Heute früh gab es zu dünnen Kaffee. Ich merk das jetzt erst richtig. Ich hab nicht aufgepasst und unser Kaffeevorrat von mehreren Päckchen edelster Unterklassebohnen war auf einmal aufgebraucht. Und hier beginnt das Seltsame. Obwohl ich jeden Tag in diese riesige Dose hineinstarre und dort mit einem langsam vergilbenden Metalllöffel Häufchen braunen Gifts aushebe; und dabei jedes Mal dem Dosenboden näher kam – zuerst nur leicht kratzend, schließlich auf blanken Boden nach Kaffee suchend und mir sagend: „Kauf neuen!“ – habe ich das nicht gemacht. Gelegenheiten gab es genug. Doch ich hab es nicht getan.