the driverEin Liter Rotwein ist zuviel. Immer. Zu jedem Zeitpunkt. Wo war ich? Ach ja. Ach nee. Ich weiß es nicht. Irgendwo zwischen hier und nirgendwo. Der Beifahrersitz ist leer. Keiner, der auf der anderen Seite das Fenster herunterkurbelt und nach Luft schnappt. Niemand, der sich genüsslich in den Sitz presst, während die Straßen außerhalb langsam im Grau der Stadt versinken. Einfach nur so herumfahren. Einfach nur den Straßen der Stadt folgen. Irgendwann kommen Landstraßen – düster und dunkel. Die Hand am Lenkrad friert und fragt sich: „Soll ich loslassen, dem Nichts das Steuer in die Hand drücken, dem Zufall das Gaspedal und dem Glück die Kontrolle über das Radio. Seit Wochen werden nun dort schon dieselben Lieder herausgepresst. Keine Abwechslung. Man sollte das Licht anmachen. Die anderen sollten einen sehen. Sollten sie.