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Autor: Diigo Urbandesire (Seite 1 von 3)

links for 2018-03-26

  • Ein sehr interessanter Beitrag von Patrick Dunleavy über ein System, wie wir unserer derzeitige Praxis des wissenschaftlichen Zitierens überdenken sollten. Dunleavy setzt auf Open Access, Online-Repositorien von Universitäten sowie die Suchfunktion, um sich letztlich total von der Paginierung, die in Zeiten von ebooks, kindle und co. obsolet geworden, ist zu lösen. Ein paar gute Ideen, aber die Sache mit der Suchfunktion (CTRL+F) überzeugt mich nicht ganz. Hatte vor langer Zeit auch schon mal über das Zitierwesen in Zeiten von ebooks nachgedacht: Tod des PDF in der Wissenschaft?

  • Quote: „Die Distanzierung ist […] das Gegenteil des Diskurses. […] Die Distanzierung ist eine Abgrenzung vor der Identifikation mit dem (vermeintlich) Falschen.“ … und ist aber leider zur Floskel verkommen. Lesenwerter Beitrag von Georg Keuschnig im Kontext der Distanzierung des Suhrkamp Verlags bei der Causa Tellkamp (Hintergrund).

  • Ein schöner, umfangreicher Blick auf Facebooks News Feed und dessen Umbau.

  • “For those of you who bought the Mac Pro in 2009 and are still using it for your main computing, I say kudos to you for buying a system that has such amazing value. The entry level iMac Pro costs around $5000. When the 2009 Mac Pro came out it cost around $3200. Add to that around $1000 for the GPUs I added to the system and we hit $4200. You could argue that the two machines are around the same price when factoring for inflation. Can someone who buys an iMac Pro today say that they’ll be able to still hang with the latest revisions of the Pro line in 9 years time? Without the ability to upgrade components like we can in the 2009 Mac Pro, I sincerely doubt it.” – Erweiterbarkeit war mal eine Tugend.

  • “The story of the PDF, the file format that’s become one of the internet’s defining information tools. It’ll be with us after we’re long gone.”

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links for 2018-03-21

  • Retweets Are Trash – “Tech companies have designed their interfaces to maximize the spread of information, to amplify faster, to increase the ß in the network. They could peel away those layers—increase the friction of posting, make it harder to amplify information with a single click, redesign user interfaces to encourage thoughtfulness.”

  • “It seems as if you are never “hard core” enough for YouTube’s recommendation algorithm. It promotes, recommends and disseminates videos in a manner that appears to constantly up the stakes. Given its billion or so users, YouTube may be one of the most powerful radicalizing instruments of the 21st century.”

  • Der Geruch ist gerade verfolgen, die riesigen Pappkartons entsorgt. Ich habe diese Woche eine neue Matratze gekauft. Im Internet. Natürlich. Internetmatratzen sind schon ein sonderbares, neues aber auch sehr bequemes Phänomen. Deswegen hier eine interessanter Hintergrundartikel zu Casper, Emma, Nuun und Co.

  • VIel Kritik gab es sowohl für den Gerichtsentscheid, aber auch die Klägerin, die schlicht und ergreifend nicht „Kunde“ genannt werden wollte. Antje Schrupp gibt einen erfrischend nüchternen und anderen Blick auf das Thema und fragt sich, wieso diese Gesellschaft so vehement daran festhält, die Sprache, die offensichtlich das weibliche Geschlecht versteckt, sich so schwer tut, diese zu verändern. Ihre Schlussfolgerungen als Ergebnis der Debattenbeobachtung sind interessant und ganz anders als erwartet.

  • “It’s a technology company with crappy technologists, a revolving door of product heads and C.E.O.s, and no real core of technological innovation…“ – Analyse der aktuellen Problemlage bei twitter. Longread und superspannend.

  • Der Musikmarkt hat sich ja schon mehrfach komplett gewandelt in den letzen … naja sagen wir 35 Jahren. Ben Thompson nimmt nun die aktuelle Sachlage bei Streaming-Diensten, insbesondere bei Spotify, auseinander. Kann man damit Geld verdienen, ist es ein tragfähiges Geschäftsmodell. Teilweise schwierig verständlicher Artikel, aber durchaus interessant

  • Quasi noch als Nachklapp zum Brandbeschleuniger youtube (siehe oben). Die mehr oder weniger wissenschaftliche fundierte Feststellung, dass etwas Zugespitztes, Beklopptes, gar Falsches, einfach mehr Aufmerksamkeit im Netz erhält.

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links for 2018-03-11

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links for 2016-01-02

links for 2015-05-10

  • „Die Natur kann sehr grausam sein. Gerade, wenn es um ungeborenes Leben geht. Und gerade, wenn es um Menschen geht. Drei von vier winzigen Embryos verwirft sie rücksichtslos.“

  • Dieser Text ist herrlich, denn er ändert komplett die Perspektive: „Als wir anhielten, lief der Motor weiter und das Auto vibrierte – obwohl es stand! Der Motor verbrannte weiterhin Treibstoff, ohne das Auto zu bewegen. Kann das wirklich wahr sein? Ja, erklärte der Verkäufer, das sei so bei Verbrennern: Der Motor läuft immer und verbrennt Treibstoff – sogar wenn der Wagen steht.“ – sehr zu empfehlen sind auch die beiden Podcasts von omega tau: 1. Elektromobilität (http://goo.gl/uw6QxB) sowie zu Verbrennungsmotoren (http://omegataupodcast.net/?p=1891)

  • „Größtenteils atemlos sind Tocotronic auf diesem Album. Und doch liegt die Band für einige Stücke nur herum. Man kann sich das vorstellen. Diese vier wunderschönen Männer. Sie sind nackt zwischen zerwühlten Laken. Ihre warmen, nach Liebe riechenden Hände streichen über kitzelnde Armhaare.“ …lol, was für eine „bemühte“ Rezension.

  • „Sukzessive verliert die deutschsprachige Nachkriegsliteratur ihre Großväter. Mit dem Tod von Siegfried Lenz im letzten Jahr und nun Günter Grass stellt sich vermehrt die Frage: Was bleibt von diesen Schriftstellern? Was bleibt überhaupt von den »Kahlschlagliter­aten« der Gruppe 47? Wer liest heute noch Alfred Andersch, Wolfdietrich Schnurre, Heinrich Böll? Ketzerisch gefragt: Wer kennt sie überhaupt noch – außer als Zitate?“

  • Schöner Artikel über Lese-Communitys wie LovelyBooks und eine kleine Analyse zu der Einsicht, dass ich mich in diesen einfach nicht wohl fühle. Mein persönlicher Eindruck war, dass all die Literatur, die ich gerne lese, da einfach nicht oder wenn, dann nur rudimentär stattfindet.

  • „Denn im Markt sind Ethik und Moral keine Tugenden, sondern bestenfalls Marketingstrategien.“  Leider… obwohl Adam Smith vermutlich widersprechen würde.

  • „Wir sind dabei, die Entfernung zu entfernen. Das geht doch schon bei der Liebe los. Die Sehnsucht, das Geheimnis, die Neugier, all das setzt Ferne und Abstand voraus.“

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