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	<title>urbandesire &#187; Diät</title>
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		<title>Jetzt hackts wohl?</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2007 10:05:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urbandesire</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diät]]></category>

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		<description><![CDATA[Kleine übergewichte Dame stellt sich neben und sagt, während ich mir eine Scheibe Käse (2 Käsescheiben am Tag insgesamt) auf mein Schnittchen lege: &#8220;Du isst einfach zu viel Käse. Ich esse jetzt nur noch gesund.&#8221; Was war den da mit dem Gebäck von letzter Woche, dass in einem Kochtopf voller heißem Öl zubereitet wird?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kleine übergewichte Dame stellt sich neben und sagt, während ich mir eine Scheibe Käse (2 Käsescheiben am Tag insgesamt) auf mein Schnittchen lege: &#8220;Du isst einfach zu viel Käse. Ich esse jetzt nur noch gesund.&#8221;</p>
<p>Was war den da mit dem Gebäck von letzter Woche, dass in einem Kochtopf voller heißem Öl zubereitet wird?</p>
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		<title>Geschafft²</title>
		<link>http://www.urbandesire.de/2006/10/19/geschafft/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Oct 2006 10:43:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urbandesire</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diät]]></category>

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		<description><![CDATA[So.. schon wieder was geschafft. Ich erkläre hiermit das Abnehmen als beendet. Ich habe mein Wunschgewicht sogar unterboten. Ziel war es, 85 Kilo zu wiegen. Derzeit bringe ich 84,4 Kilo auf die Waage und habe einen BMI von 23,9. Ich beende somit hoch und heilige die Diät. Es liegen knallharte und entbehrungsreiche Monate hinter uns. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So.. schon wieder was geschafft.</p>
<p>Ich erkläre hiermit das Abnehmen als beendet. Ich habe mein Wunschgewicht sogar unterboten. Ziel war es, 85 Kilo zu wiegen. Derzeit bringe ich <img alt="bmi" style="float: left; padding-right: 3px" id="image768" src="http://www.urbandesire.de/wp-content/uploads/2006/10/bmi.jpg" />84,4 Kilo auf die Waage und habe einen BMI von 23,9. Ich beende somit hoch und heilige die Diät. Es liegen knallharte und entbehrungsreiche Monate hinter uns. Die Diät begann am 10.03.2006. Mehr als 7 Monate später ist das Ziel erreicht, sogar übertroffen. Ich startet mit einem Kampfgewicht von 117,4 Kilo und habe nun 33 Kilo verloren. Nebenbei passen ganz viele steinalte Klamotten wieder. Auch das Schnarchen hat aufgehört. Besondere Wesensveränderungen sind eigentlich nicht aufgetreten. Außerdem kann ich jetzt wieder ohne großartigen Schweißausbruch und Kollaps den Spurt zu einer Bahn antreten.</p>
<p>Im weiteren Verlauf versuche ich bis Weihnachten das Gewicht zu halten, ohne in die Fänge des Jojo-Effekts (nein hat nix mit Beetlebum.de zu tun <img src='http://www.urbandesire.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  ) zu geraten. Mein Ziel ist es  ohne darüber nachdenken zu müssen &#8211; was und wieviel esse &#8211; zu leben. Einfach mein natürliches &#8220;Gleichgewicht&#8221; finden.</p>
<p>Ich danke allen <a href="http://www.tageausglas.de/Blog">Beteiligten</a>. Auch den Deppen, die immer wieder Witze darüber machen mussten. So What.</p>
<p>Sicherlich wollen viele Wissen, wie <a href="http://www.urbandesire.de/wp-content/uploads/2006/09/reihe.jpg">das Bild</a> sein Ende gefunden hat. Bitte sehr:</p>
<p><a title="reihe_komplett" class="imagelink" href="http://www.urbandesire.de/wp-content/uploads/2006/10/reihe_komplett.jpg"><img alt="reihe_komplett" id="image767" src="http://www.urbandesire.de/wp-content/uploads/2006/10/reihe_komplett.thumbnail.jpg" /></a></p>
<p>Recht herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Historischer Tag &#8211; Der Süßstoffverband gratuliert</title>
		<link>http://www.urbandesire.de/2006/09/30/historischer-tag-der-suessstoffverband-gratuliert/</link>
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		<pubDate>Sat, 30 Sep 2006 08:08:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urbandesire</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Diät]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute ist wirklich historischer Tag. Ich bin vor knapp drei Jahren zu Hause ausgezogen und führe nun seitdem mehr oder weniger meinen eigenen Haushalt. Nun habe ich es in Zusammenarbeit mit Ani geschafft. Der Süßstofftablettenspender &#8220;ja!&#8221; mit 1200 Tabletten ist heute alle geworden. Mal was Statistisches: Dies bedeutet, dass hier täglich im Durchschnitt mindestens eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img id="image722" style="float: left" alt="suessstoff.jpg" src="http://www.urbandesire.de/wp-content/uploads/2006/09/suessstoff.jpg" />Heute ist wirklich historischer Tag. Ich bin vor knapp drei Jahren zu Hause ausgezogen und führe nun seitdem mehr oder weniger meinen eigenen Haushalt. Nun habe ich es in Zusammenarbeit mit Ani geschafft. Der Süßstofftablettenspender &#8220;ja!&#8221; mit 1200 Tabletten ist heute alle geworden.</p>
<p>Mal was Statistisches:</p>
<p>Dies bedeutet, dass hier täglich im Durchschnitt mindestens eine (genau 1,096) Tablette zu <img id="image723" style="padding-left: 3px; float: right" alt="susstoffneu.jpg" src="http://www.urbandesire.de/wp-content/uploads/2006/09/susstoffneu.jpg" />sich genommen wurde. In der Woche sind das 8 Stück (genau 7,7).</p>
<p>Genutzt wurde der Spaß für diverse Tees und Kaffees; zu meist morgens, um den Tag zu beginnen. <img src='http://www.urbandesire.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>So zum Abschluß verweise ich noch auf den <a href="http://www.suessstoff-verband.de/index.html">Süßstoffverband e.V.</a>, der Näheres zu unserem Lieblingssüßer weiß und uns über die gesundheitlichen Vorteile aufklärt.</p>
<p>Begrüßen wir außerdem unseren neuen Mitstreiter &#8220;süssli&#8221; und hoffen auf eine gute Zusammenarbeit in den nächsten drei Jahren.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Marcus 2.1</title>
		<link>http://www.urbandesire.de/2006/09/23/marcus-21/</link>
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		<pubDate>Sat, 23 Sep 2006 15:55:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urbandesire</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diät]]></category>

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		<description><![CDATA[Moin Kinders, jetzt ist es passiert. Der Bart ist ab. Also nur so. Hoffentlich erkennt man mich dann auch noch auf dem 1. Jenenser Bloggertreffen. Aber das wird schon. Hier ein Bild: UPDATE: So der Bart ist wieder dran. Neee. War ein Witz. Obwohl ich nach einem Tag ohne Zotteltierdasein durchaus sagen muss: Mit Bart [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Moin Kinders,</p>
<p>jetzt ist es passiert. Der Bart ist ab. Also nur so. Hoffentlich erkennt man mich dann auch noch auf dem <a href="http://blog.beetlebum.de/2006/09/22/bloggertreffen-in-jena/">1. Jenenser Bloggertreffen</a>. Aber das wird schon.<br />
Hier ein Bild:</p>
<p><img src="http://www.urbandesire.de/wp-content/uploads/2006/09/marcusklein.jpg" alt="marcus3.0" id="image702" /></p>
<p><strong>UPDATE:</strong> So der Bart ist wieder dran. Neee. War ein Witz. Obwohl ich nach einem Tag ohne Zotteltierdasein durchaus sagen muss: Mit Bart ist besser. Erstens liegt dies daran, dass man immer was im Gesicht hat, <img src="http://www.urbandesire.de/wp-content/uploads/2006/09/2001.jpg" alt="bartlos" style="float: right; padding-left: 3px" id="image705" />woran man herumfummeln kann. Ohne Bart ist da nur gähnende Leere. Auch muss ich erstmal daran gewöhnen, Leute, die ich nicht besonders gut kenne, nicht mehr zu grüßen. Da sie mich nicht mehr erkennen, stiftet das nur Verwirrung.</p>
<p>Ich habe eine ganze Weile in Anis Fotokiste kramen müssen, um eine Bild von mir zu finden, das mich komplett bartlos zeigt. Das erste stammt aus dem Jahre 2001 und zeigt mich und Ani auf irgendeinem Fest in Chemnitz. Man beachte den stylischen Partnerlook.<br />
Schlimm war eigentlich nur der Morgen, heute früh. Als ich ins Bad watschte, um mein Spiegelbild zu begrüßen und die Falten zu bewundern, erschrak ich förmlich, da das was ich sah, nicht das war, was ich erwartet. Nun ja der Bart wächst ja wieder.</p>
<p>Zum Schluß gibt es noch ne kleine Reihe. Mal sehen was als nächstes kommt. Seien war gespannt. Ich bin es jedenfalls.</p>
<p><a href="http://www.urbandesire.de/wp-content/uploads/2006/09/reihe.jpg" title="reihe" class="imagelink"><img src="http://www.urbandesire.de/wp-content/uploads/2006/09/reihe.thumbnail.jpg" alt="reihe" id="image706" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die Verfettung der Welt</title>
		<link>http://www.urbandesire.de/2006/09/04/die-verfettung-der-welt/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Sep 2006 11:15:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urbandesire</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diät]]></category>
		<category><![CDATA[Politik und Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Dicke wurde immer ausgelacht. Er war zu langsam beim Sport und wurde deswegen immer als letzter ausgewählt. Er kam immer schnell ins Schwitzen und aß gerne. Der dicke Junge hatte dann immer Glück, wenn er nur &#8220;moppelig&#8221; genannt wurde. Schlimmer war es dann schon, wenn von den anderen Jungs fies gehänselt wurde. Schließlich konnte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Dicke wurde immer ausgelacht. Er war zu langsam beim Sport und wurde deswegen immer als letzter ausgewählt. Er kam immer schnell ins Schwitzen und aß gerne. Der dicke Junge hatte dann immer Glück, wenn er nur &#8220;moppelig&#8221; genannt wurde. Schlimmer war es dann schon, wenn von den anderen Jungs fies gehänselt wurde. Schließlich konnte man ihm in den Bauch boxen, ohne dass es so weh tat.</p>
<p>Heute ist der dicke Junge nicht mehr allein. Er ist zur Norm geworden, er ist auch in uns; wenn man die Gewichtsentwicklung auf die Gesamtbevölkerung bezieht. Im Jahre 2006 gibt es <a href="http://www.aol.de/index.jsp?cid=195231646">1 Milliarde übergewichtigte Menschen auf der Erde</a>. Ebenso zeigt der Anstieg von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fettleibigkeit#Verbreitung">weltweit 200 Millionen adipösen Erwachsene (1995) auf 300 Millionen (2000)</a>, dass die Krankeit Adiäposie auf dem Vormarsch ist. Die Anzahl derer, die weltweit an Unterernährung leiden, bemisst sich auf <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/23/23344/1.html">&#8220;nur&#8221; 800 Millionen</a>. Es gibt auf der Welt also mehr &#8220;Fette&#8221; als Hungernde.</p>
<p><strong>Doch was bedeutet eigentlich Fettleibigkeit?</strong> Um den Gewichtszustand eines Menschen zu beurteilen, nutzt man die Faktoren Alter, Geschlecht, Statur,  Größe und Gewicht (die letzten beiden werden <img id="image681" style="float: left; padding-right: 3px" alt="BMI Tabelle" src="http://www.urbandesire.de/wp-content/uploads/2006/09/bmi-tab.jpg" />im Verhältnis <em>Körpergewicht durch Größe ins Quadrat </em>zum sogenannten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6rpermasseindex">Body-Mass-Index (BMI)</a> zusammengefasst).<br />
In nebenstehender Tabelle ist ein Überblick der BMI-Maße aufgezeigt. Entscheidend ist dabei jedoch, dass all diese Werte nur &#8220;Richtwerte&#8221; darstellen, da zu einer exakten Bestimmung schwer kalkulierbare Faktoren wie Knochenstrukuktur, körperlich Fitneß, sowie die Art der Fetteinlagerung eingerechnet werden müssten. Zusehens fokussiert die Forschung auch <a href="http://www.br-online.de/umwelt-gesundheit/thema/diaeten-vergleich/streitfaelle.xml">anthropologische Faktoren</a> wie &#8220;Volkszugehörigkeit&#8221;. Somit stellen diese Kriterien die absolute Gültigkeit der BMI-Tabellen in Frage, das Problem der Übergewichtigkeit wird jedoch kaum abgemildert.</p>
<p>Übergewichtig ist, wer einen BMI von über 25 (Männer) bzw. 24 (Frauen) hat. Fett ist, wer einen BMI über 30 hat.<br />
<span id="more-679"></span>Vorallem in den westlichen Industrienationen hat Übergewicht pandemische Ausmaße angenommen. Ebenso zeigen <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/23/23344/1.html">Zahlen aus China</a>, dass Übergewicht längst kein urbanes Phänomen ist, sondern sich auch in der ländlichen Bevölkerung ausbreitet. Auch scheint die Krankheit vor arm und reich keinen Halt zu machen. Es ist ein globales Phänomen, das jeden trifft, egal welchen sozialen Status er besitzt. Besonders alarmierend sind die aktuellen Zahlen, die aus den USA &#8211; <a href="http://www.supersizeme.com/">dem Geburtsland des Fastfoods</a> &#8211; kommen. Dabei wird resümierend festgestellt, dass 2/3 (ca. 130 Millionen) der Amerikanischen Bevölkerung an Übergewicht leidet und die Krankheit mit ihren Folgeerscheinungen sich zur Haupttodesursache mausert. In Deutschland sind 67 % der Männer und 50 % der Frauen übergewichtig. Schlimmer ist jedoch, dass nahezu jedes 5. Kind hierzulande an Adipositas leidet.</p>
<p><strong>Woher kommen die Probleme? </strong>Die Gründe für Übergewicht und Fettleibigkeit sind ein Cocktail aus verschiedenen Faktoren. Zum einen stehen da natürlich genetische Faktoren an, die beispielsweise den Energieumsatz, der aus der Nahrung gezogen wesentlich mitbestimmen können. Ebenso handelt es sich auch zunehmend um indivduell, psychologische Fakoren. Genauso wie es <a href="http://www.urbandesire.de/?p=264">Anorexie</a> gibt, spricht man von Fett- bzw. Fresssucht. Es ist eine krankhafte Esstörung, deren Ursachen vielfältig sein können. Besonders stehen dabei gesellschaftlich-kulturelle Faktoren im Mittelpunkt. Zum Einen gibt es seit Jahrzehnten ein Überangebot an energiereicher Nahrung (&#8220;<a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3927372234/evendi1-21">Wohlstandsfalle</a>&#8220;) und aufgrund moderne Kommunikationsmethoden und allgemein neuerer Technologien vorwiegende sitzende Tätigkeiten, die zu einem extremen Bewegungsmangel führen (Artikel: &#8220;<a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/16/16930/1.html">Die Mitglieder der Informationsgesellschaft sterben zunehmend an Verfettung</a>&#8220;). Aber genauso führen Streß und Frust zu krankhaften Essgewohnheiten.</p>
<p>Problematisch ist vorallendingen die Tatsache, dass der menschliche Körper gewohnt ist, Energiereserven für schlechtere  Zeiten anzulegen. Da aber heute in modernen Industriestaaten, sowie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schwellenl%C3%A4nder">Schwellenländern</a> diesen schlechten Zeiten zunehmend nicht mehr existieren, wirkt sich das in einer ansteigenden &#8220;gesellschaftlichen Verfettung&#8221; aus.</p>
<p><strong> Die größere Gefahr: Folgekrankheiten?</strong> Aber das Übergewicht allein macht nicht das Hauptübel aus. Vielmehr bergen die Folgeerkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck, Arterienverkalkung und somit Schlaganfälle, Herzinfarkte, Athrose, Gallensteine und zunehmend auch Rückenbeschwerden ein große Gefahr, die sowohl die Alterserwartung senkt, als auch die Gesundheitssysteme überlasten. Schon heute verkürzt die Fettleibigkeit die Lebenserwartung um 4 -9 Monaten. Da sich aber die Fettleibigkeit auch bereits bei Jugendlichen angesiedelt hat, kann dieser Wert sich in den nächsten Jahren auf bis zu 5 Jahre erhöhen. Somit stellt unsere Generation die erste dar, die eine kürzere Lebensertwartung als ihre Eltern aufweist. Aus medizinische Sicht zeigt sich somit, dass die Fettsucht die Verlängerung durch den medizinisch-technologischen Fortschritt auf kurz oder lang auffressen wird.</p>
<p><strong>Das Geschäft mit den Dicken.</strong> Was all das bedeuten kann? Fettleibigkeit kann sich zu der Krankheit des 21. Jahrhunderts entwickeln. Derzeit steht in den USA <a href="http://www.cdc.gov/od/oc/media/pressrel/lcod2000lg.jpg">Tabak</a> weiterhin als Nummer 1 der Todesursachen fest. Jedoch<img id="image682" style="float: right; padding-left: 3px" alt="fett tabak" src="http://www.urbandesire.de/wp-content/uploads/2006/09/fett-tabak.jpg" /> ist diese Zahl rückläufig. Derweil steigt die Zahl derer, die an falscher Ernährung und mangelnder Bewegung sterben, zusehens. Schon heute sterben in den USA mehr Menschen an den Folge von Übergewicht als an Krebs oder harten Drogen. Auch haben sich schon heute ganze Industriezweige, auf die Belange von Übergewichtigen spezialisiert. Neben Läden mit übergroßer Kleidung (&#8220;Mode für Mollige&#8221;), ist auch die Nahrungsmittel Industrie in zwei Hinsichten an der &#8220;Fettfront&#8221; unterwegs. Zum Einen gibt es eine riesige und unüberschaubare Anzahl an kalorienreichen Lebensmitteln, die sich vorallem im Fertigproduktsegement positionieren (CurryKing, MaggiFix, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fastfood">Fastfood</a>; Artikel: &#8220;<a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/15/15151/1.html">Fremde fette Welt</a>&#8220;) und in der Süßwarenindustrie verstecken. Auf der anderen Seite stellen vorallem Diät- und Lightprodukte, die beim Abnehmen behilflich sein sollen, eine gute und hochpreisige Einnahmequelle für die Unternehmen dar. Auch existiert ein riesiges Geschäft mit Diäten. In <a href="http://www.amazon.de/s/ref=sr_nr_i_0/028-9090381-5782945?ie=UTF8&#038;keywords=di%C3%A4t&#038;rh=i%3Aaps%2Ck%3Adi%C3%A4t%2Ci%3Astripbooks&#038;page=1">zahlreichen Buchpublikationen</a> wird der Weg zum perfekten Körper beschrieben. Dabei sind die Hauptmöglichkeiten zur Gewichtsreduktion nahezu jedem bekannt: mehr Bewegung und eine ausgewogene, gesunde (fettärmere) Ernährung. Wer keine Lust hat abzunehmen, verspricht sich oftmals Hilfe von diversen Diätpillen. Bisher scheint aber kein Pharmakonzern die &#8220;Wunderpille&#8221; gefunden zu haben; stattdessen nur <a href="http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/5/0,1872,2281541,00.html">falsche Versprechen</a>.</p>
<p><strong>Die fette Gesellschaft?</strong> Einen Blick in die Zukunft wagt man kaum zu werfen. Wir könnten in einer Welt leben, in der AIDS und Krebs besiegt wurden, die aber an chronische Überernährung leidet und sich dadurch selbstdezimiert. Ebenso könnte sich das Schönheitsideal wandeln, da es definitiv anstrengender ist, auf die Figur zu achten, als sich &#8220;gehen zu lassen&#8221;. Genauso wäre es aber auch möglich, dass sich die &#8220;Diätindustrie&#8221; in der Welt festigt und somit das Gleichgewicht wiederherstellt.</p>
<p><strong>Die Regierungen sind gefragt.</strong> Was auch kommen mag, schon heute muss gegengesteuert werden. Der Ernährungswissenschaftler <a href="http://www.cpc.unc.edu/projects/debe/team/popkin.html">Barry Popkins</a> schlägt vor: energiereiche Lebensmittel zu verteuern, sodass die Verbraucher vermehrt auf gesunde Nahrung umsteigen. Fraglich bleibt natürlich, wie dies in einer Marktwirtschaft umgesetzt werden soll, da doch oftmals die gesunden Lebensmittel zu den teuren Produkten gehören. Andere Wissenschaftler schlagen vor, die Bewegung der Bevölkerung zu erhöhen. Vorallem die Amerikaner laufen einfach zu wenig. Selbst kurze Strecken werden mit dem Auto gefahren. Somit würde die Verteuerung des Autofahrens (Anschaffungspreis, Steuern, Karftstoff) dazu führen, dass die Amerikaner mehr laufen müssten und sich somit aus ihrem Bewegunsmangel herausschälen. Die Umsetzung all dieser Vorschläge erscheint aber sehr fraglich. Zumal der Amerikaner, laut <a href="http://www.michaelmoore.com/">Michael Moore</a>, sein Auto liebt.</p>
<p><a href="http://www.euractiv.com/de/gesundheit/europaeischer-trend-fettleibigkeit-stellt-hoehere-lebenserwartung-frage/article-156888">Die Europäische Union (EU) hat Fettleibigkeit als Verhaltensstörung anerkannt</a> und möchte nun mit Aufklärung und der Kennzeichnung von Lebensmitteln der schleichenden gesellschaftlichen Verfettung zu Leibe rücken. Genauso möchte sie den gewinnstärkeren Verkauf von gesunden Lebensmitteln fördern, um den Prozess zu beschleunigen. Der Vorschlag der Kennzeichnung von Produkten erscheint mir sehr klug. Somit könnte ich mir ein Klassifikationssystem von grün (geringe Energiedichte) über blau, gelb bis hin zu rot (sehr hohe Energiedichte) vorstellen.</p>
<p>Doch eigentlich sollte die Hilfestellung zur gesunden Ernährung schon im Kleinen beginnen. Jegliche Mensen und Cafetèrien sollten den Energiegehalt ihrer Nahrungsmittel und Mahlzeiten gleich beim Verkauf veröffentlichen. Schon da würde man meiner Meinung nach, eine Zulauf zu energieniedrigeren Lebensmitteln finden. Wichtig wäre es auch, immer eine preisgünstige Salatalternative anzubieten.</p>
<p>Helfen wir endlich dem dicken Kind ins uns.</p>
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		<title>Marcus 2.0</title>
		<link>http://www.urbandesire.de/2006/08/18/marcus-20/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Aug 2006 08:23:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urbandesire</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bilder]]></category>
		<category><![CDATA[Diät]]></category>

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		<description><![CDATA[Letztens fragte mich Sapere Aude, ob es denn nicht vorher-nachher-Fotos gibt von vor und von nach meiner Diät. Ich musste ihm leider sagen, dass ich den Gewichtsverlust nicht wirklich dokumentiert habe. Heute fiel mir durch Zufall ein Bild vom September 2005 in die Hände&#8230; und ich finde, man kann die 25 Kilo durchaus sehen. Aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letztens fragte mich Sapere Aude, ob es denn nicht vorher-nachher-Fotos gibt von vor und von nach meiner Diät. Ich musste ihm leider sagen, dass ich den Gewichtsverlust nicht wirklich dokumentiert habe. Heute fiel mir durch Zufall ein Bild vom September 2005 in die Hände&#8230; und ich finde, man kann die 25 Kilo durchaus sehen.</p>
<p>Aber überzeugt euch selbst:</p>
<p><img alt="marcus2.0" id="image640" src="http://www.urbandesire.de/wp-content/uploads/2006/08/marcus-20-klein.jpg" /></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Gewichtsreduktion</title>
		<link>http://www.urbandesire.de/2006/07/29/gewichtsreduktion/</link>
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		<pubDate>Sat, 29 Jul 2006 08:14:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urbandesire</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diät]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.urbandesire.de/?p=398</guid>
		<description><![CDATA[Begonnen hat der ganze Spaß vor 4 Monaten (16 Wochen) und jetzt ist mal wieder Zeit für einen kleinen Zwischenstand. Stand beim letzten Eintrag am 17.05.2006 war 99,2 Kilo. Aktueller Gewichtsstand heute: 92,5 Kilo. Also an alle da draußen, die auch abnehmen oder es wollen. Es geht. Man muss nur einen langen Atem haben. Einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Begonnen hat <a href="#more-260">der ganze Spaß</a> vor 4 Monaten (16 Wochen) und jetzt ist mal wieder Zeit für einen kleinen Zwischenstand.</p>
<p><img alt="gewicht" id="image397" src="http://www.urbandesire.de/wp-content/uploads/2006/07/gewicht.jpg" /></p>
<p>Stand beim letzten Eintrag am 17.05.2006 war 99,2 Kilo.</p>
<p>Aktueller Gewichtsstand heute: 92,5 Kilo.</p>
<p>Also an alle da draußen, die auch abnehmen oder es wollen. Es geht. Man muss nur einen langen Atem haben. Einen sehr langen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Dancing Donut</title>
		<link>http://www.urbandesire.de/2006/05/25/dancing-donut/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 May 2006 15:01:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urbandesire</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Diät]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich konnte es nicht aufhalten. Sie ist da wie ein Stier. Es müssen sinnlose Sachen gekauft werden. In unserer Küche befanden sich schon 2 Kaffeemaschinen, 2 Wasserkocher, eine Espresso-Maschine, ein Waffeleisen, eine Sandwichtoaster, 2 verschiedene Entsafter und Mixer und seit neustem auch ein Donutmaker. Wobei dieser dem Waffeleisen und dem Sandwichtoaster äußerlich sehr nahe kommt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="float: right; padding-left: 3px" src="http://www.urbandesire.de/wp-content/uploads/2006/05/donut1.jpg" />Ich konnte es nicht aufhalten. <strong><a href="http://www.tageausglas.de/blog">Sie</a></strong> ist da wie ein Stier. Es müssen sinnlose Sachen gekauft werden. In unserer Küche befanden sich schon 2 Kaffeemaschinen, 2 Wasserkocher, eine Espresso-Maschine, ein Waffeleisen, eine Sandwichtoaster, 2 verschiedene Entsafter und Mixer und seit neustem auch ein <strong><a href="http://www.tchibo.de/is-bin/INTERSHOP.enfinity/eCS/Store/de/-/EUR/TdTchDisplayProductInformation-Start;sid=2lO2tfEa4nW2tbVvHEm80fKQTJn8kaa6Oe8=?ProductID=to4KZAMr80IAAAEJoWzqrsNo&#038;BackTo=Search">Donutmaker</a></strong>. Wobei dieser dem Waffeleisen und dem Sandwichtoaster äußerlich sehr nahe kommt. Bloß das Innenleben ist halt ein anderes ist. Dazu gabs ein Rezeptbuch. Bisher haben alle ausprobierten Rezepte gleich geschmeckt. Es ist schon irgendwie witzig, was man heute alles kaufen kann. Es hat keinen Nutzen, war teuer und steht rum. Irgendwo wird wieder ein Marketingmann seine Hande reiben und sagen: &#8220;Geschafft.&#8221;<br />
Nun ja. <a href="http://www.urbandesire.de/?p=260">Meiner Diät</a> ist das ganze natürlich nicht zuträglich, aber was soll ich tun. Derzeit kann ich nur froh sein, dass dieses Gebäck zu einer Männertagsparty bei Chris gebracht wird. Da sollen die diese kleinen Kalorienbömbchen in sich rein Stopfen&#8230; die werden sich bestimmt noch darüber freuen.<br />
<img id="image273" alt="donut2" src="http://www.urbandesire.de/wp-content/uploads/2006/05/donut2.jpg" /></p>
<p>Let&#8217;s schmeck.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Verschiebung der Realität</title>
		<link>http://www.urbandesire.de/2006/05/18/verschiebung-der-realitaet/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 May 2006 13:21:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urbandesire</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diät]]></category>

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		<description><![CDATA[Diät und Abnehmen ist im Prinzip nur eine Problemverlagerung. Der abnehmende Mensch kommt aus einer Essstörung (Fettsucht) und fällt in die nächste (Magersucht). Aus meiner unendliche kurzen Jugend gibt es einen Song der Band Silverchair namens &#8220;Ana&#8217;s Song&#8220;. Früher dachte ich immer es gut um irgendeine Ana, die wieder Mist gebaut hat und das Leben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diät und Abnehmen ist im Prinzip nur eine Problemverlagerung. Der abnehmende Mensch kommt aus einer Essstörung (Fettsucht) und fällt in die nächste (Magersucht).</p>
<p>Aus meiner unendliche kurzen Jugend gibt es einen Song der Band <a href="http://www.chairpage.com/flash.htm">Silverchair</a> namens &#8220;<a href="http://www.chairpage.com/media/lyrics/anassong.htm">Ana&#8217;s Song</a>&#8220;. Früher dachte ich immer es gut um irgendeine Ana, die wieder Mist gebaut hat und das Leben des Sängers Daniel Johns (jetzt u.a. Sänger bei den <a href="http://www.thedissociatives.de/news.php">Dissociavites</a> ist) durcheinander gebracht hat.</p>
<p>Dem ist aber nicht so. Ana steht für Anorexia. Also dem griechischen Wort für Appetitlosigkeit, das heute in der Medizin für Magersucht steht. Ich war immer verwirrt, wenn ich den Text hörte. Er begann mit &#8220;Please die Ana&#8221; &#8230; mhh. Damals nahm ich es so hin. Heute weiß ich, dass es um die Magersucht von Daniel Johns ging. Er betrachet diese als einen Teil seiner Persönlichkeit und merkt, wie diese ihn zerstört. Darum bittet er in der ersten Zeile des Songs (das ursprünglich ein Gedicht war) um deren Tod.</p>
<p>Auch in einer weiteren Songzeile:  &#8220;You make the sound of laughter and sharpened nails seem softer&#8221; wird ersichtlich, was diese Anorexie für ihn bedeutete. Sie ist die, die ihn ablenkt von den Problemen in seinem Leben. Und deswegen braucht er sie auch&#8230; auf eine gewisse Weise (&#8220;And I need you now somehow&#8221;). Trotzdemverspürt Johns den Wunsch sich selbst zu zerstören, bzw. der Teil in ihm, der für diese Essstörung steht: &#8220;And you&#8217;re my obsession, I love you to the bones&#8221;</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ana%27s_Song">Eine Wikipedia-Interpretation dieses Songs</a> vermutet in dem Gleichklang der Wörter &#8220;And <em>Ana <strong>wrecks your life</strong></em>, <strong><em>like an anorexia life</em></strong>&#8221; die personifizierte Magersucht.</p>
<p><span id="more-264"></span><br />
Doch wie kam ich eigentlich drauf. Ja&#8230; Abnehmen ist nicht gut für den Geist. Hier die fünf wichtigsten Anzeichen, die bei einer vermutlich magersüchtigen Person auftreten:</p>
<ul>
<li>Niedriges Körpergewicht, weniger als 85% des zu erwartenden Gewichts</li>
<li>Große Angst vor Gewichtszunahme</li>
<li>Strikte Kontrolle der Nahrungsaufnahme</li>
<li>Übertriebener Einfluss des Gewichts auf die Selbstwertung</li>
<li>Krankheitsverleugnung</li>
</ul>
<ul />Tja, betrachte ich nun mein Leben und meine Gedanken seit der Diät, dann kann ich vier von diesen fünf Kriterien auch wahrnehmen. Ich werde jetzt kein Plädoyer darüber verfassen, dass ich nicht magersüchtig bin. Ich weiß es nämlich nicht wirklich.</p>
<p>Ehrlich gesagt, kann ich es mir aber auch nicht vorstellen. Das Pummelchen, das immer gern gegessen hat und immer zu den &#8220;gut gebauten&#8221; gezählt hat, soll so plötzlich nicht mehr essen und diese Appetitlosigkeit soll schon eine Krankheit sein. Mhh.</p>
<p>Ich sage es so: Man muss aufpassen. Ich habe immer noch oft Hunger, gleichzeitig aber auch festgelegt, dass ich nur esse, wenn es etwas gesundes zu greifen gibt, ich regelmäßige Mahlzeiten einhalte und etwas Sport treibe&#8230; (okay, das mit dem Sport ist noch nichts geworden)</p>
<p>Ich kann jetzt ganz gut verstehen, was magersüchtig denken, wie ihre Motive lauten und warum es so schwer ist aufzuhören. Man spürt eine gewisse Macht über seinen Körper, man kann etwas bewegen, ihm etwas aufzwingen und vorallem kann man es denen zeigen, die sich ihre Sprüche nicht verkneifen konnten.</p>
<p>Eines ist mir jedoch nicht möglich, ich verstehe nicht, warum Menschen, die ihren durch Magersucht bis auf die Knochen abgehungerten Körper als immer noch zu dick empfinden. Diese Verschiebung des Blickes auf den eigenen Körper, dieser Verlust einer realistischen Erkenntniskraft ist mir komplett unklar. Mich persönlich stören noch ein paar Fettpolster und unschöne Stellen, prinzipell bin ich aber zufrieden. Mein Ziel ist jetzt einen gesunden (25 oder 26) BMI zu erreichen, das Gewicht zu stabilisieren und dem Jojo-Effekt zu entgehen (der hat nix mit dem Beetlebum-Jojo zu tun).</p>
<p>Drücken wir die Daumen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Zwischen Fresssucht und Magerquark</title>
		<link>http://www.urbandesire.de/2006/05/17/zwischen-fresssucht-und-magerquark/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 May 2006 08:42:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urbandesire</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Diät]]></category>

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		<description><![CDATA[Abnehmen&#8230; ich wollte schon seit Wochen darüber schreiben. Aber was kann man über so etwas schreiben? Zunächst einmal gibt es da verschiedene Methoden. Schlaue und gesunde Menschen präferieren Sport. Das ist im Prinzip auch richtig. Wenn man die Nahrungsmittelaufnahme reduziert und sich auf gesundes Essen konzentriert, dann hilft Sport relativ schnell, um diesen ganzen Fett- [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Abnehmen&#8230; ich wollte schon seit Wochen darüber schreiben. Aber was kann man über so etwas schreiben?</p>
<p>Zunächst einmal gibt es da verschiedene Methoden. Schlaue und gesunde Menschen präferieren Sport. Das ist im Prinzip auch richtig. Wenn man die Nahrungsmittelaufnahme reduziert und sich auf gesundes Essen konzentriert, dann hilft Sport relativ schnell, um diesen ganzen Fett- und Fleischballast am eigenen Körper los zu werden.</p>
<p>Jedoch gibt es auch Menschen, die mit Bewegung nicht allzuviel am Hut haben und sie bis auf den täglichen Sprint zur Bahn oder zum Seminarraum  sich kaum bewegen und körperliche Bewegung als ekaltanten Energieverlust deklarieren, der vermieden werden sollte. Dumm jetzt, wenn man zur zweiten Gruppe zählt. Es bleibt einem nur übrig, ein Diät zu machen.</p>
<p>Und da fängt der Spaß. Und der ist mindestens genauso anstrengend, wie Joggen, Radfahren oder ein Marathon. Der Grund hierfür liegt in der unglaublichen Auswahl an verschiedenen Diäten. Wikipedia hat <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Di%C3%A4t">eine kleine Auflistung</a></strong> aktueller Diäten, die auf übergewichtige Menschen losgelassen werden, vorgelegt. Darunter befinden sich beispielsweise die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Atkins-Di%C3%A4t">Atkins-Diät</a>, die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hollywood-Di%C3%A4t">Hollywood-Diät</a> oder auch die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Steinzeitern%C3%A4hrung">Steinzeit-Diät</a>. Ich will jetzt aber nicht so sehr über die Diäten schreiben, denn was man bei diesen machen sollte und was deren Vor- und Nachteile sind, dazu hab ich euch einen <a href="http://del.icio.us/urbandesire/Di%C3%A4t">Delicious-Tag</a> zusammengepackt.</p>
<p>Angefangen hat meine Diät, wie bei allen anderen. Und zwar mit Übergewicht. Ich wog bei einer Größe von ca. 1,88 m 117,4 kg. Das war zuviel.  Ein BMI von 33,2 war eindeutig die Diagnose für <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Adipositas">erhöhtes Adipositas</a>&#8230; FETTSUCHT!</p>
<p><span id="more-260"></span><br />
Ani arbeitete für mich ein Diätprogramm aus, in dem wir nicht extrem wenig, aber begannen gesund zu essen. Das war lecker. Schließlich ernährten wir uns, um das ganze ein bisschen zu forcieren von <a href="http://www.rafa.at/35diaet.htm">Kohlsuppe</a> und Eintöpfen. Das war dann nicht mehr so lecker, denn die Monotonie im Mund nahm zu. Jedoch purzelten, sowohl durch die Ernährungsumstellung, als auch durch die Eintöpfe, die Pfunde. Ich nahm in den ersten Wochen fast 5 Kilo ab (sicherlich viel durch enormen Wasserverlust).</p>
<p>Dann wurde ich krank. Ich hatte mir ein Darmbakterium zugelegt, welches mich 2 Wochen im Bett hielt und fast 13 Kilo abnehmen ließ. Ich ernährte mich nur von Zwieback, Tee und Antibiotika. Heute stelle ich mir die Frage, ob der <a href="http://www.onmeda.de/lexika/krankheitserreger/bakterien/index.html?p=5">Enterobaktus</a>,  ein Fluch oder ein Segen war. Denn er zeigt mir, wie ich aussehen kann, wenn ich  durchhalten würde.</p>
<p>Nach überstandener Krankheit, die imoh auch sämtliche Muskeln in meinem Körper vernichtet hatte, ging es mir zunächst darum, nicht wieder zu zunehmen, sondern das Ergebnis zu stabilisieren und weiter nach unten auszubauen. Ich stellte somit auf eine Mischung aus <a href="http://fourmilab.ch/hackdiet/">Hackers-Diät</a> und <a href="http://www.weightwatchers.de">WeightWatchers</a> (WW) um und es klappt. Ich nahm, zwar langsamer aber immer noch stetig ab. Der Unterschied zwischen Ernährungsumstellung und WW ist jetzt nicht so groß gewesen. Man ernährt sich nur bewusster und denkt darüber nach, was man wann und in welcher Menge ist.<br />
Jetzt in der 8. Woche habe ich 100 kg Grenze unterschritten. Mein BMI liegt bei leicht erhöhten 28,1. Ich muss noch weitere 10 Kilo abnehmen, bis ich das Gesamtziel erreicht habe, aber ein großer, wenn nicht gar riesiger Schritt ist getan.</p>
<p><img alt="Abnahme_2" id="image263" src="http://www.urbandesire.de/wp-content/uploads/2006/05/abnahme.jpg" /><br />
Leider gibt es bei Diäten und dem Abnehmen immer Schattenseiten, darüber morgen mehr.</p>
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