseln, der ihm mehr Volumen bietet – hierbei stellt sich aber das Problem, dass er dieses höher Volumen durch eine größer Bandbreite gleich wieder schwächt – oder er wird pro Monat draufzahlen und sich weiter „Highspeed-Kontingente“ kaufen müssen, um der einheitlichen Internetbandbreite zu entrinnen und seinen Internetnschluss wieder in Funktion zu setzen. Bei all dem gewinnt die Telekom: zum einen weil sie die dadurch dem Preiskampf um Internetanschlüsse im gewissen Sinne Einhalt gebieten kann (aufgrund des verzerrrten Marktes in diesem Bereich, ist es sehr wahrscheinlich, dass andere Anbieter nachziehen werden), letztlich den Kunden zu teuren Produkten nötigt und am Ende doppelt abkassiert.

Die Telekom sieht die Realität, kennt den Nutzer der mittelfristen Zukunft, der Bandbreite braucht, um zukünftig seinem täglichen Leben nachzugehen (dies impliziert auch, dass der Internetnutzer der mittelfristigen Zukunft Netzversorgung als ein elementarstes Gut betrachten wird, ohne das es letztlich gar nicht mehr geht und bereitet nun alles vor, um den maximalen Profit für sich daraus zu schlagen. Dass dabei Innovation, Bildung, die in Deutschland stark vom Einkommen abhängt, soziale Beteiligung als auch die Netzneutralität mit Füßen getreten werden, ist die notwendige und gefährliche perspektivische Konsequenz, einer Entwicklung, die mit dem Internet als Luxusgut für Nerds und Informatiker begann und sich gegenwärtig weiterentwickelt hat – zu einem Internet als elementares Grundgut des privaten und öffentlichen Lebens, gar Menschenrecht für den Bürger/Internetnutzer der mittelfristigen Zukunft.

Es ist zu hoffen, dass sich Protest regt und an dieser Stelle nicht alles dem verzerrten Kommunikationsmarkt überlassen wird. Es ist wichtig, dass der Bürger und somit auch der Gesetzgeber erkennt, welche Bedeutung ein stabiles, bezahlbares und gut ausgestattetes Internet in einer modernen Demokratie und Volkswirtschaft spielt und dementsprechend regelnd, sowohl moralisch als auch konkret handelnd, eingreift.

Man beachte bitte auch meine kleine Linksammlung von interessanten Beiträgen der letzten Tage zum Thema.

  1. Vgl. Pressemitteilung der Telekom []

Linksammlung: Abschaltung des Internets durch die Telekom

Es gibt auch noch ein paar eigene Gedanken zum aktuellen Thema: Funktional kaputtes Internet bei der Telekom.

  • IMHO: Die Telekom will Kontrolle über Inhalte im Internet – Golem.de – „Damit wird der Zugang zum Internet, den man auch als Menschenrecht betrachten kann, mit Inhalten verknüpft, die vom selben Anbieter stammen. Für Telekom-Kunden gibt es künftig ein schnelles Internet, in dem der Provider bestimmt, was läuft, und ein langsames, das dem entspricht, was die Kunden ungedrosselter Provider sehen. Auch wenn der Konzern das noch so sehr leugnen mag: Das bedeutet das Ende von Netzneutralität.“
  • tags: telekom internet golem netzneutralität drossel

  • Die Kartellbehörden sollten die Telekompläne überprüfen: Der Gesetzgeber muss einschreiten – taz.de – „Das Internet hat immer davon gelebt, dass das Webangebot einer kleinen Zeitung in Asien ebenso einfach abrufbar ist wie das Angebot der New York Times. Damit das auch bei kommenden Videoservices so bleibt, ist jetzt der Gesetzgeber gefordert. Er muss die Pläne der Telekom stoppen und echte Internetzugänge ohne Benachteiligung einzelner Dienste gesetzlich verankern.“

    tags: taz telekom netzneutralität drossel internet

  • Kommentar: Die Maske fällt – Die Telekom, die Bandbreitendrossel und die Netzneutralität – heise online – „Die Kunden sind keine unersättlichen Gierschlünde, die alles gratis haben wollen. Die bezahlen bereits viel Geld an die Telekom: 12,5 Millionen DSL-Kunden dürften dem Konzern überschlägig geschätzt pro Monat rund eine halbe Milliarde Euro Umsatz bringen. Und die Wettbewerber zahlen zusätzlich an die Telekom, für die Nutzung deren Infrastruktur. „Der Markt wird es richten“, hört man immer wieder, wenn man einfordert, Netzneutralität gesetzlich festzuschreiben. Das wird nicht funktionieren.“

    tags: telekom netzneutralität heise drossel

  • Drosselung: Die Daten-Diät der Telekom dürfte viele darben lassen – Zeit Online – „Es sollen nur die „Kunden mit sehr hohem Datenaufkommen“ betroffen sein, so die Telekom. Doch sind das im Zweifel mehr als gedacht. Schon heute erreichen viele diese Grenze, auch ohne dass sie datenintensive Anwendungen wie Filesharing, Videobearbeitung oder exzessive Downloads betreiben.“

    tags: telekom zeit drossel netzneutralität internet

  • Die Flatrate-Optionen der Deutschen Telekom (2016) – avatter – „Bleibt zu hoffen, dass sich nun die Dienstanbieter (von denen man bislang in dieser Sache noch nichts gehört hat) zur Wehr setzen: die Apples, Amazons und Googles dieser Welt, die vom Traffic der Nutzer abhängig sind und Anbetracht des Telekom-Gatekeepers nun eigentlich vom blanken Entsetzen gepackt sein müssten. Politik? Die braucht man hierzulande nicht zu fragen. Und wenn sich nichts ändert und bei der Telekom alles nach Plan verläuft, haben wir eben in Kürze das anachronistische Zwei-Klassen-Internet in Deutschland etabliert, bei dem einige Dienste “vom Kunden gesondert bezahlt werden” müssen.“

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  • “Drosselung” bei Telekom-Anschlüssen meint Reduzierung auf im besten Fall 2,4% der Geschwindigkeit – neunetz.com – „Die verkündeten Telekomtarife sind der Versuch der Telekom, einmal zu schauen, wie weit sie gehen können. Sollten sie einen massiven öffentlichen Aufschrei mit Drohungen von Politikern als Reaktion bekommen, können sie dann immer noch so tun, als wären sie kompromissbereit und könnten die Geschwindigkeit nach der ‘Drosselung’ um ein Vielfaches erhöhen.“

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  • Wissenswert. Telekom kaputt, langsamer als eine Stechmücke – pop64.de – „Traurig zu sehen, wie Deutschland immer weiter degeneriert. Dass wir es im 21. Jahrhundert nicht schaffen, ein unbegrenztes und flächendeckend schnelles Datennetz bereitzustellen in einem Land, dass sich selber gern als Wirtschafts- und Forschungsnation sieht, ist ein Drama. Die Telekom bestraft hier ausserdem ganz klar Familien mit Kindern. Die Kids schauen heutzutage eben stundenlang YouTube und andere Videos im Netz. YouTube dient als primäre Quelle für Musik und Musik läuft eben den ganzen Tag lang. Die 75 GB sind in diesem Fall ein Witz.“

    tags: netzneutralität drossel telekom pop64 internet

  • Sascha Lobo über DSL-Flatrates: Die Telekom erdrosselt das Internet – SPIEGEL ONLINE – „Das gegenwärtige Verständnis des Begriffs Bandbreite ist bei den meisten Leuten ein eher technisches, man hat halt einen langsameren oder schnelleren Netzanschluss als die Bekannte drei Straßen weiter. Ebay geht trotzdem, YouTube ruckelt zwar etwas, aber das ist man ja ohnehin gewohnt, und die Lieder, die die Kinder ansehen wollen, hat die Gema sowieso blockiert. Warum also die Aufregung? Das liegt daran, dass Bandbreite das Internet ist, und das Internet ist Bandbreite. Wer bei Datenübertragung nur an Tauschbörsenhehlerei denkt, ist entweder Lobbyist oder verdient ein Ungenügend in Netzkunde. Denn spätestens mit der Cloud werden alle möglichen und auch ein paar unmögliche Anwendungen mit einem Mal bandbreitenbedürftig. Das liegt nahe bei Streaming-Plattformen wie Spotify: eben war Musik noch eine Frage der Festplattengröße, jetzt schon hängt sie direkt von der Bandbreite ab.“

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  • Telekom enteignen oder stark regulieren – neunetz.com – „Infrastruktur, egal ob Internetzugang, Straßen, *hust* Schienen oder Wasserversorgung, ist immer denkbar schlecht in privatwirtschaftlichen Händen aufgehoben, weil es auf dieser Ebene praktisch nie Märkte geben wird, die der idealtypischen Vorstellung von Wettbewerb auch nur ansatzweise nahe kommen. Deswegen muss diese Ebene, wenn sie marktwirtschaftlich organisiert werden soll, mittels Regulierung entsprechend geformt werden.“

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  • Telekom-Tarifänderungen: Frontalangriff auf die Netzneutralität – Digitale Gesellschaft – „Um Kunden zu zwingen, zum Umgehen der Beschränkung Zusatzpakete zu buchen, “drosselt” die Telekom ihre Nutzer auf eine heutigen Ansprüchen nicht mehr genügende Geschwindigkeit, die es z.B. unmöglich macht, Filme zu schauen. “Bei einer Beschränkung auf weniger als 1% der Leistung eines 50-MBit-VDSL-Anschlusses auf ein Niveau der 1990er Jahre ist das Wort ‘Drossel’ falsch”, erklärt Markus Beckedahl, Vorstand des Digitale Gesellschaft e.V. “De facto ist das eine Sperre und ein Ausschluß vom Internet.”

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  • Netzneutralität: Telekom stellt Tarifstruktur für Internetanschlüsse um – Carta – „Hauptkritikpunkt an der Entscheidung ist die Verletzung der Netzneutralität durch die Telekom. Datenübertragung im Internet sollte wertneutral erfolgen, d.h., dass Internetdienstanbieter wie die Telekom alle Datenpakete unverändert und in gleicher Qualität von und an ihre Kunden sendet, unabhängig davon, woher diese stammen, zu welchem Ziel sie transportiert werden sollen, was Inhalt der Pakete ist und welche Anwendung die Pakete generiert hat. Die Nutzung des eigenen Dienstes Entertain soll nicht auf das im Tarif enthaltene Volumen angerechnet werden.“

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Posted from Diigo.

Das GIGANETZ-Jena

Wir waren ja vor einer Weile in Berlin. Es war schön. Es gab U-Bahnen, S-Bahnen, Hunde, Hipster und Döner. Wie man das halt so gewohnt ist. Es gab aber auch eine breit aufgestellte Plakatkampagne der Telekom. Es ging um die Zukunft der Zukunft der Internetverbindung. Also es ging nicht um (A)DSL oder VDSL, nein… das Plakat bewarb das GIGANETZ. Das Giganetz ist der neue heiße shit der Telekom und der Telekommunikationsbranche. Glasfaserkabel, Lichtgeschwindigkeit und dann bald auch WARP-Antrieb. Yeah. Für gute 60 Euro kann man sich dann alles im Komplettpaket nach Hause holen: Internet, Telefon und jede Menge Filme und alles HD.

Schöne schnelle Welt: mit „theoretisch möglichen“ 200 Mbit pro Sekunde lädt man sich laut Telekom ein gängiges Video (in 4,7 Gb-DVD-Größe… wtf?) nicht mehr nur in lahmen knapp 3 ½ DSL-3000-Stunden herunter, sondern braucht nun nur noch giganetische 3 Minuten und 8 Sekunden. Wow.

Aber langsam: Für die 60 Euro gibt es aber erstmal nur 100 Mbit. Trotzdem wird fröhlich auf der Produktseite die theoretisch mögliche Geschwindigkeit beworben und mit den ach so langsamen DSL und VDSL-Anschlüssen verglichen. Aber noch langsamer: Wir sind hier erst am Anfang der Lichtgeschwindigkeit. Wir befinden uns zunächst in der ersten Ausbaustufe des Giganetzes. Selbst der schon vom Giganetz übertroffene VDSL-Anschluss ist erst in gut 100 Städten verfügbar. Beim Giganetz wird der Flaschenhals noch enger. Es gibt momentan gut 20 Ausbaugebiete, die teilweise giganetzifiziert sind: von Mettmann bis Chemnitz.

Screenshot von der Giganetz-Website der Telekom

Selbst in Berlin, die Stadt, in der wir die Plakaten zum ersten Mal sahen, gibt es kein Ausbaugebiet. Ein paar Quadratmeter von Potsdam sind betroffen mehr nicht. Eigentlich seltsam, da laut Wikipedia gut 60 Prozent des deutschen Glasfasernetzes im Boden unter dem Großraum Berlin begraben liegen.

Das gute Jena wird in keiner der Auflistungen erwähnt. Stimmt. In der Mitte Deutschlands klafft ein riesigen giganetzfreies Loch. Wieso jetzt eigentlich Jena? Wenn man die Print- und Onlinekampagne genau betrachtet, wird man als Jenaer und Jenenser stutzig. Man ist ja gewohnt im Technologiezentrum Thüringens teilweise von der Breitbandentwicklung ein wenig abgekoppelt zu werden. Seit Jahren herrscht vor allem in Teilen des Damenviertels und im Stadtteil Ziegenhain DSL-Unterversorgung. Man bekam keinen Anschluss. Ein paar Unerschrockene haben schließlich mit einer Vereinsgründung reagiert und als NAOS Jena e.V. recht erfolgreich die abgetrennten Bereiche wlanifiziert, so dass nicht immer stabil, nicht wahnsinnig schnell, aber immerhin funktionierend, die dortigen Mieter Internet jenseits der 56k-Grenze genießen konnten. Auch sonst scheint Jena mit der Breitbandanbindung teilweise unzufrieden zu sein.

Besieht man sich nun aber die aktuelle GIGANETZ-Kampagne der Telekom genau, erkennt man, dass die Telekom die stets und immer noch abgekoppelten Jenaer doch nicht vergessen hat. Die Marketingabteilung sendet einen Gruß an Jena. Denn das Hintergrundbild der Print- und Onlinekampagne zeigt die nächtliche Silhouette eines thüringer Bildungs- und Technologiestandortes… richtig: Jena!

Ich habe diesen Screenshot vom Hintergrundbild mal aus den Daten des Webauftrittes herausgefischt. Man erkennt klar den Fürstengraben, die Thulb, den Botanischen Garten, das von hineinretouchierten Gebäuden umstellte Planetarium und vor allem gerade den Teil des Damenviertels, der laut momentanen DSL-Verfügbarkeitscheck bis heute nicht mal DSL erhalten könnte.

Im Interesse aller hoffe ich einfach, dass dies nur bedeutet, dass DSL, VDSL und all der lahme Kram einfach übersprungen wird und es bald heißt: Das GIGANETZ ist in Jena!

(Danke an Franzi für den Hinweis und die Identifikation der Stadt.)

Die bösen Ebook-Raubkopierer

Es ist schon interessant, welche Wogen verschiedene Ereignisse in der Öffentlichkeit haben. Die Schließung von kino.to durch sächsische Ermittler erhielt nicht nur ein Medienecho und befeuerte erneute die Debatte zu Fragen des Urheberrechts und dessen Schutz sowie zu Fragen der Möglichkeiten staatlicher Intervention mithilfe von Zensur und Grundrechtseinschnitten. Nein auch die „Nutzer“ selbst meldeten sich recht offen zu Wort, wenn man diverse Facebook-Pinnwände oder Timelines auf Twitter beobachtete. Viele Menschen waren auf der Suche nach Alternativen für ihre Abendgestaltung und wurden natürlich auch fündig.

Eine viel kleinere Woge der Entrüstung und Aufmerksamkeit hat die Schliessung der Plattform library.nu hervorgerufen. Man musste schon nach Meldungen suchen, die auch auf den online verfügbaren Nachrichtenportalen wenig sichtbar präsentiert waren. Ich denke, der Grund ist recht einfach. Die Popularität von library.nu ist aufgrund der spezifischen Zielgruppe nicht zu vergleichen mit de von kino.to, piratebay.org und ähnlichem. Und doch ist die einstige Existenz der Plattform bemerkenswert und es sinnvoll darüber noch einmal kurz zu reflektieren.

Zunächst einmal ist library.nu nichts anderes als die Anwendung des „kino.to-Prinzips“ auf ebooks: es ist ein „Verzeichnis mit Links auf mehr als 400.000 raubkopierte E-Books sowie den angeschlossenen Filehoster ifile.it“ SpOn am 15.02.2012. Nutzer erhielten eine technische Infrastruktur, mit der es möglich ist ebooks in den üblichen Formaten sowie Digitalisate hochzuladen und zu teilen. So entstand im Laufe der Zeit ein riesiger durchsuchbarer Katalog, der es ermöglichte kostenlos Bücher per DDL auf die eigene Festplatte herunterzuladen. Nicht ganz klar ist, wie stark der „community-Aspekt“ zu beurteilen ist. Das heißt es scheint bisher noch unklar, wer letztlich die ungeheure Zahl der Bücher, die sich mit mittelgroßen Universitätsbibliotheken messen lassen kann, in das System eingepflegt hat. Handelt es sich mehr um eine kriminelle Vereinigung, die den Upload systematisch betrieben hat oder war es dann doch die große Zahl der Nutzer, die zur Pflege des Katalogs beitrugen. Wie aus einem Interview von XX mit der Redaktion von hr2-Kultur der Tag hervorgeht, fanden sich auf der Plattform auch zahlreiche aktuelleste Werke, teilweise sogar noch unveröffentlichte Titel. Ob dies nun für professionelle Strukturen jenseits der technischen Plattform spricht, lässt sich momentan noch nicht entscheiden. Man wird sehen, ob weiter Details in den nächsten Tagen mitgeteilt werden. Was jedoch sicher ist, dass ein internationaler Zusammenschluss aus zahlreichen Verlagen wie Cambridge University Press, John Wiley & Sons, Oxford University Press, Springer, Taylor & Francis, C.H. Beck sowie De Gruyter, um die wichtigsten einmal zu nennen, koordiniert durch den Börsenverein des deutschen Buchhandels gegen die Hintermänner privat ermittelte und nun 17 einstweilige Verfügungen vor dem Landgericht München I erwirkte, die dann natürlich flux nach Irland überstellt wurden, von wo aus das illegale Treiben seiner Ausgangspunkt nahm und jetzt durch Unterlassungsverfügungen beendet wurde.

Das von kino.to und diversen Klonen bekannte Geschäftsmodell, das sich letztlich durch auf den Seiten geschaltete Werbung refinanziert, hat hier erneut über einen gewissen Zeitraum Erfolg gehabt. Was jetzt auffällt sind natürlich die Verlage selbst. Es sind wissenschaftliche Fachverlage, keine Publikumsverlage, die gegen library.nu aktiv wurden, was uns auch gleichzeitig zur Zielgruppe führt. Library.nu war nicht nur irgendein Linkverzeichnis für ebooks, sondern vielmehr eine riesige Fachbibliothek in recht beeindruckender Vielfalt und Qualität, die neben Digitalisaten in Form gescannter pdfs auch alle anderen gängigen Dateiformate .epub, .djvu zum Teil auch direkte pdfs der Verlage, die offenbar mit Lizenzen in deren Plattformen erworben wurden, beherbergte. Auch zahlreiche journals, wenn man Rückschlüsse von den beteiligten Verlagen ziehen will, mussten somit verfügbar gewesen sein.

Es fällt mir gerade schwer, das von Verlagen und Koordinatoren vorgelegte Motiv, von bloßer Piraterie, um Umsätze zu generieren, ohne einen letzten Einwand, zu akzeptieren. Sicherlich die finale Ausprägung des System library.nu erweckt den Anschein, dass es hier ausschließlich um systematischen Urheberrechtsbruch zur Generierung von Einnahmen geht. Doch für mich scheint diese Motivanalyse dann doch etwas zu holzschnittartig. Ich vermute bei der Geburt der Idee dieser Plattform, dass noch andere Motivationen einen Ausschlag gaben, was mich zurück zu den Verlagen führt, die erstaunlicherweise mitnichten Publikumsverlage sind, mit denen sich doch in Hinsicht auf die Leserzahlen vielmehr Umsatz hätte generieren können.

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Tooltime – Chrome-Erweiterungen


(flickr)

Das Internet und die Menschen darin werden ja besser und schlauer, wenn man wissen teilt. Heute teile ich etwas ganz Spezielles mit euch. Meine Chrome-Plugins. Ich war langjähriger Firefox-User. Eigentlich bereits seit den Versionen 0.8 oder 0.9. Es war die Offenbarung gegenüber dem seltsamen Internet Explorer, dessen Startseite aufgrund von Schadsoftewarebefall nicht mehr umzustellen war. Als dann die Erweiterungen kamen und ich mehr und mehr mit dem Web verschmolzen – war es eine Geschwindigkeits- und Produktivitätssteigerung. Auch die damals noch große Innovationskraft ließ mich neben den Sicherheitsaspekten – gegenüber IE 6 – dem Firefox diesen als Standardbrowser einrichten.

Heute liegt die Innovationskraft für mich eher bei Opera und Chrome. Chrome ist aber der Browser meiner Wahl. Es gibt nur noch ein Feld in der großen Browserleist – sowohl für die Adresseingabe als auch die Suchanfragen; man schmeißt einfach alles fast gedankenlos rein und wartet wie die Maschine respondiert. Auch die brutale Updatepolitik – ich benutzte die DEV-Reihe des Chromes – jenseits jeglicher Versionsnummern ist herrlich. Ständig gibt es kleine Verbesserungen, neue Ideen, die man plötzlich entdeckt.

Die technologische Relevanz eines Browsers kann man auch immer an seiner Community erkennen. Hier würde ich sagen, teilen sich Opera und Chrome die Szene der Early-Developers; also die Jungs und Mädels, die sich bei jedem Dienst anmelden, die alles ausprobieren, die wie ich mit dem Netz verschmolzen sind. Und mit dieser sehr aktiven und technologisch fordernden Nutzerschaft, hat sich auch recht flux einiges an Erweiterungen angesammelt. Vielfach waren für diese natürlich Firefox und Mozilla Ideengeber, aber warum nicht von guten Dingen lernen. Extensions machen das Leben im Web leichter, erträglicher und oftmals „schneller“. Hier also ein kleiner Überblick der von mir eingesetzten Erweiterungen für den Chrome-Browser:

1. Adblock

Der Klassiker. Einmal installiert und die richtigen Filterlisten abonniert, macht er das Surfen auf 90% aller kommerziellen Seiten erträglich. Vor allem die einschlägigen Newsportale, die am rechten und oberen Rand mit Flackern und Rattern nerven, werden wirklich lesbar.

2. Awesome Screenshot Tool

Es gibt einige Tools um Screenshots zu erstellen. Neben den Betriebssystem funktionen (z.B. am Mac CMD + ? + 3 [oder 4] usw.), ist es mit diesem kleinen Helferlein möglich, fix Browserausschnitt oder ganze Websites – also auch bis zum Seitenende – als png zu speichern. Darüberhinaus kann man Text, grafische Elemente wie Pfeile, Kreise zum Markieren, hinzufügen. Der erstellte Screenshot kann nun heruntergeladen oder auch im Web verteilt werden. Schnell und unkompliziert.

3. Bubble Translate

Als ich vor Jahren erstmal den Babylon Translator als Programm auf meinem Rechner installiert hatte, war das eine Offenbarung. Jenseits von „bei dict.leo suchen“ oder im Wörterbuch blättern schnell Wörter, Sätze oder kleinere Textteile zu übersetzen. Mit Bubble Translate ist der Name Programm. Frei konfigurierbar ist es nun bei mir so, dass bei gleichzeitig gedrückter Alt-Taste markierter Text binnen Sekunden in einer kleinen Bubble über dem markierten Text übersetzt wird. Schön.

4. Diigo-Bookmarklet

Gibt es ja auch für delicious. Seite angesurft, Button gedrückt, Text und Tags erstellt und schon liegt die Seite auf dem riesigen Haufen meiner Bookmarks. Weiterhin bietet dieser Erweiterung die Möglichkeit Textteile auf der zu speichernden Website zu markieren, sie bei diigo automatisch cachen zu lassen und zu guter Letzt kleine Notizen zu hinterlegen.

5. RSS Subscription Extension

Keine Ahnung, warum Chrome ab Werk ein kleines RSS-Icon nicht in das Adress- und Suchfeld integriert, wenn auf einer Seite ein RSS-Feed vorhanden ist. So muss man nicht den Subscription-Button suchen. Aber gut. Mit dieser Erweiterung wird dieses Standard-Feature problemlos nachgeliefert und RSS-Feeds können schnell an den GoogleReader oder auch andere RSS-Reader weitergeleitet werden.

6. EXIF-Viewer

Für Fotografen immer spannend. Wenn man bei einem Bild, die Exif-Einträge zu einem Bild nicht mitgeteilt werden, kann man diese, falls sie im Foto trotzdem hinterlegt wurden, schnell auslesen lassen und im Right-Click-Menü sichtbar machen.

7. Google Mail Checker Plus

Ich nutze Gmail. Damit ich sehe, wann Post da ist, gibt es für mich nur den Google Mail Checker Plus. Funktioniert unglaublich zuverlässig, kommt mit mehreren Konten zurecht, zeigt Auszüge, die man markieren, lesen, archivieren, löschen usw. kann ohne ständig sich im Interface von Gmail aufzuhalten. Außerdem wandelt er mailto:-Links souverän so um, dass diese in Gmail geöffnet werden.

8. KB SSL Enforcer

Wenn eine Website SSL-Verschlüsselung zur Datenübertragung anbietet, muss die Nutzung dieser sicheren Kontaktaufnahme nicht automatisch geschehen. Diese Erweiterung zwingt den Browser aber diese Variante zu wählen. Hier kann man sich zum Thema SSL einlesen. Safety First!

9. LastPass

Hinsichtlich meiner Passwort-Verwaltung habe ich viel probiert: KeePass, 1Password… nett, teilweise teuer… alles irgendwie nervig. Als beste Variante – auch im Zusammenhang mit dem Iphone und der Nutung von Chrome – hat sich LastPass herauskristallisiert. Mit der Erweiterung werden alle login-forms zuverlässig mit meinem gespeicherten Passwörtern gefüllt, neue Registrierungen werden ebenso automatisch aufgenommen, sichere Passwörter können erstellt werden und das Syncing zum Iphone geht logischerweise geht herrlich unproblematisch. Eine unglaublich häufig verwendete Erweiterung. Nutze LastPass wegen des IPhones in der Premium-Version.

10. Personal Blocklist

Nutze ich erst seit wenigen Tagen und finde diese Erweiterung wunderbar. Man kennt das ja. Man sucht nach einem Produkt (oder einer Person) und erhält im Google-Index bergeweise Sucherergebnisse von Preissuchmaschinen (oder auch Portalen wie stayfriends oder yasni). Diese Erweiterung gibt die Möglichkeit, die Suche bei Google zu personalisieren und Suchergebnisse von bestimmten Domains zu blockieren. Ich denke Google lernt selbst sicherlich bereits viel, aber hier kann man dem ganzen unnützen Ballast an Suchergebnissen souverän den Garaus machen.

11. Shareaholic

Ich mag es Dinge zu zentralisieren. Mit Shareaholic ist dies problemlos möglich. Finde ich einen Link, ein Bild, einen Text, von denen ich der Ansicht bin, sie müssten gespeichert, verteilt, gebookmarkt (ja eine Dopplung mit der Diigo-Extension) oder wieder veröffentlicht werden, dann ist Shareaholic absolut überragend. Ich kann Informationen schnell und bequem zu sozialen Netzwerken (facebook, twitter, tumblr, googleBuzz, posterous), Bookmarking-Diensten (diigo, delicious) oder auch zu anderem Annehmlichkeiten des Webs wie Evernote und Instapaper schicken. Die Auswahl an Diensten ist wirklich umfangreich. Für jeden ist etwas dabei und es ist nicht mehr notwendig für jeden Dienst oder Webanwendung eine eigenes Bookmarklet oder Sharing-Tool zu installieren. Boom Zack Return.

12. WiseStamp

Sehr speziell. Macht im Prinzip nichts anderes als in Gmail Signaturen – angereichtert mit Links, Social Media-Profilen usw. – an jede Email ranzupappen. Das Ganze kann dann noch nett formatiert werden.

 

Naja. So viele sind es nicht. Aber vielleicht sind für den ein oder anderen ein paar Anregungen dabei gewesen.

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