Linksammlung: Abschaltung des Internets durch die Telekom

Es gibt auch noch ein paar eigene Gedanken zum aktuellen Thema: Funktional kaputtes Internet bei der Telekom.

  • IMHO: Die Telekom will Kontrolle über Inhalte im Internet – Golem.de – „Damit wird der Zugang zum Internet, den man auch als Menschenrecht betrachten kann, mit Inhalten verknüpft, die vom selben Anbieter stammen. Für Telekom-Kunden gibt es künftig ein schnelles Internet, in dem der Provider bestimmt, was läuft, und ein langsames, das dem entspricht, was die Kunden ungedrosselter Provider sehen. Auch wenn der Konzern das noch so sehr leugnen mag: Das bedeutet das Ende von Netzneutralität.“
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  • Die Kartellbehörden sollten die Telekompläne überprüfen: Der Gesetzgeber muss einschreiten – taz.de – „Das Internet hat immer davon gelebt, dass das Webangebot einer kleinen Zeitung in Asien ebenso einfach abrufbar ist wie das Angebot der New York Times. Damit das auch bei kommenden Videoservices so bleibt, ist jetzt der Gesetzgeber gefordert. Er muss die Pläne der Telekom stoppen und echte Internetzugänge ohne Benachteiligung einzelner Dienste gesetzlich verankern.“

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  • Kommentar: Die Maske fällt – Die Telekom, die Bandbreitendrossel und die Netzneutralität – heise online – „Die Kunden sind keine unersättlichen Gierschlünde, die alles gratis haben wollen. Die bezahlen bereits viel Geld an die Telekom: 12,5 Millionen DSL-Kunden dürften dem Konzern überschlägig geschätzt pro Monat rund eine halbe Milliarde Euro Umsatz bringen. Und die Wettbewerber zahlen zusätzlich an die Telekom, für die Nutzung deren Infrastruktur. “Der Markt wird es richten”, hört man immer wieder, wenn man einfordert, Netzneutralität gesetzlich festzuschreiben. Das wird nicht funktionieren.“

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  • Drosselung: Die Daten-Diät der Telekom dürfte viele darben lassen – Zeit Online – „Es sollen nur die “Kunden mit sehr hohem Datenaufkommen” betroffen sein, so die Telekom. Doch sind das im Zweifel mehr als gedacht. Schon heute erreichen viele diese Grenze, auch ohne dass sie datenintensive Anwendungen wie Filesharing, Videobearbeitung oder exzessive Downloads betreiben.”

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  • Die Flatrate-Optionen der Deutschen Telekom (2016) – avatter – „Bleibt zu hoffen, dass sich nun die Dienstanbieter (von denen man bislang in dieser Sache noch nichts gehört hat) zur Wehr setzen: die Apples, Amazons und Googles dieser Welt, die vom Traffic der Nutzer abhängig sind und Anbetracht des Telekom-Gatekeepers nun eigentlich vom blanken Entsetzen gepackt sein müssten. Politik? Die braucht man hierzulande nicht zu fragen. Und wenn sich nichts ändert und bei der Telekom alles nach Plan verläuft, haben wir eben in Kürze das anachronistische Zwei-Klassen-Internet in Deutschland etabliert, bei dem einige Dienste “vom Kunden gesondert bezahlt werden” müssen.“

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  • “Drosselung” bei Telekom-Anschlüssen meint Reduzierung auf im besten Fall 2,4% der Geschwindigkeit – neunetz.com – „Die verkündeten Telekomtarife sind der Versuch der Telekom, einmal zu schauen, wie weit sie gehen können. Sollten sie einen massiven öffentlichen Aufschrei mit Drohungen von Politikern als Reaktion bekommen, können sie dann immer noch so tun, als wären sie kompromissbereit und könnten die Geschwindigkeit nach der ‘Drosselung’ um ein Vielfaches erhöhen.“

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  • Wissenswert. Telekom kaputt, langsamer als eine Stechmücke – pop64.de – „Traurig zu sehen, wie Deutschland immer weiter degeneriert. Dass wir es im 21. Jahrhundert nicht schaffen, ein unbegrenztes und flächendeckend schnelles Datennetz bereitzustellen in einem Land, dass sich selber gern als Wirtschafts- und Forschungsnation sieht, ist ein Drama. Die Telekom bestraft hier ausserdem ganz klar Familien mit Kindern. Die Kids schauen heutzutage eben stundenlang YouTube und andere Videos im Netz. YouTube dient als primäre Quelle für Musik und Musik läuft eben den ganzen Tag lang. Die 75 GB sind in diesem Fall ein Witz.“

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  • Sascha Lobo über DSL-Flatrates: Die Telekom erdrosselt das Internet – SPIEGEL ONLINE – „Das gegenwärtige Verständnis des Begriffs Bandbreite ist bei den meisten Leuten ein eher technisches, man hat halt einen langsameren oder schnelleren Netzanschluss als die Bekannte drei Straßen weiter. Ebay geht trotzdem, YouTube ruckelt zwar etwas, aber das ist man ja ohnehin gewohnt, und die Lieder, die die Kinder ansehen wollen, hat die Gema sowieso blockiert. Warum also die Aufregung? Das liegt daran, dass Bandbreite das Internet ist, und das Internet ist Bandbreite. Wer bei Datenübertragung nur an Tauschbörsenhehlerei denkt, ist entweder Lobbyist oder verdient ein Ungenügend in Netzkunde. Denn spätestens mit der Cloud werden alle möglichen und auch ein paar unmögliche Anwendungen mit einem Mal bandbreitenbedürftig. Das liegt nahe bei Streaming-Plattformen wie Spotify: eben war Musik noch eine Frage der Festplattengröße, jetzt schon hängt sie direkt von der Bandbreite ab.“

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  • Telekom enteignen oder stark regulieren – neunetz.com – „Infrastruktur, egal ob Internetzugang, Straßen, *hust* Schienen oder Wasserversorgung, ist immer denkbar schlecht in privatwirtschaftlichen Händen aufgehoben, weil es auf dieser Ebene praktisch nie Märkte geben wird, die der idealtypischen Vorstellung von Wettbewerb auch nur ansatzweise nahe kommen. Deswegen muss diese Ebene, wenn sie marktwirtschaftlich organisiert werden soll, mittels Regulierung entsprechend geformt werden.”

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  • Telekom-Tarifänderungen: Frontalangriff auf die Netzneutralität – Digitale Gesellschaft – „Um Kunden zu zwingen, zum Umgehen der Beschränkung Zusatzpakete zu buchen, “drosselt” die Telekom ihre Nutzer auf eine heutigen Ansprüchen nicht mehr genügende Geschwindigkeit, die es z.B. unmöglich macht, Filme zu schauen. “Bei einer Beschränkung auf weniger als 1% der Leistung eines 50-MBit-VDSL-Anschlusses auf ein Niveau der 1990er Jahre ist das Wort ‘Drossel’ falsch”, erklärt Markus Beckedahl, Vorstand des Digitale Gesellschaft e.V. “De facto ist das eine Sperre und ein Ausschluß vom Internet.”

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  • Netzneutralität: Telekom stellt Tarifstruktur für Internetanschlüsse um – Carta – „Hauptkritikpunkt an der Entscheidung ist die Verletzung der Netzneutralität durch die Telekom. Datenübertragung im Internet sollte wertneutral erfolgen, d.h., dass Internetdienstanbieter wie die Telekom alle Datenpakete unverändert und in gleicher Qualität von und an ihre Kunden sendet, unabhängig davon, woher diese stammen, zu welchem Ziel sie transportiert werden sollen, was Inhalt der Pakete ist und welche Anwendung die Pakete generiert hat. Die Nutzung des eigenen Dienstes Entertain soll nicht auf das im Tarif enthaltene Volumen angerechnet werden.“

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Das GIGANETZ-Jena

Wir waren ja vor einer Weile in Berlin. Es war schön. Es gab U-Bahnen, S-Bahnen, Hunde, Hipster und Döner. Wie man das halt so gewohnt ist. Es gab aber auch eine breit aufgestellte Plakatkampagne der Telekom. Es ging um die Zukunft der Zukunft der Internetverbindung. Also es ging nicht um (A)DSL oder VDSL, nein… das Plakat bewarb das GIGANETZ. Das Giganetz ist der neue heiße shit der Telekom und der Telekommunikationsbranche. Glasfaserkabel, Lichtgeschwindigkeit und dann bald auch WARP-Antrieb. Yeah. Für gute 60 Euro kann man sich dann alles im Komplettpaket nach Hause holen: Internet, Telefon und jede Menge Filme und alles HD.

Schöne schnelle Welt: mit „theoretisch möglichen“ 200 Mbit pro Sekunde lädt man sich laut Telekom ein gängiges Video (in 4,7 Gb-DVD-Größe… wtf?) nicht mehr nur in lahmen knapp 3 ½ DSL-3000-Stunden herunter, sondern braucht nun nur noch giganetische 3 Minuten und 8 Sekunden. Wow.

Aber langsam: Für die 60 Euro gibt es aber erstmal nur 100 Mbit. Trotzdem wird fröhlich auf der Produktseite die theoretisch mögliche Geschwindigkeit beworben und mit den ach so langsamen DSL und VDSL-Anschlüssen verglichen. Aber noch langsamer: Wir sind hier erst am Anfang der Lichtgeschwindigkeit. Wir befinden uns zunächst in der ersten Ausbaustufe des Giganetzes. Selbst der schon vom Giganetz übertroffene VDSL-Anschluss ist erst in gut 100 Städten verfügbar. Beim Giganetz wird der Flaschenhals noch enger. Es gibt momentan gut 20 Ausbaugebiete, die teilweise giganetzifiziert sind: von Mettmann bis Chemnitz.

Screenshot von der Giganetz-Website der Telekom

Selbst in Berlin, die Stadt, in der wir die Plakaten zum ersten Mal sahen, gibt es kein Ausbaugebiet. Ein paar Quadratmeter von Potsdam sind betroffen mehr nicht. Eigentlich seltsam, da laut Wikipedia gut 60 Prozent des deutschen Glasfasernetzes im Boden unter dem Großraum Berlin begraben liegen.

Das gute Jena wird in keiner der Auflistungen erwähnt. Stimmt. In der Mitte Deutschlands klafft ein riesigen giganetzfreies Loch. Wieso jetzt eigentlich Jena? Wenn man die Print- und Onlinekampagne genau betrachtet, wird man als Jenaer und Jenenser stutzig. Man ist ja gewohnt im Technologiezentrum Thüringens teilweise von der Breitbandentwicklung ein wenig abgekoppelt zu werden. Seit Jahren herrscht vor allem in Teilen des Damenviertels und im Stadtteil Ziegenhain DSL-Unterversorgung. Man bekam keinen Anschluss. Ein paar Unerschrockene haben schließlich mit einer Vereinsgründung reagiert und als NAOS Jena e.V. recht erfolgreich die abgetrennten Bereiche wlanifiziert, so dass nicht immer stabil, nicht wahnsinnig schnell, aber immerhin funktionierend, die dortigen Mieter Internet jenseits der 56k-Grenze genießen konnten. Auch sonst scheint Jena mit der Breitbandanbindung teilweise unzufrieden zu sein.

Besieht man sich nun aber die aktuelle GIGANETZ-Kampagne der Telekom genau, erkennt man, dass die Telekom die stets und immer noch abgekoppelten Jenaer doch nicht vergessen hat. Die Marketingabteilung sendet einen Gruß an Jena. Denn das Hintergrundbild der Print- und Onlinekampagne zeigt die nächtliche Silhouette eines thüringer Bildungs- und Technologiestandortes… richtig: Jena!

Ich habe diesen Screenshot vom Hintergrundbild mal aus den Daten des Webauftrittes herausgefischt. Man erkennt klar den Fürstengraben, die Thulb, den Botanischen Garten, das von hineinretouchierten Gebäuden umstellte Planetarium und vor allem gerade den Teil des Damenviertels, der laut momentanen DSL-Verfügbarkeitscheck bis heute nicht mal DSL erhalten könnte.

Im Interesse aller hoffe ich einfach, dass dies nur bedeutet, dass DSL, VDSL und all der lahme Kram einfach übersprungen wird und es bald heißt: Das GIGANETZ ist in Jena!

(Danke an Franzi für den Hinweis und die Identifikation der Stadt.)

Die bösen Ebook-Raubkopierer

Es ist schon interessant, welche Wogen verschiedene Ereignisse in der Öffentlichkeit haben. Die Schließung von kino.to durch sächsische Ermittler erhielt nicht nur ein Medienecho und befeuerte erneute die Debatte zu Fragen des Urheberrechts und dessen Schutz sowie zu Fragen der Möglichkeiten staatlicher Intervention mithilfe von Zensur und Grundrechtseinschnitten. Nein auch die „Nutzer“ selbst meldeten sich recht offen zu Wort, wenn man diverse Facebook-Pinnwände oder Timelines auf Twitter beobachtete. Viele Menschen waren auf der Suche nach Alternativen für ihre Abendgestaltung und wurden natürlich auch fündig.

Eine viel kleinere Woge der Entrüstung und Aufmerksamkeit hat die Schliessung der Plattform library.nu hervorgerufen. Man musste schon nach Meldungen suchen, die auch auf den online verfügbaren Nachrichtenportalen wenig sichtbar präsentiert waren. Ich denke, der Grund ist recht einfach. Die Popularität von library.nu ist aufgrund der spezifischen Zielgruppe nicht zu vergleichen mit de von kino.to, piratebay.org und ähnlichem. Und doch ist die einstige Existenz der Plattform bemerkenswert und es sinnvoll darüber noch einmal kurz zu reflektieren.

Zunächst einmal ist library.nu nichts anderes als die Anwendung des „kino.to-Prinzips“ auf ebooks: es ist ein „Verzeichnis mit Links auf mehr als 400.000 raubkopierte E-Books sowie den angeschlossenen Filehoster ifile.it“ SpOn am 15.02.2012. Nutzer erhielten eine technische Infrastruktur, mit der es möglich ist ebooks in den üblichen Formaten sowie Digitalisate hochzuladen und zu teilen. So entstand im Laufe der Zeit ein riesiger durchsuchbarer Katalog, der es ermöglichte kostenlos Bücher per DDL auf die eigene Festplatte herunterzuladen. Nicht ganz klar ist, wie stark der „community-Aspekt“ zu beurteilen ist. Das heißt es scheint bisher noch unklar, wer letztlich die ungeheure Zahl der Bücher, die sich mit mittelgroßen Universitätsbibliotheken messen lassen kann, in das System eingepflegt hat. Handelt es sich mehr um eine kriminelle Vereinigung, die den Upload systematisch betrieben hat oder war es dann doch die große Zahl der Nutzer, die zur Pflege des Katalogs beitrugen. Wie aus einem Interview von XX mit der Redaktion von hr2-Kultur der Tag hervorgeht, fanden sich auf der Plattform auch zahlreiche aktuelleste Werke, teilweise sogar noch unveröffentlichte Titel. Ob dies nun für professionelle Strukturen jenseits der technischen Plattform spricht, lässt sich momentan noch nicht entscheiden. Man wird sehen, ob weiter Details in den nächsten Tagen mitgeteilt werden. Was jedoch sicher ist, dass ein internationaler Zusammenschluss aus zahlreichen Verlagen wie Cambridge University Press, John Wiley & Sons, Oxford University Press, Springer, Taylor & Francis, C.H. Beck sowie De Gruyter, um die wichtigsten einmal zu nennen, koordiniert durch den Börsenverein des deutschen Buchhandels gegen die Hintermänner privat ermittelte und nun 17 einstweilige Verfügungen vor dem Landgericht München I erwirkte, die dann natürlich flux nach Irland überstellt wurden, von wo aus das illegale Treiben seiner Ausgangspunkt nahm und jetzt durch Unterlassungsverfügungen beendet wurde.

Das von kino.to und diversen Klonen bekannte Geschäftsmodell, das sich letztlich durch auf den Seiten geschaltete Werbung refinanziert, hat hier erneut über einen gewissen Zeitraum Erfolg gehabt. Was jetzt auffällt sind natürlich die Verlage selbst. Es sind wissenschaftliche Fachverlage, keine Publikumsverlage, die gegen library.nu aktiv wurden, was uns auch gleichzeitig zur Zielgruppe führt. Library.nu war nicht nur irgendein Linkverzeichnis für ebooks, sondern vielmehr eine riesige Fachbibliothek in recht beeindruckender Vielfalt und Qualität, die neben Digitalisaten in Form gescannter pdfs auch alle anderen gängigen Dateiformate .epub, .djvu zum Teil auch direkte pdfs der Verlage, die offenbar mit Lizenzen in deren Plattformen erworben wurden, beherbergte. Auch zahlreiche journals, wenn man Rückschlüsse von den beteiligten Verlagen ziehen will, mussten somit verfügbar gewesen sein.

Es fällt mir gerade schwer, das von Verlagen und Koordinatoren vorgelegte Motiv, von bloßer Piraterie, um Umsätze zu generieren, ohne einen letzten Einwand, zu akzeptieren. Sicherlich die finale Ausprägung des System library.nu erweckt den Anschein, dass es hier ausschließlich um systematischen Urheberrechtsbruch zur Generierung von Einnahmen geht. Doch für mich scheint diese Motivanalyse dann doch etwas zu holzschnittartig. Ich vermute bei der Geburt der Idee dieser Plattform, dass noch andere Motivationen einen Ausschlag gaben, was mich zurück zu den Verlagen führt, die erstaunlicherweise mitnichten Publikumsverlage sind, mit denen sich doch in Hinsicht auf die Leserzahlen vielmehr Umsatz hätte generieren können.

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Tooltime – Chrome-Erweiterungen


(flickr)

Das Internet und die Menschen darin werden ja besser und schlauer, wenn man wissen teilt. Heute teile ich etwas ganz Spezielles mit euch. Meine Chrome-Plugins. Ich war langjähriger Firefox-User. Eigentlich bereits seit den Versionen 0.8 oder 0.9. Es war die Offenbarung gegenüber dem seltsamen Internet Explorer, dessen Startseite aufgrund von Schadsoftewarebefall nicht mehr umzustellen war. Als dann die Erweiterungen kamen und ich mehr und mehr mit dem Web verschmolzen – war es eine Geschwindigkeits- und Produktivitätssteigerung. Auch die damals noch große Innovationskraft ließ mich neben den Sicherheitsaspekten – gegenüber IE 6 – dem Firefox diesen als Standardbrowser einrichten.

Heute liegt die Innovationskraft für mich eher bei Opera und Chrome. Chrome ist aber der Browser meiner Wahl. Es gibt nur noch ein Feld in der großen Browserleist – sowohl für die Adresseingabe als auch die Suchanfragen; man schmeißt einfach alles fast gedankenlos rein und wartet wie die Maschine respondiert. Auch die brutale Updatepolitik – ich benutzte die DEV-Reihe des Chromes – jenseits jeglicher Versionsnummern ist herrlich. Ständig gibt es kleine Verbesserungen, neue Ideen, die man plötzlich entdeckt.

Die technologische Relevanz eines Browsers kann man auch immer an seiner Community erkennen. Hier würde ich sagen, teilen sich Opera und Chrome die Szene der Early-Developers; also die Jungs und Mädels, die sich bei jedem Dienst anmelden, die alles ausprobieren, die wie ich mit dem Netz verschmolzen sind. Und mit dieser sehr aktiven und technologisch fordernden Nutzerschaft, hat sich auch recht flux einiges an Erweiterungen angesammelt. Vielfach waren für diese natürlich Firefox und Mozilla Ideengeber, aber warum nicht von guten Dingen lernen. Extensions machen das Leben im Web leichter, erträglicher und oftmals „schneller“. Hier also ein kleiner Überblick der von mir eingesetzten Erweiterungen für den Chrome-Browser:

1. Adblock

Der Klassiker. Einmal installiert und die richtigen Filterlisten abonniert, macht er das Surfen auf 90% aller kommerziellen Seiten erträglich. Vor allem die einschlägigen Newsportale, die am rechten und oberen Rand mit Flackern und Rattern nerven, werden wirklich lesbar.

2. Awesome Screenshot Tool

Es gibt einige Tools um Screenshots zu erstellen. Neben den Betriebssystem funktionen (z.B. am Mac CMD + ? + 3 [oder 4] usw.), ist es mit diesem kleinen Helferlein möglich, fix Browserausschnitt oder ganze Websites – also auch bis zum Seitenende – als png zu speichern. Darüberhinaus kann man Text, grafische Elemente wie Pfeile, Kreise zum Markieren, hinzufügen. Der erstellte Screenshot kann nun heruntergeladen oder auch im Web verteilt werden. Schnell und unkompliziert.

3. Bubble Translate

Als ich vor Jahren erstmal den Babylon Translator als Programm auf meinem Rechner installiert hatte, war das eine Offenbarung. Jenseits von „bei dict.leo suchen“ oder im Wörterbuch blättern schnell Wörter, Sätze oder kleinere Textteile zu übersetzen. Mit Bubble Translate ist der Name Programm. Frei konfigurierbar ist es nun bei mir so, dass bei gleichzeitig gedrückter Alt-Taste markierter Text binnen Sekunden in einer kleinen Bubble über dem markierten Text übersetzt wird. Schön.

4. Diigo-Bookmarklet

Gibt es ja auch für delicious. Seite angesurft, Button gedrückt, Text und Tags erstellt und schon liegt die Seite auf dem riesigen Haufen meiner Bookmarks. Weiterhin bietet dieser Erweiterung die Möglichkeit Textteile auf der zu speichernden Website zu markieren, sie bei diigo automatisch cachen zu lassen und zu guter Letzt kleine Notizen zu hinterlegen.

5. RSS Subscription Extension

Keine Ahnung, warum Chrome ab Werk ein kleines RSS-Icon nicht in das Adress- und Suchfeld integriert, wenn auf einer Seite ein RSS-Feed vorhanden ist. So muss man nicht den Subscription-Button suchen. Aber gut. Mit dieser Erweiterung wird dieses Standard-Feature problemlos nachgeliefert und RSS-Feeds können schnell an den GoogleReader oder auch andere RSS-Reader weitergeleitet werden.

6. EXIF-Viewer

Für Fotografen immer spannend. Wenn man bei einem Bild, die Exif-Einträge zu einem Bild nicht mitgeteilt werden, kann man diese, falls sie im Foto trotzdem hinterlegt wurden, schnell auslesen lassen und im Right-Click-Menü sichtbar machen.

7. Google Mail Checker Plus

Ich nutze Gmail. Damit ich sehe, wann Post da ist, gibt es für mich nur den Google Mail Checker Plus. Funktioniert unglaublich zuverlässig, kommt mit mehreren Konten zurecht, zeigt Auszüge, die man markieren, lesen, archivieren, löschen usw. kann ohne ständig sich im Interface von Gmail aufzuhalten. Außerdem wandelt er mailto:-Links souverän so um, dass diese in Gmail geöffnet werden.

8. KB SSL Enforcer

Wenn eine Website SSL-Verschlüsselung zur Datenübertragung anbietet, muss die Nutzung dieser sicheren Kontaktaufnahme nicht automatisch geschehen. Diese Erweiterung zwingt den Browser aber diese Variante zu wählen. Hier kann man sich zum Thema SSL einlesen. Safety First!

9. LastPass

Hinsichtlich meiner Passwort-Verwaltung habe ich viel probiert: KeePass, 1Password… nett, teilweise teuer… alles irgendwie nervig. Als beste Variante – auch im Zusammenhang mit dem Iphone und der Nutung von Chrome – hat sich LastPass herauskristallisiert. Mit der Erweiterung werden alle login-forms zuverlässig mit meinem gespeicherten Passwörtern gefüllt, neue Registrierungen werden ebenso automatisch aufgenommen, sichere Passwörter können erstellt werden und das Syncing zum Iphone geht logischerweise geht herrlich unproblematisch. Eine unglaublich häufig verwendete Erweiterung. Nutze LastPass wegen des IPhones in der Premium-Version.

10. Personal Blocklist

Nutze ich erst seit wenigen Tagen und finde diese Erweiterung wunderbar. Man kennt das ja. Man sucht nach einem Produkt (oder einer Person) und erhält im Google-Index bergeweise Sucherergebnisse von Preissuchmaschinen (oder auch Portalen wie stayfriends oder yasni). Diese Erweiterung gibt die Möglichkeit, die Suche bei Google zu personalisieren und Suchergebnisse von bestimmten Domains zu blockieren. Ich denke Google lernt selbst sicherlich bereits viel, aber hier kann man dem ganzen unnützen Ballast an Suchergebnissen souverän den Garaus machen.

11. Shareaholic

Ich mag es Dinge zu zentralisieren. Mit Shareaholic ist dies problemlos möglich. Finde ich einen Link, ein Bild, einen Text, von denen ich der Ansicht bin, sie müssten gespeichert, verteilt, gebookmarkt (ja eine Dopplung mit der Diigo-Extension) oder wieder veröffentlicht werden, dann ist Shareaholic absolut überragend. Ich kann Informationen schnell und bequem zu sozialen Netzwerken (facebook, twitter, tumblr, googleBuzz, posterous), Bookmarking-Diensten (diigo, delicious) oder auch zu anderem Annehmlichkeiten des Webs wie Evernote und Instapaper schicken. Die Auswahl an Diensten ist wirklich umfangreich. Für jeden ist etwas dabei und es ist nicht mehr notwendig für jeden Dienst oder Webanwendung eine eigenes Bookmarklet oder Sharing-Tool zu installieren. Boom Zack Return.

12. WiseStamp

Sehr speziell. Macht im Prinzip nichts anderes als in Gmail Signaturen – angereichtert mit Links, Social Media-Profilen usw. – an jede Email ranzupappen. Das Ganze kann dann noch nett formatiert werden.

 

Naja. So viele sind es nicht. Aber vielleicht sind für den ein oder anderen ein paar Anregungen dabei gewesen.

delicious diigo

Es lässt mich nicht los. Was tun wir, wenn wir bookmarken? Speichern wir die Seite ab, um sie nur zu einem späteren Zeitpunkt wiederzufinden? Ist es wirklich nur der Versuch einer Abkürzung, um ein eventuell nerviges Suchen zu vermeiden? Schon möglich. Früher war das so. Ich legte mir ein Lesezeichen in meiner Lesezeichenleiste an, ein kleines buntes Favicon und ein Wort waren nun aufzufinden, verbanden mich irgendwie mit den Informationen. Bookmarks waren etwas Privates, gingen zunächst nur mich etwas an, erfüllten ihre Gedächtnisstütze, erleichterten das Ansurfen häufig besuchter Webseiten. Und dann kam del.icio.us.

Delicious brach mit der Idee, dass das Lesezeichen nur im Nachttisch im Buch steckten. delicious brachte uns plötzlich dazu, dass Buch an einem öffentlichen Ort liegen zu lassen. Im Park. Wo alle es sehen können, stehen bleiben vor einem Regal mit einem Haufen Lesezeichen, säuberlich sortiert und wenn die Passanten wollten, können sie mein Regal abonnieren und ich reiche ihnen sekündlich frisch meine neusten Funde und Interessen im Netz weiter. delicious schafft es so „eine genuin egoistische motivation […] in eine soziale Aktion“ umzuverwandeln. Wenn ich den Markus von hackr.de hier richtig verstehe, dann bleibt der Vorgang des bookmarkens streng genommen weiter eine private – gar eine egositische Handlung, die Vernetzung treibt es aber zu einer sozialen Aktion. Auch wenn der Vergleich etwas skrupellos ist, ähnelt das bookmark-Verhalten des Web 2.0 dem Hobbeschen Menschen im Natur- bzw. Kriegszustand. Mit seinem naturfundierten egoistischen Eigeninteresse – manifestiert im Recht eines Jeden auf Alles – treibt der Naturmensch sich zwar selbst in den Naturzustand, aber gleichzeitig wirkt der Egoismus wie ein Hebel, der ihn sozial macht. Die Einsicht des Individuums ist für dieses notwendig, um zu verstehen, dass Kooperation und Rechtsverzicht die einzig tauglichen Mittel sind, den Kriegszustand zu beenden. Der Egoismus macht, so verwirrend das auch klingt, sozial. Auch wenn der Vergleich an fünf bis sechs Stellen hinkt, verdeutlicht er ein Prinzip. Egoismen können so aneinandergereiht und geformt werden. In menschlichen, sozialen Gruppen entsteht somit etwas Neues – ein neuer Raum. Ganz automatisch. Ohne, dass wir das eh gemerkt hätten. Das ist die große Stärke von delicious. Es ist die aktiv-passive Community, die mit ihren egoistischen Speichertechniken, einen Trendfinder, eine Art Suchmaschine für das unbewusste Streben des Netzes kreieren konnte.

Fraglich ist, ob das den Gründern des Dienstes bzw. den heutigen Entwicklern oder – und hier fällt das Urteil sicherlich negativ aus – yahoo bewusst geworden ist. Verfolgt man nun die nun langsam verhallende Diskussion um delicious und social bookmarking wird meist angemerkt, dass es ein Web2.0-Urgestein Dienst ist, der als erster neben Flickr den Namen Web2.0 irgendwie verdient hat. delicious als die „altehrwürdige Bookmarkverwaltung“, die verdrängt wird von Tools wie instapaper, evernote, google reader kombiniert mit der google suche oder auch der Linkschleuder Twitter (darüberhinaus auch durch tabbed browsing). Diese Verdrängung impliziert eine grundsätzliche Veränderung des Konzeptes des „bookmarking“. Was wir wieder finden wollen, suchen wir offenbar lieber in Suchmaschinen, per twitter-hashtag und andere Kanäle. Die Relevanz von delicious kann somit weiterhin nur darin bestehen, ein Informationsregulator zu sein, der menschlich bewusst-unbewusst gesteuert verschlagwortet, ansammelt und weiterverteilt.

Aber jetzt mal Schluss mit diesen kreisenden Gedanken, um Relevanz und Mär des Social Bookmarkings. Ich nahm den sunset von delicious als Ausgangspunkt mal einen anderen Dienst auszuprobieren. Mein Wahl viel dabei nicht auf das visuell orientierte Zootool oder auch pinboard, sondern diigo. Der Massenexodus hat vermutlich viele Menschen zu anderen Diensten getrieben, vielleicht haben viele wie ich auch einfach ihre Bookmarks bei einem anderen Dienst importiert, ohne delicious ganz den Rücken zu kehren. Ein perfektes Ausgangspunkt anhand der Linie meiner Bedürfnisse die beiden Dienste – diigo und delicious – zu vergleichen.

Digest of Internet Information, Groups and Other stuff ist wirklich ein beschissener Name. Zumal man ohne Recherche gar nicht darauf kommt, was das heißen könnte: Diigo. Klingt wie ein amerikanischer Mex-Tex-Koch. Ist aber momentan einer der featurereichsten und technologisch umfangreichsten Bookmarking-Dienste im Netz.

Fangen wir mit dem offensichtlichen an: mit der Optik. Diigo ist kurz gesagt: absolut häßlich. Wirklich. So lieblos wie das Menü, Linkcontent und Navigation zusammengebracht werden, schliesse ich nicht auf ein durchdachtes UI-Konzept, sondern durch beständig entwickelte Kompromisse, die die häufig nachgerüsteten Features notwendig werden ließen. Delicious hingegen – auch wenn es vermutlich Gegenmeinungen gibt – wirkt subjektiv auf mich geordneter. Vielleicht liegt es an den Strichen, den dominierenden Farbtönen aus Grau und Blau und den durchdachten Mouse-Over-Animationen. Es ist stringent und vor allem darauf ausgerichtet, zu sortieren, zu archivieren und zu suchen.

Im Hinblick auf die Funktionen kann diigo alles, was delicious als Funktionen sein Eigen nennt, nur mit dem Unterschied, dass Diigo weit darüberhinaus reicht. Allein am Feature des Post-to-Blog wird das deutlich. Delicious kann automatisch täglich Links an ein vorher definiertes Blog senden. Alles, was bei delicious landet, wird automatisch weitergepostet – alle 24 Stunden. Diigo ist das feinfühliger. Nicht nur, dass es möglich ist Listen anzulegen (das nicht-ganz-Äquivalent zu den delicious-Bundles), sondern das Send-To-Blog-Feature ist vollständig steuerbar: Listen, alles, einzelne Einträge sind abwählbar, bevor man sendet sogar noch editierbar. Ja, das heißt auch, dass automatisch gesendet werden kann, aber auch eine manuelle Blogbefeuerung möglich ist. Dabei ist die Konfiguration dieser Funktionen keine Raketentechnik, sondern recht simpel. Es ist also verwunderlich, warum delicious an dieser Funktion über die Jahre hinweg nicht nachgebessert hat. Die Social Media-Integration ist beiden Anbietern nicht geglückt. Twitter klappt, der Rest muss über Plugins geregelt werden. Jedoch bleibt die Frage im Raum stehen, wozu man dies wirklich benötigt. Links gehen ja gleich ab in die Networks und werden nicht es archiviert, um sie erneut zu publizieren. Von daher… alles okay.

Gegen Geld ist es bei diigo möglich sämtliche Bookmarks zu cachen, was ehrlich gesagt, ungeheuer wichtig werden kann, denn oftmals verschwinden Inhalte hinter Bezahlarchiven (faz.net) oder werden vom Netz genommen.

Viel interessanter ist dabei das sogenannten Bookmarklet beider Anbieter. Während delicious schon vor Jahren mit seiner Firefox-Extension den Weg ging, sich in die Browserbookmarks einzufressen und sonst nicht viel Neues zu bieten hat außer eben das Bookmarken selbst mit Tags (bzw. automatisch erkannten Tags, description usw., will diigo an dieser Stelle mehr: neben dem klassischen Bookmarken (respeketive wie bei delicious) ist es möglich, Textstellen zu markieren, mit Notizen zu versehen und – siehe da – auch in Social Networks (twitter, facebook, GoogleBuzz, Email und diigo-Kurz-URL) weiterzuverbreiten.

Die Bookmarkverwaltung auf der Website selbst, ist bei beiden recht ähnlich. Ich sehe aber leicht Vorteile aufgrund der optischen Aufbereitungen bei delicious. Die delicious-Links sind bei diigo „Items“, bundles sind bei delicious tag bundles, während Listen bei diigo item-Listen. Diigo-Listen können noch einmal in sections unterteilt werden, gut für die eigene Stukturierung bzw. dem sortierten Weiterverbreiten in anderen Publikationen. Das Bearbeiten von tags klappt bei beiden Recht gut, optisch natürlich Pluspunkte für delicious. Einzig die Bearbeitung von Listen finde ich bei diigo gruselig: keine Masseneditierung, alles sehr behäbig. Auch das Hinzufügen einzelner Items zu mehreren Listen ist imho nicht möglich. Seltsam. Der workflow bei diigo ist somit ein wenig anders. Wer aber gleich zu Beginn des Bookmarking-Prozesses ein wenig mitdenkt, was seine eigene Sammel- und Archivierungstruktur anbelangt und auch gleich ordentlich taggt, wird schnell alles wiederfinden und im Nachhinein kaum etwas ändern müssen.

Ein wichtiger Aspekt – vielleicht der wichtigste, wenn man meine obigen Worte berücksichtigt, ist die Community bzw. das Network. Es gibt nichts Spannenderes als den bookmarking-Stream zu beobachten und aktuell das Denken der Nutzer nachzuvollziehen. Was ist wichtig, was ist hinreichend bedeutend, um abspeichert zu werden? Hier sehe ich für mich persönlich einen klaren Vorsprung für die delicious-Community. Das Recherchieren – obwohl technisch bei beiden Anbietern recht identisch – versorgt mich bei delicious mit den besseren spannenderen Ergebnissen. Es bleibt also in den nächsten Monaten wichtig zu beobachten, wohin die Entwicklung geht. Ich denke nicht, dass delicious sterben oder gar aussterben wird. Der sinnlose Massenexodus aufgrund einer kleinen Meldung, ist menschliche Hysterie, die sich vornehmlich im Web gerne bildet. Delicious als Urgestein des Web2.0 ist noch zu wichtig, um einfach abzutreten. Ich denke es wird sich schon en business angel finden, der unterstützt; der aber hoffentlich auch darauf besteht, die technologische Entwicklung voranzutreiben. Vor allem im Hinblick auf die Nutzbarmachung der/des „Wisdom/Bookmarking of  the crowd“. Denkbar wären zeitlich filterbare Resulate, endlich die Integration des Seiten-Cachings, eine spannendere Verzahnung der tags usw.

Momentan gibt es also nur wenig Gründe umzusteigen. Es sei denn man ist interessiert am Neuen. Diigo neben vielen anderen ein guter Kandidat. Vor allem, weil man durch das nette Feature „Save To Delicious“ beide Accounts bei diigo und delicious synchron halten kann, wenn man die Bookmarks zunächst im diigo abspeichert.