Archiv für die Kategorie „Internet“

Zwei Meldungen

Donnerstag, 11. Oktober 2007

Zwei Meldungen und nur eine ist das tatsächliche Problem der Musikindustrie. Falls jemand Zeit hat, kann er das Rätsel ja in den Kommentaren lösen:

Meldung 1 vs. Meldung 2 

FC Carl Zeiss Jena ist Tabellenletzter

Donnerstag, 6. September 2007

Die Webkrauts haben in den letzten Wochen die Webseiten der 36 Profi-Bundesligavereine auf moderne Webstandards hin geprüft. Und jetzt ratet mal, wer auf der offiziellen Abschlusstabelle den letzten Platz belegt? Genau. Der FC Carl Zeiss Jena (Einschätzung der Webkrauts). Ich will ja jetzt nichts unken, aber…

urbane Internetverbindungen

Freitag, 17. August 2007

Es kann sich dabei nur um Zivilisationsmüll handeln. Anders ist es nicht zu denken. Niemals.internetkabel als zivilisationsmüll
Diesen durchaus ansprechenden Haufen digitalen Schrott entfernte ich heute von der Hinterseite meines Rechners. Er diente nur einem Zweck. Er sollte die WG kommunizieren lassen. Dies schaffte dieser Haufen durch Teleportation in “The Cloud” und einem überteuerten ISDN-Telefonanschluss.

Was sehen wir denn da:

  • NTBA-Box (großes weißes Ding)
  • Splitter (kleines weißes Ding)
  • ISDN-Modem (rechts unten)
  • DSL-Modem-Router (rechts oben)
  • Basisstation des Telefons plus Mobilteil

Zusätzlich natürlich Stromkabel für jedes Gerät eines. Und dazu verschiedenste Telefon- und Netzwerkkabel, damit alles allumfangend miteinander verbunden ist. Im Kreis sozusagen. Jetzt die Frage: Geht das nicht einfacher? Ich will mich jetzt nicht über den Fehler der Telekom auslassen, auf ISDN zu setzen (den ich natürlich nachahmen musste), aber es ist schon unglaublich, was sich da alles hinter einem interfähigem Rechner formiert. Die Stromkosten dabei noch nicht mal bedacht. Es scheint zu Stimmen, wenn man immer sagt, es wird alles schwieriger.

Spam

Freitag, 27. Juli 2007

Was ist denn los? Seit Tagen kein Spam mehr im Askimet? Dafür aber im Postfach. Vielleicht haben sie ja jetzt meine E-mailadresse entschlüsselt: >meinvorname[at]diesedomain[dot]de< und schicken mir jetzt ihre langen Penisse, ihre Fick- & Casinoseiten und die Aktientipps direkt, ohne den Umweg über das Blog zu machen. Toll.

Umbrella

Dienstag, 24. Juli 2007

Wenn Ani früh morgens den Kaffee macht, um danach in die Agentur zum Praktikum zu gehen, wurde ich regelmäßig mit dem Sat1-Frühstücksfernsehen, Unter Uns und diversen Videoclips gequält. Nun ja. Einer davon war Rihannas “Umbrella”. Okay soweit. Nun hat sich aber Scott Simons gedacht, warum nicht Covern solange der Song noch in den Charts steckt.Herausgekommen ist eine Version, die mich durchaus an The Postal Service oder Imogen Heap erinnert. Aber nur noch wenig an das kleine, schwarze Mädchen, das sich tanzend mit Wasser nass spritzen lässt.

Scott Simons – Umbrella

…wie urbandesire aus der Asche

Dienstag, 24. Juli 2007

Hab gerade festgestellt, dass der neue Algorithmus zur Berechnung der Top-Blogs bei Blogscout mich durchaus nach vorne gepusht hat.

Vielen Dank an die zahlreichen Emokiddies, die das Blog mit Kommentaren zur ihrem Lieblingsthema zuspammen. Und natürlich an den Herrn Olbertz für die Anpassung.

“Mailserver-Höllenritt”

Montag, 23. Juli 2007

So titelt heise. Und ich wunderte mich noch, was in den letzten Tagen los war. Ich fange alle fünf E-mailadressen bei gmail ein und hatte bisher wenig Probleme mit Spam: 10-15 Stück pro Woche. Doch seit Donnerstag letzter Woche krachen hier täglich 20-30 neue Spammails rein. Man denkt ja immer als alter Netznutzer: “Mann! Wo hast du nur wieder deine Emailadresse überall angegeben…!” Aber so funktioniert das System ja gar nicht mehr.Derzeit kursiert eine mittlere Epidemie, die “regelmäßig Mailsysteme an ihre Belastungsgrenzen” führt. Na Super. Ich glaube sowas führt zwangsweise dazu, dass irgendwann einmal diese Free-E-Mail-Angebote eingestellt werden. Bis dahin heißt es wohl Spam melden…

Witzig ist, dass die kühlen IT-Redakteure bei heise, plötzlich Überschriften entwickeln, die Bildzeitungsniveau erreichen (”Mailserver-Höllenritt durch Aktien-Spam”).

Wahlweise vielleicht noch sowas:

  • “Mailserver ertrinken in Spamflut”
  • “Spam-E-mails peitschen auf Mail-Server ein”
  • “Das Chaos regiert – Mailkonten vor dem Zusammenbruch”
  • “Todeskampf – Spam-E-mails rücken Servern zu Leibe”

Es besteht Chaos II

Samstag, 7. Juli 2007

Update: Ich hatte mich eigentlich schon von meinem Blog verabschiedet. Und glaube auch jetzt noch nicht wirklich, dass ich in einer Woche noch hier sitze und schreibe. Grund? Die Probleme, die mich von meinem alten Hoster wegtrieben, sind auch bei netroom aufgetaucht und die Seite wurde kurzzeitig gesperrt.
Schuld war aber vermutlich der Herr urbandesire selbst, da er keine vollständige Neuinstallation von wordpress auf dem neuen Server vornahm. Ich hatte diesen eigentlich unverständlichen Schritt gemacht, da die Datenbankbackups, die ich mit phpmyadmin vornahm, alle Umlaute zerfrästen und die alte WordPressinstallation die Datenbank noch richtig las.

Nun habe ich aber das komplette wordpress durch eine neue Installation ersetzt und ein Backup der Datenbank von wordpress selbst genutzt (es gibt da ja so ein nettes Plugin). Und siehe da: alle Umlaute stehen wunderschön mit zwei kleinen Strichen darüber im Blog. Und auch Server muckt bisher nicht rum.

Aber ganz ehrlich. Ich habe keine Lust mehr mich ständig mit Administration zu beschäftigen. Ständig Updates einspielen, ständig die Angst durch eine Veränderung – und wenn es auch nur das Installieren eines Plugins ist – den Blog zu zerstören. Man muss sich nämlich als Besitzer von eigenem Webspace und eigenem Blog immer bewusst sein, dass die AGBs des Hoster einem verpflichten dem Server keinen Schaden zuzufügen und wenn doch, dann dafür auch haftbar zu sein. (weiterlesen…)

Web 2.0-Vortrag zu Jena

Montag, 2. Juli 2007

Weblogs, StudiVZ, Youtube & Co. – Wie sich Öffentlichkeiten im Internet verändern
(Vortrag von Dr. Jan Schmidt)

Der Herr Schmidt bekannt für sein Bamblog und seine Veröffentlichung Weblogs. Eine kommunikationssoziologische Studie hält einen Vortrag zum ganzen Web 2.0-Gedöns.

Auszug aus der Mewi-Newsletter:

Es ist halt einfach grad trendy nen Blog zu haben und Mitglied im StudiVz ist eh schon jeder. Das weiß man einfach. Doch und das weiß noch nicht jeder, man kann sich mit der Materie sogar wissenschaftlich beschäftigen – wie das zum Beispiel Dr. Jan Schmidt von der Universität in Bamberg tut.

Aus einer kommunikationssoziologischen Perspektive werden zunächst die Grundprinzipien dieser Entwicklungen erläutert, die das onlinebasierte Identitäts-, Beziehungs- und Informationsmanagement unterstützen. Anschließend werden einige Strukturprinzipien der entstehenden Öffentlichkeiten erläutert und gezeigt, dass diese die etablierten Massenmedien nicht verdrängen, wohl aber zusätzliche Möglichkeiten der Verbreitung von Informationen und Meinungen bieten.

Mittwoch, 4. Juli 2007, 18:00 Uhr, CZ3, Hörsaal 3

Na dann.

Möge die Welt mir mir wachsen – Pixelpost 1.6

Dienstag, 15. Mai 2007

Es gibt gute Dinge im Netz.

Ich erinnere mich noch an Zeiten als ich ohne Ahnung (gut daran hat sich bis heute nicht allzu viel geändert), ohne den Namen urbandesire auf statischen html-Seiten ein Onlinetagebuch geführt habe (quasi der Vorläufer dieses Blogs). Mit Neid blickte ich damals zu all denen auf die verstanden, was sich hinter dem Begriffen php, mysql und cms verbirgt. Und noch mehr, die all dies Einsetzen konnten, um wunderschöne Blogs zu schreiben. Das Schöne an html-Seiten war aber, dass sie keine Kommentarfunktion hatten (zumindest konnte ich keine umsetzen) und somit Spam nur ein Begriff war, den ich aus Emails kannte. Ich vermisste Kommentare und Spam eigentlich auch nicht.

Als ich dann später lernte und in Foren und auf anderen Weblogs las, was man nur dazu braucht um ein eigenes richtiges Blog zu starten, lernte ich aber bald darauf die Vorteile der Kommentar zu schätzen. Erst sie machen für mich ein Blog zu dem, was es eigentlich ist – die blanke Verkörperung der Kommunikation. Doch mit dem Einsatz von Kommentaren lokalisierte ich auch schnell den größten und wichtigsten Feind eines Blogs: Spam. Gottseidank gibt es WordPress und seine zahlreichen Methoden (Spam-Karma, Askimet etc.) den Spam in Blogs zu unterbinden.

erstes foto des fotoblogs tageausglas.deDoch irgendwie wollte ich weiter wachsen. Und so stampfte ich mit Ani den Fotoblog tageausglas samt gleichnamigen Portfolio aus dem Webeditor. Ein Fotoblog war damals im Jahre 2004 schon fast ein richtiges Problem. Es gab und gibt zahlreiche Plattformen, die einen Fotoblog-Account bereitstellen. Die Funktionalität ist aber bis heute eingeschränkt. Außerdem störten mich immer nervige Layouts und vor allem Werbung. Irgendwann stieß ich dann auf pixelpost eine kleine Opensource-Software, die endlich all das vereinigte, was ich mir erträumt hatte: zahlreiche Layouts, mehr oder weniger logische Verwaltungssoftware, funktionierendes Kommentarsystem, RSS und Atom-Feeds, Archiv mit automatischer Thumbnailgenerierung, sinnvollem Tag- und Kategorierungssystem usw. – sprich alles, was ein gutes Fotoblog haben muss bzw. haben sollte. Das wichtigste war aber eine aktive Community, die sowohl kreativen als auch technischen Input gab, so dass die Software ständig weiterentwickelt wurde.

Doch mit dem Pixelpost-System kehrte auch ein großer Graus des Web2.0 wieder: Spam. täglicher spam auf www.tageausglas.deDenn nach ca. 1 1/2 Jahren intensivem Fotobloggen schlugen allmählich mehrere hundert Spamkommentare täglich im Fotoblog auf und verschandelten die Einträge. Dies ging sogar soweit, dass ich mich vor wenigen Monaten dazu entschieden habe, die automatische Kommentarveröffentlichung abzustellen und die wahren Kommentare manuell freigab. Doch die tägliche Spamflut, die ebenso einzeln entfernt werden musste, war weiterhin eine riesige und vor allem nervige Aufgabe.

Den Entwicklern von pixelpost war dieses Problem bekannt, viele Nutzer beschwerten sich im Forum, da jeder pixelpost-Blog quasi ungeschützt im Netz herumstand und vermutlich alle Viagraanbieter, Online-Casio-Besitzer und ominösen Softwarevertreiber der Welt auf den pixelpost-Blogs verkehrten. Auch die Versuche mit Anit-Spam-Addons, die Referrer und Kommentare nach Spam durchsuchten, schlugen bei mir fehl, löschten nicht allen Spam und manchmal sogar richtige Kommentare.

Ich war kurz davor die Software schweren Herzens zu wechseln.

Doch dann endlich tauchte mein Retter am dunklen Horizont auf. Es war das Upgrade auf Version 1.6, die mit zahlreichen neuen Features aufwartet. Vor allem aber mit d e r Lösung für Spam. Man integrierte die aus WordPress bekannte Askiment-Lösung, mit der ein Blogger Spamkommentare als solche markieren, dies dann zu einen zentralen Server geschickt und gespeichert wird. Wenn das alle eine zeitlang fleißig machen und Askimet die guten von den bösen Kommentaren zu unterscheiden gelernt hat, gehört Spam im Blog zur Vergangenheit.

Seit dieser Implementierung in pixelpost kann ich wieder beruhigt schlafen. Danken wir dem Fortschritt, der mit meinen Bedürfnissen wächst.