Ich bin ja bekanntermaßen eine großer Freund der Internet-Community-Social-Web-2.0-Applikation last.fm.

Vor einigen Tagen habe ich per Paypal ein echtes last.fm-Abonnement geordert und ein wenig herumgetestet. Was erhält man nun für 2,50 € im Monat (30 Euro im Jahr, kann aber auch monatsweise bezahlt werden)?

Naja, zunächst wird das graue kleine Mitgliedsicon blau und vielmehr ist es dann auch nicht. Sicherlich man wird innerhalb der Community bevorzugt behandelt, was bedeutet, dass sich die Seiten ein klein bisschen schneller aufbauen, aber fast unmerklich. Auch kann man sehen, welche anderen Nutzer das eigene Profil bestaunt haben. Dies interessiert aber nur, wenn man viel in den englisch- und anderssprachigen Foren von last.fm unterwegs ist und viele Kontakte hat und knüpfen möchte. Bie mir blieb die Spalte bis auf einige Besuche von Robat leer. Zusätzlich wird die Werbung ausgeblendet, so dass die Aufmerksamkeit allein auf die Musiktitel und deren Metainformationen gerichtet ist. Insgesamt nichts, was wirklich ein Abo lohnen würde. Als weiteres Feature gibt es die Möglichkeit Beta-Projekte, als Dienste die last.fm erst erprobt, vor allen anderen zu testen. Interessant, mehr nicht.

Reizvoller ist da schon die Funktion des Personal-Radio(s), dass last.fm anhand meiner Tags, meiner Hörgewohnheiten und meiner geliebten Tracks (also aller Tracks, die gescrobbelt wurden) erstellt. Ich kann als Subscriber die persönlichen Radiosender aller last.fm-User hören, während nicht-Subscriber nur die Radiosender von Subscribern hören können.

Es ist manchmal ganz interessant, die Mixe anderer durchzuhören, man entdeckt manche Perle (auch wenn sie einem vorher schon empfohlen wurden).

Als Fazit lässt sich sagen, dass ein Abonnement von last.fm trotz des recht günstigen Angebotes keinen wirklichen Mehrwert hat (im Vergleich zum Flickr-Pro-Account) und nur kleine zusätzliche Features enthält. Schön ist das natürlich für die übrigen Nutzer, die kostenlos bzw. werbefinanziert, den kompletten Service von last.fm nutzen können. Vielmehr ist der Subscriber, im Sinne von last.fm, ein Unterstützer der Community und des Projektes, damit die Seite weiter wachsen kann. Das ist etwas, was ich gern unterstütze.