Ich bin verwundert. Hab letztens in der Bibliothek gesessen und neben der Uhr auch einen jungen Studenten beobachtet. Er schrieb an seiner Hausarbeit. Auf seinem Schreibtisch stand nur sein Laptop. Kein Buch, keine Zettel. Ab und an wechselte er mal kurz auf verschiedene Internetseiten, las kurz etwas, schlug ein Wort bei Wikipedia nach, kopierte ein Bild und schrieb dann wieder weiter an seiner Arbeit. Beeindruckend. Es ging vermutlich um alternative Energiequellen.

Bei mir sieht der Workflow ganz anders aus. Neben dem intensiven Quellenstudium und der Rückversicherung bei verschiedenen Quellen werden diverse kopierte und vorbereitete Texte als Sekundärliteratur genutzt (Oton des Dozenten: bei einer Bibliographie unter 25 wissenschaftlichen Texten brauchen sie die Arbeit gar nicht erst abzugeben). Ab und an gebrauche ich auch mein Gehirn, meist aber die Ratlosigkeit. Hier ein paar Impressionen. Film ab: