Es ist nun heute schon der dritte Tag, der die volle Distanz enthält. Damit ist das Sitzen in der Bibliothek von 9-22 Uhr gemeint. Einfach um Hirn, Aufmerksamkeit und die Zeit vollends auszuquetschen und… um das eigene Zimmer möglichst arbeitsfrei zu halten.

Vor wenigen Wochen war das noch nicht möglich. Gen 17-18 Uhr war ich verbraucht, leer und müde und fand irgendwie genug Gründe nach Hause zu gehen. Heute unter der Maßgabe, dass in 2 Monaten Abgabe der Magisterarbeit ist, hab ich zwar immer noch genug Gründe nach Hause zu gehen, jedoch interssieren diese nicht mehr. Ich bin inhaltlich bei der Textanalyse endlich angelegt, Einordung, 1 Szenenabschnitt sind auch schon durch. Der zweite Teil wird das Mammutstück und soll noch vor dem Jahreswechsel begonnen werden. Worttechnisch sind wird bei gut 18000 Wörtern und knapp 60 Seiten. Ich würde sagen ohne Schluss ca. 70 %. Es bleibt aber irgendwie schwer einzuschätzen, ob die Zeit wirklich reicht und ich entspannt in die Abgabewoche gehe. Ich hoffe es. Momentan ist das irgendwie sehr schwer einzuschätzen.

Ich hatte da ja mal eine Grafik vorbereitet. So der Stand heute.

Dazu gönne ich mir einen spannenden Rhythmus. Alle 90 Minuten krieg ich ein Päuschen, aber möglichst nicht länger als 15 Minuten und dann wieder zurück an Tisch und MacBook. Trotzdem kann ich mal aufgerechnet sagen, schreibe ich nette vlt. 3 Stunden. Das finde ich unglaublich in Anbetracht der so langen Gesamtarbeitszeit pro Tag. Sicherlich… viel Recherche, Nachlesen, Suchen, Notieren etc … bestimmt knapp 4-5 Stunden. Aber wo geht der Rest (Pausen mal abgezogen) hin? Irgendwo verliere ich Zeit und ich ahne, dass das Netz dafür in gewisser Weise verantwortlich ist.

Hoffen wir auf den Flow, der uns zum Ende trägt.

(via FaustII)