Krank. Noch immer. Seit dem enormen Gewichtsverlust im Frühjahr/Sommer des letzten Jahres erwischt mich jede Grippe. Jedes Virus schafft es, die schwachen Schutzschilde meines Körpers zu überwinden. Sie nisteten sich dann in mir ein und nagten tagelang am Körper und vielleicht auch an der Seele. Derzeit ist es wieder immer noch soweit. Ich laboriere seit ca. zwei Wochen an einer kleinen Erkältung. Nix großes. Ein bissel schlecht fühlen, sowie Kopfschmerz garniert mit einigen Tagen Halsweh und der bekannten, triefenden Nase. Als ich dachte, die Sache wäre ausgestanden und ich mich traute, eine Nachtschicht einzulegen, überkam mich der Virus am nächsten Tag erneut. Aber diesmal so richtig. Und er hielt es nicht für nötig, nach ein bisschen Naseputzen wieder im hintersten Winkel meines Körpers zu verschwinden, nein, er suchte sich eine zentrale Stelle im meinen Kopf. Das Ohr. Der virale Schnupfen legte sich ins Ohr. Die Sau. Und da wohnt er immer noch; zusammen mit seinen Schwestern Tinnitus und Kopfschmerz. Ein Arztbesuch rückte dem guten nicht zu Leibe: Ich solle nach Hause, mich ausruhen und weiter heiße Kamille inhalieren. Was ich jetzt täglich und nahezu stündlich tue. Aber es passiert nichts. Ich habe jetzt mit weiteren Medikamenten die Nase freigekämpft und auch den Verstopfungsstatus des Ohres gesenkt, trotzdem erreichen mich zahlreiche Töne der Außenwelt nur gedämpft. Ich lechze nun nach dem Teufelszeugs der Pharmakonzerne, die meinen Körper – quasi in einer inneren Revision – reinigen. Dazu trällert der Tinnitus das Lied vom Tod.

<Leider hatte ich kein Bild der Innereien eines Ohres und auch keine Lust mich und Kamera zu quälen, um dieses Ziel zu erreichen, deswegen heute ein Beitrag ohne Bild. Benutzt doch stattdessen, ganz in DIY-Manier, die google-Bildersuche.>