Seltsames Wochenende. Zeitweise kristallklar, größtenteils verstörend. Menschen enttäuschen einen immer wieder. Merken es selbst nur nicht. Was ja an sich okay ist. Sich ständig um die anderen scheren, wäre zu sozial. Zu großen Leistungen bin ich heute nicht fähig. Die Universität hat gerade heute ihre Arme um mich geschlossen. Die unterbrochene Hausarbeit schafft ihr übriges. Es nervt derzeit nur. Gottseidank regnet es. Nicht auszudenken, wenn der herannahende November vom Oktober auf eine andere Weise begrüßt worden wäre.

Der Terminkalender ist voll. Berstend. Schönes Wort. Morgen wird es dann ganz übel. Ich muss zum Abholen eines Scheines direkt in die Sprechstunde. Ausdrücklich muss ich mit dem Professor selbst sprechen, wie die Email des Sekretariates es geheißen hat. Klingt irgendwie nach Ärger oder zumindest Stunk oder sonst was.

Während ich dies hier schreibe, das bereits jetzt schon belanglos ist, befinde ich mich in Wartestellung. Ein neues technisches Gerät soll sich zum dem restlichen Krempel dieses Raums gesellen. So richtig will es aber nicht kommen. Das ärgert.

Nun denn, ich beobachte jetzt mal den Regen beim Fallen. Wo ist eigentlich die aktuelle Radiohead-Platte? Warum ist der Kaffee schon wieder alle?