Archiv für die Kategorie „Diät“

Jetzt hackts wohl?

Dienstag, 15. Mai 2007

Kleine übergewichte Dame stellt sich neben und sagt, während ich mir eine Scheibe Käse (2 Käsescheiben am Tag insgesamt) auf mein Schnittchen lege: “Du isst einfach zu viel Käse. Ich esse jetzt nur noch gesund.”

Was war den da mit dem Gebäck von letzter Woche, dass in einem Kochtopf voller heißem Öl zubereitet wird?

Geschafft²

Donnerstag, 19. Oktober 2006

So.. schon wieder was geschafft.

Ich erkläre hiermit das Abnehmen als beendet. Ich habe mein Wunschgewicht sogar unterboten. Ziel war es, 85 Kilo zu wiegen. Derzeit bringe ich bmi84,4 Kilo auf die Waage und habe einen BMI von 23,9. Ich beende somit hoch und heilige die Diät. Es liegen knallharte und entbehrungsreiche Monate hinter uns. Die Diät begann am 10.03.2006. Mehr als 7 Monate später ist das Ziel erreicht, sogar übertroffen. Ich startet mit einem Kampfgewicht von 117,4 Kilo und habe nun 33 Kilo verloren. Nebenbei passen ganz viele steinalte Klamotten wieder. Auch das Schnarchen hat aufgehört. Besondere Wesensveränderungen sind eigentlich nicht aufgetreten. Außerdem kann ich jetzt wieder ohne großartigen Schweißausbruch und Kollaps den Spurt zu einer Bahn antreten.

Im weiteren Verlauf versuche ich bis Weihnachten das Gewicht zu halten, ohne in die Fänge des Jojo-Effekts (nein hat nix mit Beetlebum.de zu tun :-) ) zu geraten. Mein Ziel ist es ohne darüber nachdenken zu müssen – was und wieviel esse – zu leben. Einfach mein natürliches “Gleichgewicht” finden.

Ich danke allen Beteiligten. Auch den Deppen, die immer wieder Witze darüber machen mussten. So What.

Sicherlich wollen viele Wissen, wie das Bild sein Ende gefunden hat. Bitte sehr:

reihe_komplett

Recht herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit.

Historischer Tag – Der Süßstoffverband gratuliert

Samstag, 30. September 2006

suessstoff.jpgHeute ist wirklich historischer Tag. Ich bin vor knapp drei Jahren zu Hause ausgezogen und führe nun seitdem mehr oder weniger meinen eigenen Haushalt. Nun habe ich es in Zusammenarbeit mit Ani geschafft. Der Süßstofftablettenspender “ja!” mit 1200 Tabletten ist heute alle geworden.

Mal was Statistisches:

Dies bedeutet, dass hier täglich im Durchschnitt mindestens eine (genau 1,096) Tablette zu susstoffneu.jpgsich genommen wurde. In der Woche sind das 8 Stück (genau 7,7).

Genutzt wurde der Spaß für diverse Tees und Kaffees; zu meist morgens, um den Tag zu beginnen. :-)

So zum Abschluß verweise ich noch auf den Süßstoffverband e.V., der Näheres zu unserem Lieblingssüßer weiß und uns über die gesundheitlichen Vorteile aufklärt.

Begrüßen wir außerdem unseren neuen Mitstreiter “süssli” und hoffen auf eine gute Zusammenarbeit in den nächsten drei Jahren.

Marcus 2.1

Samstag, 23. September 2006

Moin Kinders,

jetzt ist es passiert. Der Bart ist ab. Also nur so. Hoffentlich erkennt man mich dann auch noch auf dem 1. Jenenser Bloggertreffen. Aber das wird schon.
Hier ein Bild:

marcus3.0

UPDATE: So der Bart ist wieder dran. Neee. War ein Witz. Obwohl ich nach einem Tag ohne Zotteltierdasein durchaus sagen muss: Mit Bart ist besser. Erstens liegt dies daran, dass man immer was im Gesicht hat, bartlosworan man herumfummeln kann. Ohne Bart ist da nur gähnende Leere. Auch muss ich erstmal daran gewöhnen, Leute, die ich nicht besonders gut kenne, nicht mehr zu grüßen. Da sie mich nicht mehr erkennen, stiftet das nur Verwirrung.

Ich habe eine ganze Weile in Anis Fotokiste kramen müssen, um eine Bild von mir zu finden, das mich komplett bartlos zeigt. Das erste stammt aus dem Jahre 2001 und zeigt mich und Ani auf irgendeinem Fest in Chemnitz. Man beachte den stylischen Partnerlook.
Schlimm war eigentlich nur der Morgen, heute früh. Als ich ins Bad watschte, um mein Spiegelbild zu begrüßen und die Falten zu bewundern, erschrak ich förmlich, da das was ich sah, nicht das war, was ich erwartet. Nun ja der Bart wächst ja wieder.

Zum Schluß gibt es noch ne kleine Reihe. Mal sehen was als nächstes kommt. Seien war gespannt. Ich bin es jedenfalls.

reihe

Die Verfettung der Welt

Montag, 4. September 2006

Der Dicke wurde immer ausgelacht. Er war zu langsam beim Sport und wurde deswegen immer als letzter ausgewählt. Er kam immer schnell ins Schwitzen und aß gerne. Der dicke Junge hatte dann immer Glück, wenn er nur “moppelig” genannt wurde. Schlimmer war es dann schon, wenn von den anderen Jungs fies gehänselt wurde. Schließlich konnte man ihm in den Bauch boxen, ohne dass es so weh tat.

Heute ist der dicke Junge nicht mehr allein. Er ist zur Norm geworden, er ist auch in uns; wenn man die Gewichtsentwicklung auf die Gesamtbevölkerung bezieht. Im Jahre 2006 gibt es 1 Milliarde übergewichtigte Menschen auf der Erde. Ebenso zeigt der Anstieg von weltweit 200 Millionen adipösen Erwachsene (1995) auf 300 Millionen (2000), dass die Krankeit Adiäposie auf dem Vormarsch ist. Die Anzahl derer, die weltweit an Unterernährung leiden, bemisst sich auf “nur” 800 Millionen. Es gibt auf der Welt also mehr “Fette” als Hungernde.

Doch was bedeutet eigentlich Fettleibigkeit? Um den Gewichtszustand eines Menschen zu beurteilen, nutzt man die Faktoren Alter, Geschlecht, Statur, Größe und Gewicht (die letzten beiden werden BMI Tabelleim Verhältnis Körpergewicht durch Größe ins Quadrat zum sogenannten Body-Mass-Index (BMI) zusammengefasst).
In nebenstehender Tabelle ist ein Überblick der BMI-Maße aufgezeigt. Entscheidend ist dabei jedoch, dass all diese Werte nur “Richtwerte” darstellen, da zu einer exakten Bestimmung schwer kalkulierbare Faktoren wie Knochenstrukuktur, körperlich Fitneß, sowie die Art der Fetteinlagerung eingerechnet werden müssten. Zusehens fokussiert die Forschung auch anthropologische Faktoren wie “Volkszugehörigkeit”. Somit stellen diese Kriterien die absolute Gültigkeit der BMI-Tabellen in Frage, das Problem der Übergewichtigkeit wird jedoch kaum abgemildert.

Übergewichtig ist, wer einen BMI von über 25 (Männer) bzw. 24 (Frauen) hat. Fett ist, wer einen BMI über 30 hat.
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Marcus 2.0

Freitag, 18. August 2006

Letztens fragte mich Sapere Aude, ob es denn nicht vorher-nachher-Fotos gibt von vor und von nach meiner Diät. Ich musste ihm leider sagen, dass ich den Gewichtsverlust nicht wirklich dokumentiert habe. Heute fiel mir durch Zufall ein Bild vom September 2005 in die Hände… und ich finde, man kann die 25 Kilo durchaus sehen.

Aber überzeugt euch selbst:

marcus2.0

Gewichtsreduktion

Samstag, 29. Juli 2006

Begonnen hat der ganze Spaß vor 4 Monaten (16 Wochen) und jetzt ist mal wieder Zeit für einen kleinen Zwischenstand.

gewicht

Stand beim letzten Eintrag am 17.05.2006 war 99,2 Kilo.

Aktueller Gewichtsstand heute: 92,5 Kilo.

Also an alle da draußen, die auch abnehmen oder es wollen. Es geht. Man muss nur einen langen Atem haben. Einen sehr langen.

Dancing Donut

Donnerstag, 25. Mai 2006

Ich konnte es nicht aufhalten. Sie ist da wie ein Stier. Es müssen sinnlose Sachen gekauft werden. In unserer Küche befanden sich schon 2 Kaffeemaschinen, 2 Wasserkocher, eine Espresso-Maschine, ein Waffeleisen, eine Sandwichtoaster, 2 verschiedene Entsafter und Mixer und seit neustem auch ein Donutmaker. Wobei dieser dem Waffeleisen und dem Sandwichtoaster äußerlich sehr nahe kommt. Bloß das Innenleben ist halt ein anderes ist. Dazu gabs ein Rezeptbuch. Bisher haben alle ausprobierten Rezepte gleich geschmeckt. Es ist schon irgendwie witzig, was man heute alles kaufen kann. Es hat keinen Nutzen, war teuer und steht rum. Irgendwo wird wieder ein Marketingmann seine Hande reiben und sagen: “Geschafft.”
Nun ja. Meiner Diät ist das ganze natürlich nicht zuträglich, aber was soll ich tun. Derzeit kann ich nur froh sein, dass dieses Gebäck zu einer Männertagsparty bei Chris gebracht wird. Da sollen die diese kleinen Kalorienbömbchen in sich rein Stopfen… die werden sich bestimmt noch darüber freuen.
donut2

Let’s schmeck.

Verschiebung der Realität

Donnerstag, 18. Mai 2006

Diät und Abnehmen ist im Prinzip nur eine Problemverlagerung. Der abnehmende Mensch kommt aus einer Essstörung (Fettsucht) und fällt in die nächste (Magersucht).

Aus meiner unendliche kurzen Jugend gibt es einen Song der Band Silverchair namens “Ana’s Song“. Früher dachte ich immer es gut um irgendeine Ana, die wieder Mist gebaut hat und das Leben des Sängers Daniel Johns (jetzt u.a. Sänger bei den Dissociavites ist) durcheinander gebracht hat.

Dem ist aber nicht so. Ana steht für Anorexia. Also dem griechischen Wort für Appetitlosigkeit, das heute in der Medizin für Magersucht steht. Ich war immer verwirrt, wenn ich den Text hörte. Er begann mit “Please die Ana” … mhh. Damals nahm ich es so hin. Heute weiß ich, dass es um die Magersucht von Daniel Johns ging. Er betrachet diese als einen Teil seiner Persönlichkeit und merkt, wie diese ihn zerstört. Darum bittet er in der ersten Zeile des Songs (das ursprünglich ein Gedicht war) um deren Tod.

Auch in einer weiteren Songzeile: “You make the sound of laughter and sharpened nails seem softer” wird ersichtlich, was diese Anorexie für ihn bedeutete. Sie ist die, die ihn ablenkt von den Problemen in seinem Leben. Und deswegen braucht er sie auch… auf eine gewisse Weise (“And I need you now somehow”). Trotzdemverspürt Johns den Wunsch sich selbst zu zerstören, bzw. der Teil in ihm, der für diese Essstörung steht: “And you’re my obsession, I love you to the bones”

Eine Wikipedia-Interpretation dieses Songs vermutet in dem Gleichklang der Wörter “And Ana wrecks your life, like an anorexia life” die personifizierte Magersucht.

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Zwischen Fresssucht und Magerquark

Mittwoch, 17. Mai 2006

Abnehmen… ich wollte schon seit Wochen darüber schreiben. Aber was kann man über so etwas schreiben?

Zunächst einmal gibt es da verschiedene Methoden. Schlaue und gesunde Menschen präferieren Sport. Das ist im Prinzip auch richtig. Wenn man die Nahrungsmittelaufnahme reduziert und sich auf gesundes Essen konzentriert, dann hilft Sport relativ schnell, um diesen ganzen Fett- und Fleischballast am eigenen Körper los zu werden.

Jedoch gibt es auch Menschen, die mit Bewegung nicht allzuviel am Hut haben und sie bis auf den täglichen Sprint zur Bahn oder zum Seminarraum sich kaum bewegen und körperliche Bewegung als ekaltanten Energieverlust deklarieren, der vermieden werden sollte. Dumm jetzt, wenn man zur zweiten Gruppe zählt. Es bleibt einem nur übrig, ein Diät zu machen.

Und da fängt der Spaß. Und der ist mindestens genauso anstrengend, wie Joggen, Radfahren oder ein Marathon. Der Grund hierfür liegt in der unglaublichen Auswahl an verschiedenen Diäten. Wikipedia hat eine kleine Auflistung aktueller Diäten, die auf übergewichtige Menschen losgelassen werden, vorgelegt. Darunter befinden sich beispielsweise die Atkins-Diät, die Hollywood-Diät oder auch die Steinzeit-Diät. Ich will jetzt aber nicht so sehr über die Diäten schreiben, denn was man bei diesen machen sollte und was deren Vor- und Nachteile sind, dazu hab ich euch einen Delicious-Tag zusammengepackt.

Angefangen hat meine Diät, wie bei allen anderen. Und zwar mit Übergewicht. Ich wog bei einer Größe von ca. 1,88 m 117,4 kg. Das war zuviel. Ein BMI von 33,2 war eindeutig die Diagnose für erhöhtes Adipositas… FETTSUCHT!

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