Gestern am späten Nachmittag erreichte mich die Sendung von blotto. Ein an die Wand zu hängendes Buch („pin a book on the wall“). 70x100cm. Toll. Die Frage, die ich eigentlich beantworten wollte, welche Ausgabe zugrunde gelegt wurde, lässt sich bei einer ersten Inaugenscheinnahme nicht klar bestimmen. Denn es fehlen die Szenen- und Bühnenanweisungen, die ein Bestimmen sehr erleichtern würden. So muss ich jetzt direkt dem Text bzw. die wenigen Strukturumstellungen bzw. die eigenwillige Interpunktion beispielsweise von Schönes Ausgabe analysieren vergleichen. Das aber erst, wenn es an der Wand hängt. Faust I folgt ja häufig der Ausgabe letzter Hand, bei Faust II gilt häufig die Handschrift H. Welche käuflich zu erwerbende Ausgabe aber Basis war bzw. welches Digitalisat, weiß ich momentan eben noch nicht.

Witzigerweise habe ich gleich beim ersten Blick einen Fehler gefunden. Die Wahrscheinlichkeit das dies passiert, geht vermutlich gegen Null. Aber trotzdem. Nach V. 8646 ist Helena wie sonst immer nicht in Versalien gesetzt, sondern in normalen Zeichen und es folgt ein kleiner unvollständiger Auszeichnungscode: irgendwas mit „<bp …“ . Jaaa! Ich bin ein kleiner Besserwisser.

By the way. Wer kennt jenseits von Blutack und Tesa PowerStrips eine vernünftige, rückstandslose und nicht sichtbare Befestigungsmöglichkeit für empfindliche Papierposter an Rauhfasertapete?